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Der Orient · 1851-02-15 · Heft 7 (15.2.1851) · p. Seite 101-102

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 7 (15.2.1851)
Date
1851-02-15
Page
Seite 101-102 (sequence 5)
Language
German
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101 Saadja über den jüd. Kalender. 102 Saadj» FaMmi, dev Gaon, über Len jüdischen Kalender. Schon Rapaport (Bikkurc Ha/Jttim 1829 S. 29) f/ot angenommen, daß dieser Gaon die Barajta dc-Sod Ha/Jbbur (napn "DDO Noma) konnncntirt habe; ich behaupte weiter, daß demselben Werte des S ssa d f « man ei ne Stelle des hebräischen von Münster veröffentlichten Kalenders, wo cs heißt: “iDNn dni DDa miso jsj'Wi nab Ptc6 ,v''ttn aup Nd nbS HD l’-iNn^pNi mapn, zuschrcibcu muß. Saadja ist der Verfasser mehrerer Erlcichtecnngcii in der Berechnung des Kalender's, welche die späteren Schriftsteller, ohne des ursprünglichen Schöpfers zu gedenken, ausgenommen; aber man hat cs nicht als Plagiat anzusehcn, da es so Gebrauch war, die namentlichen Anführungen, wie ste in unserer Zeit gebräuchlich sind, waren ehemals nur wenig im Gebrauche. Man führte wohl namentlich die Verfasser von streitigen Meinungen an, aber man nahm auch ohne Namen des Verfassers die Grundsätze auf, die man für unzweifelhaft und als Eigcnthnm der Wissenschaft hielt. Man folgte hierin dem Beispiele der Mischua-Kompilatorm (iWD Dnaa rcbn). Min aber liest man in einem "Yiapri TJD, welches am Schlüsse eines ital. Machasor sich befindet (HS. aus dem 14. Jahrh. auf Pcrg. bei mir) wie folgt: pN 'ni’rnn 'S dp iniN pap: Nrp iNVi rutt'iT b2 bto rnynp f'ao^> Via’ bin dn pon in pobw in pnoa qn i ^Oai ptwra ntan pa an hdd npa1? rnnN-bcv iniNi nt^n “bio auan' nP Pni rp“j>D du nar tma inm n,t □-iB,n6 nr Nd ’B , NLch D'-iyw) rrnnb D'SIN rwjj nid 'S , Illip -payn n^i 'it^n bw ptwo *6)d dn 'S njr6 oon püS’ 'S i>p pan1? bin loapoi , mriN^ na/n nPv awn1? psyrnc D’papj TiT tn) rwn da aara nvi' nta ■^lon B'ipiee npatwi p bN) . i’^Dai , apu 'n ni’D Nnn nan odia 3a . 'n dt apty , .iidiers hjbq p’D niriD in spdn iS nipV 'd E'n'D , tS'T IN n"a NirTO , t’N^B , fS'2 IN)' )N , pnvn in , D'p^n p“n nipv 'a /n DI'2 VIN'S , yri i”n nis'pdi ' .t/a IN n"a Ninse , pNdv p’Q mi’ , picn , nins u. s. w. u. s. w. 'a Di’ ~\pv und cs schließt mit der Schlußangabc: b''n: )1N.) mpD am D'NM ba Dieselben D'ipV liest man in Je s cd Ol am von Isaak Israeli, im Tur und in dem nianap NSD ohne Nennung dcS Schal ja. In nmaap 'd cd. Lublin fol. 15 liest man: '1 bb pnJ rmyD waa;pn dtjicv '1 noanr 3W n"’i .....wi;w da bur Dip'ap pa pi'd D'aia D’-na nvaiNa -hd pi jpn cmio nya-iN bpa apy iwi Dasselbe liest mau auch mit einiger leichter Vcrschicdenhcii in b r 0 n 0 t cd. Offenbach fol. 11; die vier D'-mo, welche nur eine Abkürzung der sieben B'2M sind, können g.cwiß nicht dem R. Jakob Baal Ha-Turim zugehörcn, da sie doch bereits in Jesod Dlam, einem Werke, das auf Vcranlaffnng^ seines Vaters Ascher bcn Jechicl geschrieben ist> sich befinden,■ Die sieben D'lprp und die vier Q'HtJ gehören vielleicht beide dem Schadja; jedoch ist cs auch möglich/ daß mir jene ihm angchören, diese aber einem späteren Gelehrten zukommcn: In dem nünaj? ’o cd. Lnblin ftl. 30, in dessen cd. Frkst a. O. fol.- 21,- ü'nd tu dessen cd.- Offenbach sol.22 liest man: pi'*? fIN.) IKP^Ö ai TD’ U ninn .: bb2 joa/n- Dia/' 'Va nöipn.1 npfi L/ina D'B' noa , fpD'n '3 bv , 'n 'D bp , .V'aN r)2& ^w'bw bp : T^an a"p fö ’paa bp In der cd. Riva di Dceiito von Scfer ^Jbrouot liest man diesen Gcdcnkvers ohne die Einlcitiing nnnri J'toa ID' )); jedoch zwei Zeilen weiter liest man das auf diese mm bezügliche : nviD'P ^3'n l1? miD “p’sb n'ljfD. — In dein Werke r>Ol' NONk7 (Bogen 14. soll 3 und 4) liest Man': b"f s!Nä h'lpö V'2~ib an?n nö niDipnn bö ind' U’ti'inS noaa pil wbd pipn/ Diese sogenannte goldiic Tabelle (amn tvb) befindet sich tn der Offenbachcr Ausgabe dc§ ^Jbronot fol. 26 ohne Nenmmg dcS Sa'a dja. Ich bin geneigtzn glauben, daß S.siadja's Werk über den Kalender gleich von ihiu selbst hebräisch geschrieben war^ und darum konnte Rasch: (Rosch ha- Schaua 20 b) es Wohl kennen. Wahrscheinlich gehörten dem Sa'adja mehrere kalendarische Gcdenkrcime, die manin ä"DO und in andern Büchern liest, z. B. den DM0 ann ^a6 , tä’m 3"’N 11. A., deren Abudirahim noch eine große Anzahl darbietct. Cm haudfchristlichcöaiapö- PD TiD von einem unbekannten Verfasser, welches Hr. Gabriel Tricste besitzt, bietet in dieser-Bezichmtg' noch eine große Mannigfaltigkeit, so z. B. die Gcdenkversc (N)NNSB, Schlüssel) , worunter das von /DD citirtc. Hier liest man Folgendes: .D'ann1? mnnQB aai’ iNN tpnnb , ä/lvn aVs ipao n’B'on , fpn n J Dnnn1? mbwb , bn i"p anpn^ npaiN1? , annn a“i naiPiD^ ntpan^ , na’iyn i"ü nmb , n"bn a'a rupni» npj&b , n Jp k'A oosii^.njDErt»', 1ü''pnri n"n uP1? Opivob , tf'an n"’T ptc/pwb m&pb , j/tp )N Pny 2Wp iNN^> , j"s p'a iyap 0M!PO , ij)"nn n"i BQtPDi prt' riiaipö Q6"pn Nuan 7*

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