Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 9 (1.3.1851)
- Date
- 1851-03-01
- Page
- Seite 131-132 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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181 132 Abraham b. Davids Emuna Rama. Handschriftlichen Exemplare des Vatikan genaue Nachricht ertheilc Hatte. Die vollständigste Notiz über den Verfasser des Werkes Emüna Rama und über sein Werk giebt wohl Isaak Israeli irt seinem Iesod Dtam (IV, o. 18), wo es heißt: N1DO1 l'D ('DND^N pN3' 'l INdi) ^1 IHM 'l.ONv , DHN msälN) mtwi nsia fis: D.11 ,nain bi 'Pli put oin iü'k , b in p ’ib -omiN ipsr 'i p PN3' p INI N) um -pn n bw ininN pi om D'-öd -iin Nim , n*i (Nitüiip p'pn ü'bmba p no , rbipn isd mipt? iddh wn nno nn^'n (n)' n'V NVO12 in ihn in mein tbp i3'i n rit'nBDor , bi nn -pn rn nbi pp p ^Dtrr 'i *po ’cun ON'2 mn pisi ’ninity no in 'npnyni 'rep1? im tii>i (i) in, in bi iw D'ninn 'bui oan nyaib m’pj/^N Nipn n:ioNn npyi untp ua/rin nso 111^1 1IIMN 1120 nn nyi (.1) (x*AiJI ätXUüüi) N!< irnp m.ii .-rny nnn« nnso naiv", nunnh noini . .binö'v i’pi iip’i nirv bpnoi omi Dem Dasselbe sagt auch Juchasin (ed. Krakau 130b; 131 b), nur daß ec ihn nwTpbiTaN’ oder ifei niNn p D.TON nenvt, und daß er die Abfassung seines rnonn HDDns "1DD auf das Jahr 2^5) d. 1180 setzt. Gehen wir hier vorerst auf das reAgionsphilosophilche Werk Abraham's, dessen System vorliesende Monographie entwickelt, nämlich auf das sogenannte nen nJIDN' hier ein. Das' arabische Original, wie auch die Bibliographen berichten, heißt Syus^Jf sJuübJI, was hebräisch durch riD*l miDN der erhabene Glaube übersetzt wurde, und obgleich wir gegenwärtig nur die hebräische Uebersetzung vor uns Haben, und da auch gar nicht irgend eine Notiz des Uebersetzers angegeben ist, so weist doch schon der Styl d>es Werkes aus eine Uebersetzung hin. Dazu kommt noch, daß in der vatik. HS. zu Abschn. 1. Kap. 8 eine Glosse mit den Worten sich findet DJn jfOD ->Dnt8r nen-j, so daß man glauben muß, daß dem Glossator noch das arabische Original Vorgelegen habe. Die Münchner HS., welche aus der vatikanischen gemacht ist, hat zwar an besagter Stelle auch die Glosse kopirt, jedoch .vnya cUl weggelaffen, weil er von dem, arabischen Original nichts wußte, wie auch eine zweite vat. HS. diese Glosse nicht hat. Die Handschriften dieses Werkes auf der Türmer und andern Bibliotheken sind noch nicht verglichen. Jedenfalls haben wir jetzt in der hebräischen Uebersetzung einen Ersatz für das vielleicht verlorene Original, und wir müssem dem unbekannten Uebersetzer für seine Übertragung Dank wissen..— Was den Umfang, des Werkes anlangt, so Lesteht es aus drei Abschnitten (DnQND).; der erste Abschn. (ptittD IttND) zerfällt wieder in acht Kapitel (DjnD); der zweite Abschnitt IBND) zerfällt in sechs Hauptstücke (Dnpy)/ von welchen der erste und dritte keine Un- Lerabtheiluz mehr bilden, der:zweite und vierte in je drei Kapitel (D*pD), der fünfte und sechste in je zwei Kapitel zerfallen; der dritte Abschnitt "IDND) zerfällt nur in zwei Kapitel (pp^s), die aber in unseren Handschriften, weil das erste am Schluffe und das zweite am Anfänge defekt ist, ineinanderlaufen. In dieser Weise giebt uns Hr. G. die Notiz über den äußerlichen Umfang des Werkes, und wenn, wir'es auch für zweckmäßig gefunden, wenn er uns in gleicher Weise die Reihenfolge des Inhalts vorgeführt hätte,, so wollen wir schon darum mit ihm nicht rechten, da er von vornherein nur das System Abraham den David's hatte skizziren wollen; jedenfalls aber wäre es wünschenswert?), wenn Hr. G. noch nachträglich, vielleicht in irgend einem ALeraturblatte, summarisch den Inhalt des Werkes mittheilte und außerdem noch eine Edition der HS., nach Vergleichung mit noch andern, besorgte. Denn wenn von dem schon vielmals gedruckten More gegenwärtig drei Ausgaben erscheinen — das arabische Original mit fcanz. Uebersetzung und Erklärung von Munk und zwei Editionen der Alcharisi'schen Uebersetzung — so würde wohl eine Edition des ded J131DN Interesse darbieten und' lohnen , ungeachtet die jüdischen Bücherkäufer sehr sparfam find. Ja Bezug auf dieses Werk ist noch zu erwähnen, daß Chasdai Kreskas Lm Or Adonai (Einleitung'zum 1. Hauptstück'des 1. Lheiles) der erste ist, der den Philosophen p q,td'N neben Zbn Sina und GhazLli anführt, und nächst ihm thut es IsaakArama in seinem AkedaL Jizchak (ed. Frkf. a. O. 1785) I. fol. 4ck, was Hr. G. gewissenhaft zusawmenstellt. Diese Erwähnungen müssen dem halbvergessenen Philosophen dafür, daß er von Gratz (Frankel's Zeitschr.), Munk (viet. ckgL seienees pdllos.) u« A. übergangen wurde, entschädigen. — Ferner ist in Bezug darauf noch zu merken, daß er es'im Jahre 1161 niedergeschneben. Bei Gelegenheit, wo er über die Glaubwürdigkeit des Pentateuchs spricht, sagt er, daß von der Gesetzgebung auf Sinai bis auf das Niederschrerben seines Werkes ein Zeitraum von 2472 Jahren verflossen sei und er nimmt in seinem Sefer Ha-Kabbala die Gesetzgebung um 2449 b. Sch. an. (Fortsetzung folgt.) Ser"adja Fajjümi, der ©<um, über den jüdischen Kalender. (Schluß.) Ich habe diese Gedenkreime hier mit dem Bemerken mittheilen wollen, daß sie Sa^adja gehören konnten. Bon andern Gedenkversm sind ihm beigelegt, die welche angebm, wie viel mal jeder Buchstabe des Alfabets in der Schrift ertthattm ist. Diese Verse abgesehen von den Eigenheiten des Styls, die sehr verschieden von den zwei. nwp des Sa'adja sind, scheinen mir sv unsinnig, daß ich nicht glauben kann, daß sie das Werk eines urtheilsfähigen Schriftstellers, wie unser Sa^adja doch ist, sein sollen. Dieses ist auch die Meinung des Hrn.