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Der Orient · 1850-11-30 · 48 (30.11.1850) · p. Spalte 755-756

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
48 (30.11.1850)
Date
1850-11-30
Page
Spalte 755-756 (sequence 2)
Language
German
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755 756 Stadien. Nachricht über Abu'l-Walid Jbn Ganach rc. von Munk. Begm spannM, Ktzte?r in Flucht am Lage der Schlacht). In dem Kommentar heißt es: „Was das Wort anlangt (ohne ergänzenden Beisatz konstruirt), so kann es sein, daß man hatte sagen wollen n$p n&yp wie pn *p"iTO ("Am. 6, 6) / wo es ebenfalls ein Wort giebt, das man (nach dem Construktüs) zu ergänzen hat oder dazu denken muß. Es ist aber auch möglich, daß er hatte sagen wollen p&ytt und das Jod hinten wenig zu beachten ist, wie in gleicher Weise es gestattet war zu sagen *>pp)n , ’SOT (für ppiri und 3isni) und hier also >>p^ für p^. Es ist kein Unterschied in dieser Beziehung zwischen der Form, die zwei Punkte (Zere) und der, welche nur einen Punkt (Chivch) hgt; denn wir, finden y^ (Job. 7, 1) mit zwei Punkten, und andererseits (^68, 32) mit einem Punkt.4 5 6 * Endlich ist es auch möglich, daß hier ein »tatus consfcructus ist, der seine Ergänzung in einem ihm folgenden Status construetus hat und daß verrinn wäre: die Esrajimiten (die gerüsteten unter denjenigen) welche den Bogen spannen." Ps. 139 zu Ende des Kommentars. „Wir müssen hier noch von einigen schwierigen Wörtern sprechen, welche sich in diesem Abschnitte finden, und wir wollen die Regel dieser Ausdrücke erläutern. Zuerst kommt das Wort ijn (V. 2), das von piyj (Gedanke) abgeleitet wird, § ein Wort das chaldäischen Ursprunges ist, z. B. (Dan. 2, 29) und in gleicher Weise sagt man im Hebr. nn )Vjn (Koh. 1, 17). ]ip i|t nach der Form von piGN (Chab. 3, 4); Jod und Nun sind nicht wurzelhaft, denn die Wurzel ist y, — Dann kommt hier pr-fl (V. 3); hier ist das Kaw nicht wurzelhaft, und derjenige, welcher es von 4) Nach Jeset sind die Worte p» pVlOT, ("Am. 6, 6) zu übersetzen: welche trinken Wein in Kelchen von .... und die Ergänzung (-p)D) von würde dazu zu denken sein, was auch die Meinung Ihn 'Esra's ist, der *]DD oder 3nj dazu sich denkt. Allein Jbn G'arntch (KitLb et-Luma' Kap, 19) und Kimchi nehmen >pio (ii, dem Sinne als stünde D'p-tfQ. 5) Hier hat Iefet die Beispiele nicht gut gewählt z den *by hat die Pluralform und das Jod iss keineswegs paragogischz im Gegentheil muß das Jod in unterdrückt sein, weil es mit Suffixen by , lautet. Iefet würde besser Mhan haben, (Jes, 30, 11) zu citixefl. U^brrgens sagt^ er nicht, welchen, Sinn das Wort p^ haben soll. An einer andern Stelle (Klagelied. 1, 1) erklärt Iefet. den Gebrauch des paragogischen Jod, indem er sagt: „Was die Wörter TUT und '5,1^7 anlangt, so iss es Gebrauch im Hebräischen, sobald die Aussprache eines. Feminin - Wortes zu verstärken nothkg ist, das rj m n zu verwandeln und dem n, ein. Jod anzufügen, wie z. B. ihnPd (Jes. 1, 21), und dasselbe ist mit TO”} und der Fall. Ist dies aber ein Nomen mast., so wird blos das Jod allein angefügt, wie in (Dt. 23, 16) im Sinne von ebenso , b'Dmr] 113, 4rrr5), v^n (il). 123, 1), Wci , 'ppp (Jes. 22, 16) und es gsebt Heren andere ähnliche." 6) Iefet überftU die Worte rin» durch, pvp (du hass meinen Gedanken gezeichnet). Nil (Ex. 28, 16) abteittte, war im Irrthume,^ da dort das Taw wurzelhast ist. — njH (V. 6) ist dem Sinne nach aufzusassen wie (Dt. 17, 8)*8 der Ton ruht in auf Lamed, weil das folgende den ersten Buchstaben betont. Wenn für njTi gestanden injn oder dann müßte auch in das Ales den Ton haben. Aehnlich ist es dev Fall in N")p (Gn. 1, 5)."9 Ps. 142, 5. „Wisse daß und riNn Infinitive sind, deren Sinn ist (itf) schaue und ich sehe, als wenn da wäre) gdh und 'pjn-| riNIN*. Wir finden einen Infinitiv von dieser Form in der Stelle p-o rb N'N jynb (Ez. 21, 15)."10 Klagelieder 1, 12. Iefet übersetzt die Worte durch (seiet ihr es nicht die ich nsfen soll? und im Kommentar sagt er: „Ich übersetze nb durch; denn wir finden oft im Sinne ron ttbn, wie ilPpG' (Ex. 8, 22) und dasselbe ist in ppG", ub (1 Sam. 14, 30), dessen Sinn ist nnm Klagelieder 1, 13. „Ich übersetze njlTTev hat es herrschen lassen über sie, das heißt: er hat herrschen lasten das Feuer über meine Gebeine" und ich leite ruYm ab von GpyD Tp (Num. 24, 19), iy g>g Ii1) (if>. 72, 8), wo es im Daler ein Dagesch giebt. Denn (dieses Zeitwort kann) im Sinne von beherrschen bald mit Dagesch bald mir Rase ausgesprochen werden; so sagt man und (Gn. 1, 26) und mit Raft sagt man -pp (Nicht. 5, 13)." In dem Sinne von Hera bst eigen kann man ppT"pi, wie Einer es genommen, durchaus nicht fasten, denn das Seitwort in diesem Sinne hat niemals ein Dagesch (im Daltt). Was pDirPtf 1D1T1 anlangt (Nicht. 14,9), so bezeichnet dieses dort einsammeln, d. h. er sammelte den Honig in seine Hand ein; und echenso, wie du weißt, sagt man, vom Samenwerk sprechend, ")Sfp, von Oliven tonn, von Wein als (Dt. 24, 19—214 und von der Myrrhe innM (HL. 5, 1) und in ähnlicher Weise seht man von Honig sprechend wie in 1'5Ö ^S4 l.iw. Koh. I, 3. Die Partikel in unserer Sprache wird zugleich ange^ wandt im negativen wie im affirmativen Sinne und zwar durch den Sinn, den man erkennt, wenn er negativ oder affirmativ ist, bestimmt» Affirmariv ist sie m IDID-ftD ‘’D (Aach. 7) Vielleicht will Iefet hiev vou Saad-ja reden (Siche? Ewald, Beiträge, I. S. 71). 8) In der Uebersetzung, werden dir Worte Gjn ^DD durch O^D. (die Erkenntniß ist mir perhorgen) wiedergegebeu. 9) Er will, sagen, daß der Accent in }op wegen desnachfolgenden nW> Mittel ist. 10) Jbn 'Esra sagt genau dasselbe.. 11) Es scheint, daß Jeseü sich über -pp,, fut. apoc. von Piel, wo dev Dagesch unterdrückt ist.^ nicht Rechenschaft geben konnte.

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