Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 43 (26.10.1850)
- Date
- 1850-10-26
- Page
- Spalte 685-686 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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686 685 Studien. Literatur- und kulkurhistorische Miscellen. | s weil er in seiner Quelle zu Nehemias Zeit keine Er- ’ wähnung des ersteren Wohl aber zeigt schon dieser Umstands daß Josefus unser Buch Neh., in welchcm außer im Kap. 8 auch 12, 26 und 26 Esra und E Nehemia als Zeitgenossen genannt werden,^ nicht vor sich gehabt haben kann. (Fortsetzung folgt). Literatur- und kulturhistorische Miscellen voll Leopold Dukes. Ein Tedschuis (D'22n).' zu72 in"' n’jpjif«f iii 'in »1177 um .ihn — 2 nBO "])17DN dn '2ta vnn ain n ui nil?2D2 nnNbi >" — Dl 2,111 *p2 DIID^l taoyN IN 3 hn in 02 Duta nta 255) Jos. giebt auch an derselben Stelle an, daß der Hohepriester Jojakim gestorben und Eljaschib gefolgt sei (vergl. Neh. 3, 1), und so erwähnt er vorher im §. l deff. Kap. den .Tod des Hhpr. Iosua und die Nachfolge Jojaßim''s; beides gewiß nicht nach den biblischen Quellen; da von letzterem weder im kanonischen noch im apokryph ischen Buche etwas steht, und er überall die Reihenfolge der Hhpr. anderswoher hat. Das Verzeichniß derselben bei Josefas (hauptsächlich Ant. X, 8, 6 für die vorexilischen) stimmt nämlich mit dem in Sed. Ol. Sutta gegebenen soweit überein, daß haraus klar hervorgeht, wie beide eine gleiche traditionelle — zwar wahrscheinlich schriftliche, aber außerbiblische — Quelle benutzt haben, denn von dem Verzeichnisse in 1 Chr. 5 und 6 und Esr. 7 init., sind beide gleich verschieden, wahrend sie sich untereinander Leicht vereinigen lassen. Die Zahl der Hhpr. am ersten Tempel giebt Josefus auf achtzehn an (Ant. XX, 10, L; im Verzeichnisse X, 8, 6 fehlen zwei oder ein Name), ebensoviel BabL. Joma 9a und Jerusch, das 2 b der De ff. Ausg., auch Sifri Ans. DrQD (Endc p^) und ebensoviel Namen hat O. Sutta von bis nn&7, wahrend an den genannten biblischen Stellen zum Theil ganz andere und weit weniger Namen stehen. Wir haben übrigens außer im Josefus und S. O. Sutra noch andere Verzeichnisse, des Hhpr.. S. Anm. 277. 256) Wären diese beiden Stellen auch Interpolationen, wie Berthold (Eml. HKS, S. i032* annimmt, so sind sie doch, gewiß nicht nach Josefus Zeit interpolirt. — Uebrigms will Verth, die Angabe des Josefus, daß Esra vor Nehmu Ankunft gestorben sei, auch damit stützen, daß Esra's Namen in dem Verzeichnisse der Unterschriften Neh. Kap. 10 fehlt. t.) Ueber das haben wir sowohl in unserm Mose be n Esr a als aus verschiedenen Seiten dieser Blätter manches mitgetheilt. 2) vereinigen, wie n,22 INN k ('l DD 1'NN12). 3) freuen, wie nn' IN'1 (Q n ’ niDt7). — 2 nnbi tyni1? 'ta min« in hnn D2r nnD’ niD2n yvna iyio ny ,inh ’rot? : 4 5 6 7inN oita ddid D2 ijM’ N’i' .uj,y ,1’i^D 'na i2nn f)insy by tan ra^a ta tan ip’ tan °1NN "['NI ^ita i>2N 1D3 liu man 17 in 1.171 p>iDb N2^> ^INN N^I sDIIN Ni> Nta Ä NI 2N 'NN 217 1’N7N INI 1p2 31 n n n!?i 22NN ab '1073 abb 71 by 11NN in 3id i?7 rbya 1'N , .INN aita niDiD tan pjita' in * * * Ein Eipigramm (oroö). ■1’HpD 11731 1N1N121 D'JJ P7D^ NL' D'pNIlia INN NND'IDN^ INI 11NÜ NUU'N N'D I^IINp'N» ltal32 1DN "t7NlJN D'Q NN (secaronlo mis enojos parä dar lagrimas a mis aguas.) pJ7i by NiijpjiN in 'in 2N21 niipo w2' nnn dn pyo by D'iii mann k : mini) N7DI npn nnb rau 6u ’iir ]7' IDN H31 I'D72 2N2 N'17D '1111 D’22 l’Voi? 1'7N 51U3 1NÜ’ Dl' n’taj itai mm 2iNNi- 11DN3 I)'7i- Dl'tam 1217 : ,1'D’D ita' D'33i> DN '2 -!c * Ein Epigramm. 1 111 d i’yb i7'2i2 V'r 72Nini) I'i 'ta 1211.1 ij’3jn, ’ta tpi ipjpi P7 by 1172 ni2i7J, nun 77 ’ta 1117 5112211 l’N 13 1t7N D1N1 111D) 1'P 'IN DlpDI 'MN1 : 21’71 1C7N13 D'NN DN 11 ’2N i'N DN 4) schärfen, wie ->N' i>1122 i>H3 <l"' l"2 'i>ND). 5) im Wortsinn. 6) sn-uen, vergl. Note 3. 7) schärfen, vergl. Note 4. 8i vereinigen, vergl. Not-.- 2. *) Diese zwei Gedichtchen befinden sich ebenfalls^ Pococke 74. Th. 11. S. 78. Ueber beide Autoren bei einer andern Gelegenheit. R. Saadja ist Saadja Longo^ welcher in S a lo nik in der Mitte des 16. Jahrhunderts'lebte. Vergl. auch das nachfolgende Epigramm desselben. 1) Dieses Gedichtchen befindet sich ebenfalls in der Handschrift Poeocke 74 Th. il. zu Anfang des Bandes, wo von verschiedenen Händen allerlei Kleinigkeiten sich gesanimelt finden. Ob. das Gedichtchen selbst wirklich von Jbn Esra ist, können wir weiter nicht bestimmen. Jbn Esra hat auf seinen Keifen gewiß mehr tragi - komische Zufälle erlebt und hat zuweilen auch einige Gedichte darauf gemacht. Dieses Gedichtchen ist gerade nicht übertrieben witzig, aber nicht schlecht als leichter Scherz. 2) Wird miay daraus.