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Der Orient · 1850-12-14 · 50 (14.12.1850) · p. Spalte 787-788

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
50 (14.12.1850)
Date
1850-12-14
Page
Spalte 787-788 (sequence 2)
Language
German
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787 Studien. Abhandlung über Zbn Gcrnsch rc. von Munk. 788 her rpeHl'es E erloGch» nöch mehr Mer diefenl-Schriftsteller *' ter de.nr, Maw en V^eS' Ksch'aK el-Fsrai'öli zu'Eeschrkezu sagen. Der ungenannte Grammatiker aus Jerusalem, welcher nach Jbn 'Esra acht grammatische Bücher „kostbar wie Saphire" geschrieben, ist auch ohne Namen von Je hu da ben Basam erwähnt, der' ihm die Erklärung des Adverb's (aus Pid)> waeu!M',> zuschrelbL. Man sieht, daß der, Name dieses Grammatikers za Ende des 11 Jahrb.'s nicht bekannt war; sonst ist er von den altern Schriftstellern, die wir Haben zu Nathe ziehen können, nicht weiter erwähnt. * * Wir wollen hier aber zum erstem Male' versuchen', einige Einzelheiten über 2t d o n i m b e n Z e m t m auch Dunasch genanich zu geben, von welchem man bis jetzt wenig mehr als den' Namenkannte und über welchen man in der letzten Zeit eine irrige Ansicht in gutem Glauben als richtig nachsagte, nach welcher dieser Schriftsteller mit demberühmten Jschak b.en Suleiman el-Jsraili einerlei Person wäre. Der gelehrte Prof. Luzzatto zu Padua besitzt einen Kommen- , Lar zAM Buche Iezira, der am Anfänge und zu Ende der Handschrift dem Dunasch den Lemim, bekannt un- Schem Tob ben Gaon angeführt wird und welcher fügt, daß er einen Kommentar über dieses Gedicht geschrieben (Siehe Ms. Oratcm-e n. 65). 4) Siehe den Traktat über die Partikeln von Je hu da den Balsam der Bibl. Nat. AF. n. 497) beim Artikel PNO. Hier liest man wie folgt: rDDHID rbü. y.ynE TnDiW nn ' ' ' nnn nw yn pvno p n.n EHpon npa'.rrw p-ip-ion njn by roSia. Ninty /j .“Ul' '*1 1^ mm, d. h. yna ist ein Wort zusammengesetzt aus Nv und das ein Hauptwort im Sinne von p,y“| ist. . . ♦Wenn ich sage, daß dies ein zusammengesetztes Wort ist, so ist dies nach der Meinung des Grammatikers, welcher in Beit el-Makdas (Jerusalem) war; R. Jona (Jbn GanLch) hac ihm auch zugeftimmt. S. Kitab el-Luma, Ende des 4. Kap.'s, *): Bei Erwähnung des ungenannten Grammatikers aus Jerusalem hätten wohl zur Ergänzung der Reihe der Sprachlehrer vor Jbn danach noch erwähnt werden sollen: i) Ahron b. M o se Ben-Ascher, jopjn rpiyE DIpDD ''p stammend, der spätestens ein Zeitgenosse Saadja's und ein großer Kenner der hebräischen Vokal- und Accentlehre, der Masora und ohne' Zweifel auch der Grammatik war, und schon darum nicht übergangen werden sollte, davon Saadja p rmriD by NQ-M angeführt werden und Maimüni ihn als große Autorität auffühct (Hckch. Sefer Tora 8). Eine kritische Ermittelung über 6 Anschnitte seines mjr)D, soweit sie aus den erhaltenen dürftigen Resten erkennbar sind, habe ich gegeben LB. 1. c. Col. 563—65. — 2) Mo se b. David Ben-Naftali, um die Zeit des Ben-Ascher und Saadja in Babylonien lebend. Auch dieser schrieb ein rrOTO, worin er in Bezug auf die Vokale yüp , ppn f£p , übm. die Zeichen , nD"fi MH t)pO, und Accmte miO , jnboi , NDicrD von dem System des Ben-Ascher abgewichen, und die Glossen der rrro , wnno repräsentirt. —. 3) 'Ali bcn Jehuda ha-Nasir, der ebenfalls ein rnDTO geschrieben, welches Dav. Kimchi noch vor sich gehabt zu haben scheint. Uebers. beti ift5 und auf den Glauben dieser Handschrift hm hat Here Dukes nicht angestanden, in den wenigen Zeilen, welche er über den Grammatiker Adonim ben Temim gegeben, einfach alles das diesem Schriftsteller beizulegen, was man von Jschak Jsralli weiß.o Aber diese Identität ist an sich schon vom der.,größten Unwahrschöinlichkeit.- Iw Wahrheit trifft cs freilich, daß jüdische Schriftsteller sich häufig durch zwei verschiedene Namen, durch einen hebräischen und einen'arabischem bezieichnen, und gewöhnlich ist der arabische Namen - nichts weiter' als' to leicht modificirte hebräische, vermehrt durch einen Beinamen nach dem Gebrauche der Araber; aber man begreift nicht, wie ein jüdischer Schriftsteller, der hebräisch Isaak b. Salomo heißt', und-der leicht mit Beifügung des Beinamens sich arabisch durch p p'Nnütf aipyi wiedergeben läßt, zu gleicher Zeit mit einem gänzlich verschiedenen Namen Ounasch ben Te-> 5) Siehe: Jsr. Annalen von Hrn. Jost 1840 S. 321. Am Anfänge liest man priDN NipJH crari p mi •btrvt/' und am Schlüsse piiL' PN'N Nim D'On p WH 6) Siehe: Beiträge II. S. 116. Hr. Dukes sagt, daß Adonim b. Temim sich durch philosophische, und meticinische Werke berühmt gemacht und daß er um 932 gestorben sei. Diese Aussagen aber beruhen nur auf die vorausgesetzte Identität des Dunasch oder Adonim mit Isaak Israeli; denn dieser starb nach Jbn Abi Oseibia um das Jahr 320 (932). Siehe Silv. de Sacy, Relation'de l’h)g-y|>*e, par Abd-AJlatif <S* 43. — Bei dieser Gelegenheit will ich bemerken , daß I bn A b i- O s e i b i'a ohne Zweifel schlecht unterrichtet war in Bezug auf das Datum, das er für den Tod Jsaak's bezeichnet. Nach Sa'id b. Achmed el-Knrtu bi, angeführt von Abraham b. Ch asdai in dem Vorworte seiner hebräischen Uebcrsetzung des Buches von den Elementen, ist Israeli um 330 der Heg'. 8. h 941—-42 gestorben. Siehe Orient, LB. 1843 o. 23T. Hr. Dukes hat dwse Notiz, die er ja selbst mitgetheilt hatte, vergessen. Aber mehrere arabische Schriftsteller lassen'Jschak b. Suleiman el-Israili noch im Ramadhan 341 (Februar 951) erscheinen, zur Zeit als der fatimitische Khalif el-Mansur (Jsma'il b. el-Kajim) gestorben, dessen Leibarzt er gewesen. Siehe: Jbn Khalikan im Artikel Jsma'il b. el-Kajim; die Jahrbücher des Jbn el-Athir zum I. 34J!; Sb n Kh ald ün in. der Geschichte der Fatimiten (HS. der liibl. Nat., isuppl. urab.. n. 742, 8. t. V\, f. 20b); endlich der Kommentar des Scheikh el-Zafadi über das an Jbn G'ahwer, dem Fürsten von Kordova, von JbnSe'idün gerichtete Sendschreibeit (HS. der BN. suppl. ar. n. 1503 fol. 17 v. und n. 1504 fol. 25 v.). * *) Auf das Datum des Kordovischen Encyklopäd'isten ZL nah ben Achmed den Za'ad e l - K u r t h u b i'(— so lautet der Name in diesem Vorworte, wenn Dukes richtig abgeschrieben —) kann man gar kein Gewicht legen, da hier ein offenbarer Jrrthum vorliegt; der Ausdruck nWH p-irt> p nn rw NmB'njaE'n^ enthält einen Widerspruch, denn 330 d. H. giebt 942 dieses 968. Siehe meinen begonnenen Art. IS. Israeli LB. d. Or. 1849. Nr. 42. Uebers.

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