Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 7 (15.2.1851)
- Date
- 1851-02-15
- Page
- Seite 103-104 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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103 Entstehung des apokryph. Esra. 104 jn'böb; mnnDD iDpn^> jnöpb ann - -ftn lyorh swb yiütb', Wn 3rb.i noü\yb rvthith yrwb , nd nn bb npin ny:rw jnso1? , rib n"d - iUJis6 nBwfr jnDDV, bW rfi TünnV nawb jr©öb , nrnri d"h upwnb njntö6 jtidd^-, .cnpnn l'b hpw mmb jnDtÄ , ibwp n"^« inVnwfc yivüb , jbn 'n 'isnnb mwyb yimb , "m i\i nynb wy *\mb y>&ri> , m"pnn -nw yizüb , bS un mmb ’n-oiyo jhddI? , wbn d'n ma^ nnDD tcnnn ^nb m* nteb n^o n , faw rr> DnnnQ!? ninnso nyw-n^on'in^ imcf? , ns"pn IpnnP rwy omino^ , |wpn **bn yprb d^dh aminol? , f"pn sot« E ^P^ hnd Dnnnob , 'p :ta Dnrnioi Snsob mnnDD hö^ idöq’P -hin nnno1? , n"bn n bpwnP piddP mwy nnnno!? , b'pn 3V1 ysr£> j?"iQD^D^Dn nnwic^ , p“n rnn *$mb y^znb dnd omintA , p)p"nn 'i S. D. Luzzatto. (Schluß folgt.) Entstehung -es E. A. Von R. Trerrettfels.") Wir haben noch den letzten Schritt zur Vollendung unsrer Untersuchungen zu thun. Es fragt sich, ob der griechische E. 2t. aus den kanonischen Büchern übersetzt, resp. redfgirt sei, oder aus deren noch einzeln vorhandenen Lheilen und Stücken. Die Vergleichung der letzteren, die wir in den vorigen §§♦ gesondert haben, mit den in $. 14 zusammengestellten Bestandtheilen des E. A. 352 wird uns hierbei leiten müssen. Vrer Fälle wären überhaupt möglich» 1) Der griechische E. 2t. kann aus den can. BB. Esra, Nehem. und Chronik übersetzt und mit einem apokcyphischen Zusatz bereichert worden sein. Dies ist die Ansicht aller Vorgänger, i die das Buch freilich nur obenhin angesehen und namentlich^ *) Dieser Aufsatz bildet gleichsam den Schluß zu des Verf.'s voranqegangcnen Aufsätzen und kann daher nur in Verbindung mit jenen ganz verstanden werden. Red. 352) Sowohl den noch vorhandenen als denjenigen, aus welchen der verlorene Rest nach §» 12—13 bestanden haben muß. haben von dem Uebersetzer einen früheren Bearbeiter „Co mpilator" zu uuterscheiden, so daß es zwar aus den kanon. BB. entstanden, aber in der Form und Anordnung wie wir es jetzt haben, sarnmt dem verlornen Schlüsse, hebräisch oder chatdäisch vorhanden war. Eine Unterabtheilung dieses Falles wäre die Frage, ob das apokryphische Stück auch schon in diesem Originale vorhanden war oder von dem Uebersetzer eingelegt ist. 3) Oder jenes Original ist nicht aus den canon. BB. sondern aus deren noch unredigirten 554 Bestandtheilen entstanden, so daß dessen Redactor mit dem der canon. BB. in-« gleiche Linie tritt; oder 4) das griechische Buch ist auf diese Weise entstanden. Zunächst beseitigt sich diese letztere Annahme schon dadurch, daß zur Zeit des Uebersetzers, sagen wir etwa kurz vor Herodes,3^ die ursprünglichen Urkunden und Stücke schwerlich mehr vorhanden waren, und noch weniger ist anzunehmen, daß sich damals Jemand die Mühe gegeben, oder auch den Muth gehabt haben würde, neben längst vorhandenen canonischen BB. eine selbstständige Redaction voczunehmen — als historische Bearbeitung kann aber E. A. nicht angesehen werden. Prüfen wir also die alte Ansicht (Nr. 1). Die Einschiebung der apokryphischen Erzählung von Serubabel und die Umstellungen, soweit sie das B. Esra betreffen — und darauf allem hat man früher gesehen —* lassen sich freilich dabei leicht erklären. Die Umstellungen 356 können, wie wir schon §. 3 gezeigt haben, eben durch das apokr. Stuck herbekgeführt sein, denn wenn Serubabel erst unter Darius nach Jerusalem ging,-f -nicht genau mit Jofefus verglichen habend" 2) Oder wir 353) Nur Herzfeld meint (S. 322) das ganze Buch sowie das selbstständige apocryphische Stück, seien wohl nicht griechisch, sondern hebr. oder chaldäisch verfaßt gewesen. Auch Ewald redet von einem „Verfasser" unsres Buches, sieh. Anmci'f. 359 u. 361. Nach Herzs.'s anderen Aeußerungen hat er die unter 2 bezeichnete Ansicht. 354) Sie können auch schon redkgirt gewesen sein, nur daß diese Rebaction, d. h. unsre can. BB., nicht berücksichtigt und benutzt wurde. 355) Darüber im folg. 356) Nämlich die Heraushebung von Esra 4, 6—24 und Stellung desielben vor das apocr. Stück und Esra 2. f) Die Unrichtigkeit dieser Angabe zu erweisen haben wir früher nicht für nöthig gehalten, da sie sich selbst kn Widersprüche verwickelt und gegen die festen Daten der can. BB. (auch Hagg. und Scchar.), in denen Serubabel neben Josua als Führer genannt wird, ist. Herzs. unternimmt dennoch eine Widerlegung, aber sie ist nicht gültig. Er sagt: (S. 321) wie sollte Hagg. {[ , 1) sich am k. Elul im 2 I. des Darius an Serubabel gewendet haben, wenn dieser nach E. A. V, 6 am 1. Nissan d. I. noch bei Darius gewesen wäre. Aber gerade so lange und nicht länger dauerte ja auch Esra's Zug! (Esra 7, 9). Eher kann man sagen: warum brauchte Serubabel erst durch Haggai zum Tempelbau ermahnt zu werden (s. besonders Hag. 1, 14), wenn er soeben in dieser Absicht und mit genügender Vollmacht angekommen war? — Herzf.'s weitere Erklärung der Entstehung dieser Geschichte, an der er etwas Wahres — eine Rttse Serubcrbels nach Persien — lassen und dies aus prophetischen Andeutungen bei Sechar. erweisen will, ist unsicher» Er stützt