Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 11 (15.3.1851)
- Date
- 1851-03-15
- Page
- Seite 171-172 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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171 Fortsetzung der Nachricht über Jbn Ganüch. 172 verlieh er zu essen und zu trinken, und an demselben Sabbat zu feiern auf der Erde. Und es segnete ihn der Schöpfer aller Dinge, der diesen Tag geschaffen, zum Segen und zur Heiligung und zum Preise, vor allen Tagen. Dieses Gesetz und Zeugniß ist den Kindern Israel gegeben, ein ewiges Gesetz für ihre Geschlechter (Nachkommen). (Fortsetzung folgt.) Nachricht über Abu'l-Walid Merwän Jbn danach und über einige hebräische grammatische SchrifisLe.ller des zehnten und elften Jahrhunderts.. Nebst der Einleitung des KllLb el-Luma von Jbn G^annch, arabisch n\ von S. Munk. Aus dem Französischen in dem Journal Asiatique (Juli 1850) in1 § Deutsche übersetzt von Jul. Fürst. (Fortsetzung.) „Alle diese Sachen ermüden, Niemand kann zur Genüge davon sprechen" d. h. das sind die Dinge, welche nur Mühen bringen und woraus man nichts lernt. Nach dem Weisen, ist es angemessen, sich Gott hinzugeben, das was das Gesetz vorschreibt zu befolgen und sich zum Glauben zu halten, wie er weiter sagt (Kap. 12, 13): Ende der Verhandlung, wo man Alles lernt, ist Gott fürchten und seine Befehle achten, denn dies ist der ganze Mensch; „du mußt also das verlassen, was du im Wirklichkeit nicht lernen kannst". Nach einer Randbemerkung, die ich einer alten arabischen Handschrift des More Nebuchrm von Maimüni gefunden, und die ich schon anderwärts mitgetheilt* hatte Jbn G'anüch noch direkter die Philosophie angegriffen, indem er gegen die Ewigkeit der Materie schrieb. Die einzigen Werke Jbn G^anLchs, von denen wir eine bestimmte Kunde haben, sind diejenigen , welche die hebräische Sprache zum Gegenstände haben; es sind folgende : 1) prbnDßhx nNPD. Der Erläu terer, oder kritische Bemerkungen über die zwei Werke des Abu-Sa.karijja Chajjüg', in Bezug auf die Wurzeln von weichen und die von zwei gleichen Buchstaben. 2) 3NHD. Buch der Beschämung. Dieses Werk, wie uns Parchon m Vorworte seines Wörterbuches lehrt, ist gegen Samuel ha-Na gib gerichtet, welcher Chajjüg" gegen die kritischen Beobachtungen des Kitüb el- Muftalchik vertheidigt hatte. Jbn C/cmLch verweist oft darauf in seiner Grammatik und man wird aus der Einleitung zu diesem Werke (Grammatik) sehen, daß Kitüb el Tashwir eines der wichtigsten Werke' unseres Verfassers war; es ist daher zu bedauern, daß es in keiner europäischen Bibliothek mehr existirt. 3) r^ND"). 1 (Risület et-Tanbih). Sendschreiben der Erweck-ung, vom Verfasser an einen seiner Freunde gerichtet, um'auf eine anonyme Schrift, betitelt ND'DDN^N 2NPD Buch der Zahlung, und in welchem man heftig das Buch el-Mustalchik angegriffen, zu antworten. 4) ^norfrNl mpnba 3NrD. Buch der Näher, bringung und Ebenung, bestimmt den Anfängern zum Derständniß dessen, was ihnen weniger geläufig in den zwei Schriften Chajjsg"s ist, zu erleichtern, b 5) Buch der Ausgleichung, worin er gleichfalls auf verschiedene Einwendungen, die gegen sein Buch rl-Mustalchik gemacht worden, geantwortet hat. Nach diesen Schriften, die alle zum Zwecke hatten, die zwei Werke des Chajjüg* auszulegen und zu ergänzen, verfaßte Jbn GanLch das große Werk, welches er übersetzrieben mpjnbN HttM Buch der Untersuchung, und das die zwei folgenden Werke umfaßt: 6) yübhtt DMrD. Buch der bunten Felder, oder Grammatik der hebräischen Sprache, die wir umständlich bekannt machen und deren lehrreiche Mittheilung wir vollständig mrttheilen werden. Zu Ende dieser Einleitung erklärt der Verfasser selbst den Titel, den er diesem Werke gegebene 7) 3NrD. Buch der Wurzeln oder hebräisches Wörterbuch. Das sind die sieben Werke Jbn G'anüch's, von welchen Jbn Esca in einer Bemerkung seiner Grammatik spricht, am 2Cnfange seines Mosnajim. Wenn Jbn 'Esra am Anfänge seines Jesod Mora (^-M von 10 Werken des MerwLn spricht bezüglich der hebräischen Sprache, so rechnet er vielleicht unter diese Zahl einige Gelegenheitsschriften, deren Titel uns nicht erhalten sind. . . Außer den hier aufgezählten Werken kennen wir durch die Bemerkung des I bn Ali O se ibi°a noch ein von Jbn 8) Dieser Zweck ist ausdrücklich angezeigt irssder Inschrift, welche die Oxforder Handschrift trägt: rrnprta^ 'Du •oxro ]o pnnaöta by np Sion^i "i^än dm nbnoi.nmp wdd nfe nom am anal .nDopPD ninon rbbu nom ■atnp^N rmi p i^no An der Stelle des nbxoi liest man ^mpd in der Einleitung zu Kitüb el-Luma'. 9) In Kap. 14 des Kitüb el-Luma', die Verähnlichung der ersten Wurzellaute ), i und b behandelnd, spricht Jbn G^anüch selbst von einem langen Gespräch,, das er mit dem Grammatiker Abu'lWälid ben Ehasdai gehabt, welcher behauptet hatte, daß das b sich niemals assimilirt und daß von die Wurzel mp^ wäre. Jbn '(Zsra führt denselben Grammatiker unter dem Namen des R. Jona ben Chasdai an in seinem BucheMosnajim, im Kapitel, überschrieben R. Chasda'i Ha-Lewi/ von Jbn 'Efra m seinem nTO *)DD in o'J’JDn py&y angeführt, ist gewiß derselbe Schriftsteller; der Name Jona ist entweder durch die Unachtsamkeit des Jbn 'Esra selbst weggelaffen oder von den Kopisten. Uebrigens will ich noch bemerken, daß in -einer alten Handschrift des Jesod More (AF. n. 497) man blos VWPQ 'CD nDD) ohne das Wort liest. 7) Siehe: N'otk'e sut“ K. Saadja p, 13,