Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 12 (1851)
- Issue
- Heft 3 (18.1.1851)
- Date
- 1851-01-18
- Page
- Seite 41-42 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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42 ••] 41 Studien. Masoretische Studien. Fortgesetzt von I. Fürst. '1 - werden, und Hr. B. wird vielleicht eine solche Erklärung ' und.Dolmetschung zu'übernehmen geneigt sein. Es gilt hier eigentlich, nach leichter Herstellung der Berszeiten, die 12 O'->r7 des Dm-Ascher, nämlich 1) (sonst ■ 2) rnM 3) rcnxB (sonst ^-iNp),; '6) spvy;?) rrrr'dn; 8) 9)!'liZL (sonst; 10) isiL-'; 1>) .VW'T) 12)->)L, \ «nd'-die 7 Dvnerö, nämlich {ftj«, jpin, NSj?1 (fjjft :]ppr)/ cs?,nbw, ni^ni, oyy? (cVr^y) "nv rv?} "ach Den eigenen Worten Bm-Ascher's zu bestinlmm und das Verhältnis; seines Systems zu den späteren Systemelr zu beleuchten. II Ein zweites Fragment, das mit der Aecentlehre nichts zu thun hat, hat zur Ueberschrist: JOpDn no. Dieses ttttt in einem geringj fi'lgigen Bruchstück und in sehr verderbter Form erhaltene [;% Gedichtchen behandelt die Dreitheilung der Schrift, verglichen l " mit den 3 Nachtwachen nebst den dazu gehörigen Observanzen! J über np3 (Vokalisation), cnoya (Accente), nnipjn ,DWnn ' * xdi , o'”ftn nvnw , E'Eip)?i dVui D^ap nrnw : ,2'n?n2i moino , sroj xb) *<npji tfipj und nvniN nntUD. Aber die Gedenkverse sind hier so kormmpirt, daß rnau die VcrSzeileu gar nicht mehr Ln Ordnung „ bringen kann, mit denigenräß ist and) der Inhalt nicht .. klar und verständlich. Ben-Ascher scheint übrigens; von Vornherein diese Gedenkverse sehr bunfcl abgefaßt ' zu haben, wie man auS dem Schlußvcrs, wenn er auch sehr verderbt ist, ersehen fann; denn dieser lautet: En ’D hiobo DiV dnw bpi anno by) dVdj byi cpbn by bnx asm D'isnpn cnp npa mn nnob, mp Da pcm ajm Vielleicht gelingt es, für dieses ' Fragment eine alte Handschrift zu vergleichen und mit Hilfe der Konjektur es in seine ursprüngliche Gestalt zu bringen und selbst eine theilweise Erklärung wäre verdienstlich. Denn daß man auch aus diesen dürren Gedenkvecsen so Manches lernen kann, sieht man schon aus der Benennung miSTi ( Erfüllung, Vollendung des Gesetzes) für , wodurch die masorctische Bmennung über das vielfache Erklärungen gegeben wurden) mit einem Mate klar wird. III. Ein drittes Fragment behandelt Geltung, Aussprache und Werth der 22 Buchstaben, überschriebcn nnniNa nn7in (S. 37 bis 5! ). Dieses ansehnliche Fragment, sehr instruktiv für Grammatik und auch für Masora, erscheint hier zum ersten Mal nach der Lnzzato'schen Abschrift abgcdruckt, während der Editor von 1518 es weggelassm. Die Ursache der Weglassung ist übrigens daraus erklärlich, daß derselbe dieses dritte Fragment mit demselben Schlüsse wie das erste gefunden und diese Gleichmäßigkeit mochte den ersten Editor zur Ueberipringung dieses Abschnittes veranlaßt haben. Daß auch dieses Fragment sehr verderbt und mangelhaft ist, laßt sich denken. Gleich der erste Vers: PiDP nilDN | ..... nnn , Seh rrraN ami , bin ist defekt und schwer verständlich, da der Schluß fehlt. Von dem zweiten Verse: nm ,nraD n^npi D'npj/ , mma.... nrup py >p by , nrwN dwd fehlt der Anfang. Es laßt sich sogar vermuthen, wie viel in diesen Versen fehlt, da jeder vier Reimzeilen haben soll. Von dem ersten fehlen die letzten zwei Reimzeilen, indem von dem dritten nur das Wörtchen nnn übrig geblieben; bei dem zweiten ist von der ersten Reim-Zeile blos das letzte Wort übrig geblieben. Beim vierten Verse ist wieder dritte und vierte Rcinizeile zusammengeschmolzen. In diesem Fragment, wie gesagt, wird über Eintheilung der Buchstaben nach ihrer Gestalt; über die 5 Finales, über die 7 (msEliD) harten und weichen Buchstaben, über riEOa und 'va, über die Buchstabe:; rpMw (anN), über prinN?, über die drei rTyn (das Ales hat 4mal ein Dagesch) und damit schließt eigentlich dieses Fragment (S. 41), wie mau ans dem Schluß: , nnbin ab# nmm bbn 'nh , hmon Erms nm , hnjno nivw leicht ersehen kann. Es ist aber noch angefügt ein Stück, beginnend rrw D'DDn 'OE , mjp mnn nm ,rpw das offenbar oben hinein nach Min DHEl E"M '3 &bl2 (S. 40) gehört. Ich muß übrigens noch bemerket! , daß die Aufzählungen S. 44 nach den Worten D'TJ/D m hy ntc'N , DH^a nur als Einschiebung zu betrachten sind, da sie die Gedenkverse unterbrechen. Von E'Enpa D'EyE? an (S. 48) ist noch ein altes Bruchstück angefügt, das ganz abgerissen und mit den nnchn rmrntfn wenig zu thun hat. (Fortsetzung folgt.) Konstruktion der kanonischen BB. Esra-Rchemia. (Fortsetzung.) Au diesem Zwecke hatte nun V. 6—67 genügt, indessen ist die Hinzufügung von B. 68—69 auch noch leicht erklärlich. Was aber ist und was soll der Schluß V. 70—72 und 73? Er entspricht u n g e fa h r dem Schlüsse der andern Liste Esra 2, 68—70, aber hier sind die Abweichungen doch zu bedeutend, als daß man sie, wie im Vorhergehenden, bloß den Abschreibern oder den schon in der alten Liste selbst vorhanden gewesenen Verschiedenheiten zur Last legen könnte.S14) Daß die 314) Hier die Zusammenstellung: Esr.: die Gold Darik. 61000, Silb. Min. 5000,Kleid. 100 .derTirschata - - 1000, Schaalen 50, - 530 Reh. )oie -/-> - - 20000, Silb. Min. 2200, - — f d. übrigeVolk- -, 20000, - - 2000, - 67 Auffallend ist beiläufig auch, daß hier die Goldsummen (nicht bloß die Zahlen — im Werth sind 8Dariken y\n — 1 Mine Silb ) größer sind als die des Silbers, gegen das sonst Gewöhnliche (Esra 1, 9 ff.z 8, 26 ff. 4 Mos/?; 1 Ehr. 29 m.