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Der Orient · 1851-02-08 · Heft 6 (8.2.1851) · p. Seite 85-86

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 6 (8.2.1851)
Date
1851-02-08
Page
Seite 85-86 (sequence 5)
Language
German
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85 Nachträge zu den masor. .n’aiyo geschrieben sein muffe, setzen wir die. kurze aber . wichtige Regel Jbn^Esra's in Num. 26, 12: t^pan/PN NlQ'^a pnpn entgegen. Unsere ganze Erklärung soll aber doch nichts mehr als eine vermutliche sein — dafür wir sie auch ansgaben — um damit einigermaßen eine Ordnung in das Gewirr der vielen Namen besagten OrteS zu bringen (man vgl. Meg. 6; Gn. Nab. Kap. 23.) 2) Zu S. 6. Anmerkung. — Die Handschr. aus welcher wir das Leben des Punktatorts varp bestimmten/ handelt von den Judenverfolgungen 4856 m. —- beschrieben von R. Elieser b. Natan (sa'^n) —- und4906— 4956 — beschrieben durch R. C'fraim Jakob aus Bonn (Verfasser der chaldäischen Elegie yüw Nn). In der Erzählung der ungerechten Verfolgung, welche im Jahre 4931 m. (1170) die Juden der Stadt N^a (Blaiö) in Frankreich traf, sehen wir da auch den 'n mi,T na s.nan den Feuertod miterlciden. Wir setzen die Bezug stelle hierher: pniT \Jna w ntf mpn "mn ispi 'n pnun nw ]nan in na bwn\ 'n Tonn hn noj ’ä tin- .nioya npion noa ampn , na pan apy' warn hwm uon nnabn b<w rn diese Stelle findet sich, auch in nann D'P'n Pan von Josef ha-Kohen. S. 25. (Amstcrd. Ausg.) abgedruckt. 3) Die Verbesserung der Masoret von in nfc/j; pSDp / wie wir sie gegeben, ist durch eine andre Masoret unterstützt und begründet. In 1 Kön. 11, 28 und 2 Chron. 34, 3 zeichnet nämlich die Randmas. das 7)Wy Ulit n, anzeigend, daß viermal in der Schrift 'ry&y mit Zere dem Worte nnaN^D vorsteht. In der mas. sin Radi,r sind ^auch die Verse cmgezeichnet, aber äußerst korrupt-, indem Ps. 107, 22 und 1 Ehr. 22, 15 mit ausgestellt sind, die nicht n&’y sondern mit Jod lauten. Die richtige Mas. ist aber in kurzer Andeutung folgende: , ]DDi , n , naabta mtny ('4 ,"n"* ,to). anw , (nr'a . , no) tmm aus diesem hat der Abschreiber irrend pnn gemacht) a^Dni (ü"' , nV, aVn) D^maoi ,(fv , a rporo). 2(us führt ich lautet sie: cyan^ mm", ]0D) 'D'Doi n , hdn^d nwy (5 t.rf'v-iTon’) nLv.n rna nnw , (ri'a , , n"d) nm D^aon t>jn , , 5 nuam) .n^ iyr xb n^iom {.V , irb ann) bah — Wir sehen also Jer. 18, 3 unter den nL'y mit Zere. — Beiläufig folgt noch ans angeführter Masoret, daß es in Neh.-2, 16 masere tisch (selbst nach der korrupten gedruckten Mas.) TD*6ö nwy heißen muß, und nicht na«byn wie in den meisten. Bibeln, und wie Norzi — der diese Mas. gewiß Übergängen hat — bestätigen will. — 4) Gehört zu der Mas. über CFp — 2 Chron. den falls war er aus Tabaria, schon nach Kimchi, wenn wir auch dem Ausdrucke HPaa ^ao des alten Grammatikers, oder '^naan dbs Eschkol Ha-Kofer und der Karäer nicht trauen. Der Beinamen -y^n mag ihm vielleicht als Karäer gegeben worden fein. Studien. Bon S. Bär. 88 34 , 11 muß es masorctisch D'iRpn n« heißen; ebenso iß .2 Mos. 8, 7 .¥]ipi2p-T das^ Richtige, und nicht wie Lonsano verbessern will. . 5) Hinsichtlich unserer angeführtm Masorets über die pnns hoben wir einiges Fehlende nachzutrogen, das theils durch Eile, thcils durch Unachtsamkeit deS Abschreibers unseres Aufsatzes vergesse» worden Ist. Bei n'ttwpT nvcünN muß es heißen: n'tw>p*i nrninN fü, und fehlt rn^!W (25, 26.) Bei nw muß es heißen: niQN nbm'l piss 'did i''und ist ip’nnn ab (Ex. 8, 24) nachzutragcn; der Schluß dieses Satzes muß dann noch enden nnm pn1?, pnn, pn ^>2'. — Wir sehen uns um so mehr veranlaßt/ dies hier nachznbemcrkccn, damit wenn etwa Jemand unsre anfgcstcllten MasoretS zur Privatkorrcktur zu benutze» stch einfallcn läßt, er dieselben mich richtig vor sich habe. . Franks, im Jan. 1851. S. Bär. Historisches und literarisches Sündenregister einiger Zeitgenossen. Zusammengestellt von -einem Freunde der Wahrheit. (Fortsetzung.) . -.- ■ Wenn wir Hrn. Zunz^ den gerechten Vorwurf machten, z« leichtfertig seinen Vorgängern gefolgt zu sein, so muffen wir ihm nicht minder gerecht auch den entgegengesetzten-Borwurf machen, zuweilen ihren Angaben bei Schriften, die er nicht gelesen hat, auf nicht zu rechtfertigende Weise widersprochen zu haben« So berichtigt er z. B. Wolfs hei No. 148 und laßt das Schriftchen mmN bei Gerso n Cohen b. Salomo erscheinen, während es auf dem Titelblart heißt NNSVVQ ppra isns -/'s i'Sn p naher — 3« No. 166 (S. 291) n.1J)ß sagt ec . in Note u gegen die richtigeAngabe des Katalogisten, durch den er doch des Lerf's Namen erfahren hat, „das Werk ist anonym^, sa>as allerdings von der von Z. nicht angegebenen dritten Ausgabe richtig, ist, aber nicht bei der angeiühr'ten zweiten vom Jahre 1615 und eben sowenig von der -ersten, in denen des Verf.'s Name nicht weniger als dreimal angegeben ist, zweimal akrvstisch in dem Gedichtchen auf dem Titelblatt und der Vorrede und einmal am. Ende: apy )iym nobw cnna^ nnrja. Das Titelblatt ist wie folgt: I'NI ipn px ny ,isty 'Svi S's'ssv . pi£/^ nij’D “isj? ’jsiisr bü nj’nnS , ISN bs spj?<!?ip bip , issv >'V JNis pp ns rrw cs3j .p'sb1 u'by Dnan urni : n'S’ maa ’cn ■>D’p-n^DD'nnn ornsN .inn Die Vorrede' beginnt: ^33 ■■pp 31^’ SL'1' “iCN. Die i) Er nennt in derselben seinen Vater NJJfcSV fc3barffttuii^ ö

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