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Der Orient · 1850-11-30 · 48 (30.11.1850) · p. Spalte 761-762

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
48 (30.11.1850)
Date
1850-11-30
Page
Spalte 761-762 (sequence 5)
Language
German
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761 Studien. Historisches und literarisches Sündenregister. 762 W p'b das ist 10. Ab 377. Der Druck dieses Werks begann unter der Regierung des König Mathans im Jahre 376 (D^CPn* Nach Vollendung dieses pentatcuchischen Kommentars fing 2(b. Heide, genannt Lcmberger, den Druck des Kommentars zu den Megillot an, den er 3, 1 Kislev 378, wie wir bereits angegeben haben, vollendete. Wir müssen hier noch an Z. die Frage richten, warum er in dieser bibliographisch en Abhandlung die Titel der Bücher nicht genau und richtig angiebt? denn Alschechs Kommentar zum Pentateuch heißt tod min 'o, zu den Megillot D'pDZ-.i n:tw TOD wy , D^Dinu nm re. Nr. 144. rron rrtp oder nn mp. Der Titel, das Druckjahr und die Inhaltsangabe sind hier gleich falsch angegeben, und es ware Hrn.Zunz ob der Sünde, dieses alte Werk nicht kennen gelernt zu haben, eine harte Buse aufznlegcn. Wir möchten ihn dazu venutheilen, alle angeführten Schriften in diesem, an Büchertiteln so reichen Werke zu lesen, und seine Jrrthümer zn berichtigen. Das Werk DDDn .mp ist nämlich nichts anders a.s der erste Theil des n^ipn idd. Der Herausgeber (Altschul) -]Dn d.tün n"nn p sagt im Vorwort, daß er diese Schrift aus einer alten Handschrift auf Pergament, die mehre hundert Jahre alt gewesen, abkopirt habe; sein Vater habe diese auf der Bodenkammer der Wormser Synagoge gefunden. Er nannte sie n:ra mp/ um den Namen de§ Verfassers derselben mp und ihren Inhalt m’O ‘ny&y anzudeuien. Der Druckort und die Druckzeit ist angegeben, aber in dem Cbronogramm nbnnbi nauh n^ .i Dis auf dom Titelblatt ist ein Fehler, denn der Druck wurde den 12. Deeember 1609 begonnen, und wie es im Epigraph heißt: 5TO vollendet. Der Herausgeber Eleasar Pereles hat zu diesem Werke viele Noten geschrieben, die manches Interessante enthalten. Zunz selbst führt S. 163 eine,Notiz als Mittheilung des H. E. Michel an, die diesen Noten entnommen ist, überhaupt würde Z. weniger literarische Fehler begangen haben, wenn er diese Noten gelesen hätte. Er würde z. B. S. 291 N. 6 nicht gesagt haben, daß Opp. 1369 eine Grammatik von Isaak Cohen enthalte, während diese Grammatik Eleasar Pereles znmVerfasser hat und sie blos zur Ehre seines Schwiegervaters nach seinem Namen pTO pnpn betitelt hat, was er in folgenden Worten deutlich sagt: pb, pnpin >i>b by nn'm rj'an nton) nj to I'i it» p ptsnn , pns’ pnpi nntop iivn , nanpn y‘2 ^N'nip* 1 in'n p pny -mno pun TDnn van du? by ia,n3 'N'Nl? N"D23 ’nbtt IDtb b'i pnb un» mypi ’Jtra pi ubio ni^'pa ->an □■wpaon D':n!> y'ünn1?!, pip~n pi>n 'Didi 'i>bn b 12 llvOMv tyi ’roiNni^ -\y '2 msni ’jdd m bi? p'SO'i on”j in ayco 222N 2mnji ■imin nrrw 'n m nwn Dwpaon no’Dnn 9tn ■ einer andern Stelle sagt er r pNL' pipi ’-ra’n nonpm nr ’nroin "1221p?dd ’tjn di Pobn nDNDi D'Qiroi d'noji m?nn pidd todd .niDDin? (Fortsetzung folgt.) Heber den Bibelkanon des Fl. Josefus. Anhang zum. erste:: Artikel. Ueher das apokryphische Buch Esra. (Fortsetzung.) Das Anstößige ist dann nur, daß die Schwiegervater des Oheims und des Nessenö beide SanballaL geheißen haben sollen. Dem wollen wir nicht entgegenhalten, daß auch das nicht unmöglich sei, sondern zugeben, daß hier ein Fehler zu stecken scheine. So wäre denn entweder bei Nehem. oder Josefus der Name Sanballat falsch; ein Schwiegervater hat anders geheißen, und da im B. Neh. Sanbattat der CHeronite noch öfter vorkommt, diese Quelle auch die ältere, ja gleichzeitige ist, so mag er da richtig und bei Josefus falsch sein; sonst erzählen beide ganz verschiedene Begebenheiten.276 SSernt dem nun so ist, wenn die zwei Priesterheiralheu auseinander zu halten und der Name Sanballat277 bei Josefus vcrmuthlich falsch ist, so scheint doch 276) Joynboll, der neueste Forscher über diese Geschichte, stimmt mit diestnr Resultate überein. Ich kenne das Werk Leider nur aus der (Anm. 167) erwähnten Anzeige. Die hierhergehörige Stelle cLB. 1848 Sp. 791) Lautet: „Hr. I. entscheidet sich schließlich dafür, daß die Nachricht des Josefus von dem vertriebenen jüdischen Priester Manasse auf der einen Seite, und die des Nehem. 13, 28 auf der andern Seite auseinander zu halten seien. Zu Nehemias Zeit feiert einige Priester nach Sichem ausgewandert und in Folge dessen sei dort für den jüdischen Kultus allerdings etwas geschehen, auch wohl bald ein kleineres Heiligthum erbautz swie I. darauf kommt, weiß ich nicht, es streitet natürlich nicht mit unserer Ansicht,^ die feierliche Einrichtung des Kultus auf dem Garisim und den Bau eines glänzenden Tempels fei dagegen erst beinahe ein Jahrhundert fpäker durch Manafse veranlaßt worden. Obwohl dies Resultat, setzt R öd i ger hinzu, gewiß nicht für unzweifelhaft erklärt werden kann, so muffen wir doch hinzusetzen, daß Hr. I. die Schwierigkeiten nicht übersehen, und daß er sich Mühe gegeben hat, sie^zu entfernen.^ Inwiefern seine Gründe nur mir den obigen vielleicht übereinftimmen, kann ich wieder nicht angeben. 277) Außer diesem Sanballat giebt es hier noch einen Namen der Verwirrung, der zwar auf unsere Untersuchung keinen wesentlichen Einfluß hat, doch aber einiges Licht auf sie wirft und daher eine gelegentliche Besprechung verdient.

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