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Der Orient · 1850-09-28 · 39 (28.9.1850) · p. Spalte 615-616

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
39 (28.9.1850)
Date
1850-09-28
Page
Spalte 615-616 (sequence 4)
Language
German
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615 Kritiken. Ginse Oxford. Bon Edelmann und Dukes. Wissen eine nrbo des Isaak AlbarzeLoni aufzunehmen, welche die Chronologie und den Zusammenhang des Inhalts verletzte. Da wir aber diese Blätter ausscheiden ließen, und da ferner die Fortsetzung deS Büchleins auch schon gedruckt war, so konnte man nur Gedichte des Iehuda Ha-Lewi drucken. Dieses ist auch Ursache, daß S. 45 die Worte 'vn nojn 'kn rrror 'n sich finden, da ein H hingereicht hätte. Das Merkchen selbst ist eskortirt von einer Einleitung zu Anfang desselben, und von Anmerkungen zu Ende desselben. Erstere rührt von Hrn. Edelmann her, letztere vom Schreiber dieser Zeilen. Ersterer bemühet sich, die Chronologie der Autoren festzustellen, letzterer hat zur Aufgabe' die Merke der Autoren namhaft zu machen. Beide Piecen ergänzen sich gegenseitig,, und beide haben manche neue Notiz zu Lage gefördert, welche für die Literaturgeschichte nicht ohne Nutzen sind. Die Trennung dieser Gegenstände von einander rührt von der zweifachen Unterschrift des Buches her. Es kann unsere Ausgabe hier nicht sein, die Einleitung und die Anmerkungen hier zu übersetzen, noch zu überarbeiten, nur einige Ergänzungen wollen wir hier dazu geben. Wir beginnen mit der Einleitung des Herrn Edelmann. In dem Artikel Salomo den G'ebirol (S. I—-SV der Einleitung) hat Hr. Edelmann das Zeitalter dieses Dichters festgestellt. Die Worte des Alcharifr sind nicht genau, 1 2 und sein Trauergedicht über H.aja Gaon ist bei dessen Tode wirklich gemacht und für unsere Ansicht (rabbinische Blumenlese S. 249 Note T), als wäre dieses Gedicht am Jahrestage seines Todes verfertigt worden,, ist kein Raum wehr. * S. 4 Note 7 hat Hr. Edelmann eine Stelle von Ibn Esra auf Ibn G'ebirol bezüglich mitgetheilt über die allegorische Auslegung des Gartens Eden und der 4 Ströme. Da wir dieselbe Stelle in einer B o d l e y a n i sch e n Handschrift gefunden haben, die zum Theil bessere Lesearten enthält, so lassen wir dieselbe hier ebenfalls folgen. nnnjnt ptn rno mp wia nbix nny rum man nt d’Jinjd p tosd nP my nunant bru ton nW' maya V'r ^rraj p nab&'ib pn tDD jtonn pm pbyn Ntn py? taraari mm 1) Die Worte des Alcharisi in den Handschriften des Tachkemoni auf der Pariser und Oxford-er Bibliothek lauten so wie in dem gedruckten. Auch in dem handschriftlichen ^Driv ‘idd (auf der Bodleyanischen Bibliothek) ist dieses Kapitel ebenfalls ausgenommen und lautet ebenso. Ueber diese Handschrift werden wir später eine Mittheilung machen. 2) Verschiedene Gedichte des Ben G'ebiroA zum Lobe des N. Jekutiel, wovon einige bei seinem Leben versaßt wurden, andere auf dessen Tod sich beziehen, haben wir in diesen Blättern mitgetheilt (1850 Nr° 7. 16. 17. 18). [■Ti dh] nwv nymNi * ni\u,n ond ont o’yDj , niDsyn nNnpt? naann ntz'n, dnnm ° D'^ivn DJ.ntNnonnnn t?n:m rnnn nnn nyotsoa nt ns rraan mihi tro pn p t^ra' tyru ’D mum not’ okvj uw ’nri p>tot ninyn twnn p>tr?' nr-xn jnn -©5,3 py ]Jo enui *]un nto tcrnao nty nnnai non& py t nmn bi nt v atcns np6 -wn nn-irtn nt< map na D'p'tnuP N’n dti py mnat jpy nyn d " n n ■toatffb bm: annn tonai oun^fi man D'anas Dy nmaiy ppy nyn ym’ nDm m nrn mDa nrna ntns — 3"ay Nium naaan Dt?n oy nuyno maan Noa Diese Stelle ist als Beitrag zur Geschichte der allcgorischen Auslegung der Bibel am Schlüsse des geonäischen Zeitalters höchst interessant. Wir kennen Ben G'ebirol auch von anderwärts her als Allegoriker. Auch in seinem ppn tÜDlH HIID allegorisirt er über verschiedene Stellen in Kotz elet * In dem Artikel über Moses den Esra HS. V—VII) hat Hr. Edelman ebenfalls manche schätzbare Mittheilung über die Brüder desselben gemacht» Da derselbe (S. VI) .das auf die Brüder des Moses ben Esra sich beziehende Gedicht des Iehuda ha-Lev i nur fragmentarisch mitgetheilt hat, so lassen wir dasselbe hier ganz folgen. 5jni bnn wjNn o nun pp um vby pru np unn :inr& mb ntf p py Hono b anmi nymNü pD b)on pD po mn pwm >n?y jWIN O’pimn DOirn b p i'.d^ mhöi o —-nsn $ nowi *)dp nyn ^n — maw nii»T npi 3) Die vier Elemente. So sagte derselbe in einem Lobgedichte anfangend: witb nnn pnn in pnnn ymn \\m in ojni unter andern zu dem in der Handschrift nicht genannten Mann, an den dieses Gedicht gerichtet ist. nvhw iruion oy mm p dh ona nyn^) — Won p- D'fiynty nynnNi (Dieses Gedicht befindet sich ebenfalls m der oft erwähnten Handschrift Pococke 74.) 4- Gelegentlich mag hier bemerkt werden, daß der Name Ben G'ebirol nur noch ein einziges Mal in der hebräischen Literatur auftaucht. In Salonik lebte in der Mitte des 16. Iahrh. ein Mann, Namens Salomo ben G^ebir o l, aus dessen Grabstein, so wie auf den seines Bruders Mose Ibn Gebirot, Saadja Longo die Grabschriften verfertigte. Sie befinden sich in der oft erwähnten und benutzten Handschrift P o e o ck e 74 Tb. \h 5) Dürfte wohl heißen ^0. Dieses Bild ist hebräisch geistreich. Der Mensch ist b),-j und die Zeit ist pp.. .... .. A.-r^. -W.

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