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Der Orient · 1850-11-30 · 48 (30.11.1850) · p. Spalte 753-754

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
48 (30.11.1850)
Date
1850-11-30
Page
Spalte 753-754 (sequence 1)
Language
German
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> n 'i i rients. Berichte, Studie« und Kritiken für Mische Geschichte und Literatur» Jl#48. Leipzig, den 30. November 1850. Inhalt. S t u dien. Nachricht über Abrill-Walid Merwan Jbn G^anüch rc. von S. Munk, übers. *)cm Jul» F ü r ft. — Historisches und literarisches Sündenregister einiger Zeitgenossen. Bibliographische Studien. — Ueber das apokryphische Buch Esra. Won Dr. Treuenfels in Weilburg. (Forts.) — Literatur- und kulturhistorische Miscellen von Dukes. Das Büchlein Nuach Chen. Eldad ha-Dani. — Ankündigungen. X ‘si i: Nachricht über Abu'l-Walid Merwün Jbn G'anckch und über einige hebräische grammatische Schriftsteller des zehnten und elften Jahrhunderts. Nebst der Einleitung des Kitü. b el - Luma von I b n G"a n ä ch, arabisch re. von S. Mrnrk. Aus dem Französtschm in dem Journal Asiatique (April 1850) in's Deutsche übersetzt von Jul. Fürst. (Fortsetzung.) Pf. 55 am Schluffe des Kommentars." „In diesem Psalm gicbt es gewisse außergewöhnliche Wörter. Zuerst THfcs (B. 3), das ich durch “nntf, d. h. ich lasse herabsteigen, übersetze, indem ich es für *miN nehme; denn in der Sprache ist (ein anderes Beispiel) vorhanden, nämlich VW (1 Kön. 6, 32), dessen Imperativ VN ist, wie von Dp) die Form DsV. Es schien mir daher erlaubt, *p-)N durch „ich lasse herabsteigen, herabfließen" zu übersetzen und wir haben dabei das Wort 'nyEH zu ergänzen, um einen ebenmäßigen Sinn herauszubriugen.* 1 2 Manche übersetzen aber: „ich unterwerfe mich Gott durch mein Gebet". — Dann kommt nyb (23. 9), ein Wort das den Sinn „Weggehen, reisen" hat,- von derselben Wurzel her- *) Ich gebe die folgenden Stellen hier nur in Uebersetzung, insofern diese für den Zweck genügt. D. Uebers. 1) Die Uebersetzung giebr TPKO T“>N durch VHN (ich lasse herabfließen meine Thränen indem ich spreche). Das arabische Zeitwort DJ bedeutet eigentlich „schwatzen, plaudern, unter die Leute bringen." 2) Zcfet übersetzt nyo rtnD durch r^pNn^i.nn P (von einem Winde, welcher forireißt). stammend als denn es hat Form von?]&)]; so daß dessen Imperativ TtyO wie wäre. (Die Urwurzel VD bildet demnach drei Wurzelsormen, und) von diesem Verbum sind also drei Imperative, JJp,) , $JD, nach der Ansicht Einiger, und r$p. — Dann TpH? (23. 23), das ein sehr schweres Wort ist., Es kann sein, daß es ein Nennwort (DD?) ist und müßte durch „deine Gabe" übersetzt werden, dessen Sinn sein würde „die Gabe welche du empfingest von Gott." Es kann aber auch sein, daß prp ein Berbum ist wie 7p£}) pObad. 11), was für 7]1? Ipy steht, und der Sinn wäre: er hielt sich im Angesicht vor dir. Der Imper. davon würde also sein DPP wie t JHÖ und diese Erklärung ist sehr wahrscheinlich, und zwar so, daß man übersetzen müßte: Er hat dir gegeben Drp).3 Denn ebenso haben wir in unserer Sprache i]£P (Gn. 11, 6), DV (Num. 22, 32), Wörter in welchen das Jod wurzelbaft ist, derart daß von jeP der Imper. Dp und - von V der Imper. stin würde und wir demnach (andererseits) auch Dp] (y. 27, 12) und "ODV (Jab. 16, 11) finden, Wörter deren Imperativ keineswegs ein Jod bat (— von Cfoi ist der Imperativ DD? und von würde er plDp lauten —) und ebenso mag es bei dem Verbum der Fall sein, das „geben" bedeutet, wo auch. Formen ohne Jod, wie teP (Dt. 1, 13. Pf. 29, 1), DH (Spr. 30, 15) neben denen mit Jod, wie in -p,^, Vorkommen. Ps. 78, 9. Die Uebersetzung lautet: oip^N jidni jirfconö DnDN U3 znnbfi* Q? 'D ND^ptt (die Söhne Efrajim, bewaffnet, den 3) Die Phrase -p«"!' hy ~pWH ist in der Uebersetzung des Jefet umschrieben: -pjoD ’hy - “)DDJ p^ '’D (überlasse dich Gott und er wird dir das gewähren was du wünschest in Bezug aus deine Feinde). 48

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