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Der Orient · 1851-01-25 · Heft 4 (25.1.1851) · p. Seite 59-60

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 4 (25.1.1851)
Date
1851-01-25
Page
Seite 59-60 (sequence 11)
Language
German
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W 60 Studlm. Nachricht über A'bu'l-Walid Jb» Ganüch rc. von Munk. ibcbient -sitz bei Erläuterung d<r 'seltenen Wörter der heiligen Schrift nicht nur des Aramäischen und Arabischen, sondern manchmal auch des Persischen, Berberitzen und anderer Dia- -lekte. Dieses Weck, welches sich handschriftlich auf der Bodley'schen Bibliothek befindet', ist gegenwärtig hinlänglich ^us den Auszügen, welche Schnurr er und Ewald gegeben, bekannt. Ohne Zweifel ist dies dasselbe Werk, welches Ibu'Esra orrn DDD Buch der Beziehung oder des Verh altnisses nennt-, obgleich die OxforderHandschrift keine Spur dieses Titels aufweist; die Aufschrift: Brief an die jüdische Gemeine zu FLs u. f. rv. bezieht sich wahrscheinlich blos auf das Sendschreiben, welches der Verfasser an die Spitze seines Werkes gesetzt, um das Studium der Largümen zu empfehlen? Nach Iehuda Ibn Napaport, Anm. 6, in den Bikkure Ha-Ittim 1829 p. 27 u. deffen Einleitung zu dem WB. des Sal. Parchon, veröffentlicht von Hrm Stern: Preßvurg, 1844, 4). Allein die ganzen Schlüffe R.'s, um die Reisezeit Eldad's feftzusiellen, können gegen das Zeugniß Ibn "Esra's, der ihn nach Sa'adja und Dunasch setzt, kein Gewicht haben; und übrigens hat man darüber oben gesehen, daß Dunasch bestimmt von den Daniten, die zu seiner Zeit in Kairawün angelangr sind, spricht. Iehuda Ibn Koreisch tonnte Len Eldad gegen die Mitte des 10. Iahrh.'s zu Fäs gesehen haben. •) Eine Abschrift dieses Werkes besitzt jetzt auch Dr. Wetzstein, F. Le brecht und bruchstückweise auch ich. Uebers. 2) Siehe: Allg. Bibliothek der bibl. Literatur von Eichhorn. IN. p. 951 flg. und Beiträge der HH. Ewald und Dukes. 1. p. 116 flg. Unter den von Hrn. Ewald angeführten Erklärungen giebt es eine, in welcher Ibn Koreisch mit einem alten karäischen Ausleger zusammentrifft; es ist die, nach welcher die Wurzel -ihn in v-jnNfin (Ez. 21, 21) in dem Sinne von tn«x zu nehmen sei, was der karäische Verfasser auch für das Wort ~rjND (®n. 3, 22) annimmt. Folgendes lesen wir in Iefec's Kommentar über die Genesis: »Tvobn ^nn*v uöo info hm nbip? DIN inN "Uy U DD inN3 TDS>n )N QH^D ^Npö nns‘nn ddd *£>-di Dinn })wh p rnjtc^N \o Din w t^nd nnnt ’j’D'n nop-^N j'D’ nm ropnta jin ^.ini d^-idid: ...... Dip^n^yo jintin^n yopjn Tin riDp^N btt iribrrr -,inro p fjdt» Dlpz-' >dn “pddh Nim d. h. die Gelehrten sind nicht einig über die Worte iruo riT UDD. Unter diesen giebt es einen welcher sagt, daß die Worte "UDD iruo bedeuten: Adam habe ergriffen den Baum (indem sie das iNN) von der Largum-Sprache ableiten. In gleicher Weise erklärt er mnNNN (Ez. 21, 22): schließe dich an der Hand , o Schwert Nebukadnezar's, hefte deine Schneide an den Helden und packe ihn rechts und links, damit die Gurgeladern samrM der Kehle abgeschnitten werden ...... Dies ist die Erklärung des A b n --I a k u b I u su f I b n B a ch t a w i. Diese sonderbare Erklärung des Wortes -jriND wird auch von Ahrorr b. Josef angeführt. 3) Wie wir bereits in einer vorhergehenden Anmerkung berührt, ist Iehuda Jvn Koreisch wahrscheinlich unter dem Namen Abu-Ibrahim in dem interessanten Traktat des Mo.se Ihn *Esra angeführt. Dieser Schriftsteller, Koreisch setzt Ibn *Esca den Menachem Ibn Sarük und D u n a s ch Z b n Labrät, derew hebräisch geschriebene Werke glücklicher Weise auch den Juden Frankreichs bekannt und von ihnen oft citirt worden sind. Menachem, der erste jüdische Grammatiker Spaniens*, ist Verfasser des ersten hebräischen Wörterbuches, das uns erhalten ist? Seine Methode ist noch die der morgenländischen Grammatiker und er hat zwei, ja sogar einbuchstäbige Wurzeln .zugelasserr. Dunachdem er von den Beziehungen, welche zwischen dem Hebräischen, Syrischen und Arabischen vorhanden sind, gesprochen, Beziehungen, welche er dem Einflüsse des Klima's zuschreibt, fügt er dann hinzu, daß Abu-Ibrahim Ha-Dajjan ()3n pmn DVHDN) in seinem Werke, überschrieben rnwoiN (das Legen auf die Wage oder die Vergleichung), einen andern Grund für die Aehnltchkeir der drei Sprachen hat; nur daß er sich nicht mit der Verwandtschaft der ähnlichen Sprachen begnügt, und daß er Wörter ansührt, in welchen das Hebräische nur durch eine Fügung des Zufalls mit dem Lateinischen und Becbec'schen überemstimmt. Dieses ist hier nun ganz deutlich das ivas I e h u d a Ibn Koreisch gemacht, der die Sehnlichkeit der Sprachen der Verbindung der Stämme zuschreidt, und der gerade einigemal das Hebräische mit den von den völlig verschiedenen Stämmen gesprochenen Sprachen vergleicht, wie da die persische, berber'sche und die von römischen Stamm sind. Zbn *Esra konnte wohl den Titel n^NiD^N DNTD wft’Drpn IDO wiedergeben. In den Bruchstücken, welche wir von Iehuda Ibn Koreisch besitzen, finden wir durchgehends das Wort ,-]JIN)D auf die Verwandtschaft der Sprachen bezogen. Siehe: Allg. Bibl. 1. e. p. 974.' .*) Ibn *Esra sagt dort ausdrücklich, daß Las Werk DN1 1 N geheißen ( dn! DN IDE? Nlp') und er nennt es ein -)DD Geschlechrsbnch, d. h. worin die Ableitung der Wörter, ihre Abstammung verzeichnet war. Der eigentliche Name war bei Ibn Koreisch selbst EN) DN und in Folge dieses Namens macht er dm Witz, auf -]gN"T)N1 JDNTN IDO Ex. 20, 12 Bezug nehmend, “pl 13 J?n:> vsni. Der Name EN) DN kann aber unmöglich auf das arabische: niFNiO zurück'geführr werden. Auch scheint es unwahrscheinlich, daß sein Beiname Abu-Ibrahim gewesen sein soll, da bei Jehuda Liese Kunja sich nirgends findet. Noch auffallender mußte die Weglassung dieses Ehrentitels ju-jn bei Ibn'Efta sein, den er doch sonst, z. B. bei mn p “in, sitzt, abgesehen davon daß dieser Ehrentitel nur in Spanien gebräuchlich war. Vielleicht zielt Mose Jbn^Esra auf Ibn Zaso"s aus Toledo, der mit Namen p,-^ die Kunja Abu-Ibrahim geführt, und sein arabisch geschriebenes ->do, dessen Abraham Ibn *Esra gedenkt, ließe sich eher vielleicht auf HJTNidVn DNflD zurückführen. Uebers. 4) Ibn *Esra nennt ihn ausdrücklich den Spanier. Ibn G'anLch, welcher zu Ende des 5. Kapitels seiner Grammatik die Gedenkworte Menachems über die Servil- und Wurzelbuchstaben anführt, setzt vor Erwähnung seines Namms die Worte p inNTl tl nd einer a us unserer Stadt. Es scheint, daß Menachem zu Tortosa geboren und später sich in Kordova niedergelassen habe;' denn Mose Ibn 'Esra nennt ihn En WDDüVn pnD p .crüD ’DODp(?N (cod. Hunt. n. 599 fol. 31 r.). Mau sieht, daß Hr. Rapaport (Einl. zu Parchon's WB.) mit Anrecht bezweifelt, daß Menachem ein Spanier war. 5) Es existirt eine HS. davon auf der bibl. nafc. (a. f. n. 481). Man findet es auch in andern Bibliotheken»

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