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Der Orient · 1851-01-11 · Heft 2 (11.1.1851) · p. Seite 19-20

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Journal
Der Orient
Volume
12 (1851)
Issue
Heft 2 (11.1.1851)
Date
1851-01-11
Page
Seite 19-20 (sequence 3)
Language
German
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19 20 Studien. Masoretische Studien. Bon S. Baer. nicht. Die Mas. fm. ^aytonna 'j redet blos von der Form Oman mit Munach Katon. In Ez. 45, 4 sagt die Randmasoret: Gyoa cvb weit diese Form □^5^ einzig ist. In 1 Chr. 28, 11 aber handelt sichs' vor nach Munach, in allen Wertformen. Diese ftnb denn Ex. 12, 7. Jes. 22, 10. Ez. 45, 4. Sech. 14, 2 und Dan. 3, 23. Zu merken ist aber, daß die Randmas. dort in Ehr. aus zwei verschiedenen Masorets zusammengeflossen und ein Theil nicht an seinem Orte ist. Er gehört zu Dan. 3, 23 und muß dort tauten: nD?P “HIN pPOT p?n 'n. — Norzi fuhrt ebenso in Ex. 12, 7 die große Mas. von cyron an. In Dan. 3, 23 zieht er die genannte Randmas. an. Daß es aber bei ihm heißt: )mn p?n yn ay nb aw nn?ooa? "jbn idW nritt ist offenbar Druckfehler und muß p?n 'n Lauten. Was nun die n?a?pG des Ben Balam im Taame Ha-Mikra betrifft, so ist dies die Quelle aller bisherigen Wirren gewesen. Man glaubte nämlich diese Stelle zusammenhängend mit den obigen Masorets und konnte deshalb nie recht ins Klare kommen. Die Lehre Balam's steht aber mit obiger Mas. in gar keiner Beziehung. Er spricht von etwas ganz Anderin, spricht über das Tav mit Dagesch, wie es an 3 Stellen noch -härter als gewöhnlich auszusprechen sei; als da sind: (Jos. 8, 28), iipp (1 Chr. 28, 11), prvrbn (Dan. 3, 23). Bei diesen, sagt er, ist das Tav npJHJ rmrun p?n bo, d. h. es ist gleich dem arabischen The die übrigen dageschirten Tavö hingegen nur wie ein arabisches Ta (1^) zu lesen; wie im sogenannten Nllpn nrnn diese Stelle ausführlich erklärt ist. * Wenn Jbn Balam weiter sagt: pvnn!? Drby D’D’DiDP P'l (*p , '? Gran) a?a b Qwta nmp? pnna, so -ist letztere Annahme von der Mas. bestätigt, welche dieses DTOl mit 'n stgnirt und damit 4 strenggehärtete Tav's meint. — Wir fassen also nochmals die verschiedenen Mas. von omn. zusammen. Die Mas. magna , Oman Dyll nna '.1 ist ganz richtig. Die Randmas. in Chr. 28, 11 ist so ziemlich richtigum daß sie zu Dan. 3, 23 gehört und idw nna ppun p?n 'n lauten muß. In Chr. 28, 11 muß es dafür heißen: ppian pin 'n pnna. — S. 10 zu „Zeile 24". — D?b Mnw ist nicht undeutlich. Der Punktator spricht hier vor: mit Patrick) und meint also jedenfalls Gn. 19, 2, da 19, 18 ja auslautet, selbst auch nach Jenen die es ^?n kommentiren. S. 14 zu Zeile 7« — Die fehlerhafte Angabe des Punktators, „daß na sieben mal vor rvn unb py stehe", gegen die Masoret, hat ihren Urspnmg darin, •) Hieraus folgt — beiläufig gesagt — eine wichtige Regel über unser N und N t worüber an andern Orten. daß der Punktator hier ganz dem Tefame ha-Mikra nachschrieb, ohne zu bemerken, daß dort einige Worte fehlen und es heißer: muß: na jn p"y? n "rb paran b pnnD 'd , psDp 'n , ft p^n ’u Daselbst. Die richtige Mas. in Ex. 32 1 lautet wie folgt : n?ap) nyrvxb , prwoöi , pnnD n"a np} Dip , 'n n"p) nbun nynnn , (A piDD) ran?',, ,nV) \?a n\n hd , (“p , 'n , nV) pan.n b)p, (ft xin nann rim na ,(n"i , io , nV) jxxn bip ,(fo 'n odto, (n"> , v , n"d) nny es no? , ('n , 'n , a"p) , (.V ,/l , a"D) DTO nJH ,(ft , \\ , DD) PW , n\ypO an na by(n" , 'n , d,#o) rh nwyb na? '*vjb na , ('d , 'n nw) ndh no naan? , ('rr, 'a , td dp) nin ayh nun a nm? , (w , G^) □^n) na ny bmm , ('d 'n Mn) nann bs hjd , 0 'bm) nnj na na? ('j , ’* uw) ym yx: , ('j , fi na? , (Nr'a , ft aw) ^yi^D Nra &b na? , ('a , , 'a nbp) gin.i na O , ('n , 'n rwx) n^n na 'n hm na na^n bn (aBa , 'a dp) gin1? n?n na a , (a* l?n:a 'n , ft ig na n^man ynb "poon b? , ('’, ft dp) /?jt?aD? pnns 'a? psräp. Hiernach läßt sich p'b, der in seinerZähsung ebenfalls fehlerhaft ist, leicht verbessern. S. 15 zu Zeile 29 die Anmerkung. Wenn alte nj? ohne Ausnahme Pa tack) haben, wie die Randmas. auch pnna.pnb anmerkt, zu welchem Zwecke sollte da die Mas. magna nochmals die ny bei Atuach angeben wollen? und können wir daher der Korrektur Fr. nicht beipflichten. Auch das na^aoa von Atnach zu verstehen ist schwierig. — Dieses na'Goa ist aber augenfällig ein Schreibfehler und muß nT'Ga heißen. Es ist nämlich dieselbe Masoret, die auch in der was. fin. Stamm ny vorkommt, und muß hier in Gn. 49, 27 ebenso lauten: n'y&y) bp ny , ny bN» npas , jddt , nraa 'a ny /= , Sb). Die Randmas. lautet: srnn^in^a ft?r pnnD ]?nb (1 M. 49, 27. Jes. 26, 4. Job. 20, 4). S. 19 zu „Ueber Danaw?." — Ein ähnliches Versehen hat sich Heidenheirn in seinem Meor ^Enaj. Gn. 21, 15 zu Schulden kommen (affen; indem er dort nann ja bes Ben Balam zu dm mnxa pnnD rechnen läßt, obwohl dieser nicht das mindeste davon schreibt, auch m Heidenheünö eigner Anführung der Stelle zu Gn. 10, 10 nichts davon vorkommt. —- S. 22 zu nno?N nnoan? — Falsche Anschuldigung ist es: „L»'vita habe das na^ dieser Mas. von Gbn 'bwa ars' verstanden". Denn wohl weiß Levita in seinem mn?bnap, daß das n auf onann. nbv jiclt. Merkwürdig bleibt aber, daß wie hier beim Punktator so auch dort £pa statt enab) steht l ■— Daselbst zu Anmerkn?:g: Fehlt es". — Wir erstaunen über Hru. Fr. der das prrvp ^n der Mas. Ex. 15, 11 m p^ap ftn mnwandett;?vo doch alleilthalben

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