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Der Orient · 1850-09-28 · 39 (28.9.1850) · p. Spalte 613-614

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
39 (28.9.1850)
Date
1850-09-28
Page
Spalte 613-614 (sequence 3)
Language
German
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613 614 Kritiken. Ginft Oxford. Bon Edelmann nnd Dukes. Mil den Worten: \s*p-Q nDD EW Wpü; m K'V T"Q mm d’öp jpp bnoi idhp n« 122m j-poy TO.yi wm&CQ, crzävlle der Agadist sein trauriges Ende in hyperbolischer Weise. Und alle diese werden durch r>2N eingeführt. Zuweilen zeigt die Wiederholung des n£N' inmitten der Erzählung noch die deutliche Spur der späteren Erweiterung der Sagewo eine weitere Ausspmnung beginnt. So z. B. wollte man die Wissenslust Hillel's trotz Armuth und Mangel in dichterischem Gewände vorführen und es entstand jene durch nßN eingeleitete Sage, die noch überdies Spuren späterer Erweiterung an sich trägt (Joma 35 bj: ww rrn oiv di' ^aa© iptn bbn bp t^y iidn i'yni tzmon rra not^;nu n'.n r>an p'ysian -onti'o; nüd ab nnt* Dya (i-idnj — tno nonsi tnDns^ ni^nJi nbp Djant> tmon na idib' mn nan^nt' <do n"n D'nbx nan poww na nanu a by attn nstpnt nTn nasy any ni’ intN hdn — .|tf>aaNt rt'pa& hdj? nbytt/D inoai nnatsn jd i?v rt>y tv1! nnn naa und nan dp ba ’Hn fbaatb n'pce/ 6 idn nnL',1 iNH orvyy is’sn wn piyon o? ndi» b)N nan or>m niDN wbw on vbp insdi bp — nanfp d~n nion — mnon n.ua ina’tsnm ihodi lnismn inipns bw nastn n« vbp bn1? nt nto nett. In Rede und Darstellung, in Sprachformen und Stylwendungen sieht man hier deutlich die schriftstellerische Hand eines dichterischen Sinnes, die Ausdrücke DVl^V nm yiD&b aantt'Di wiy nn dpi dp b— aarn nbat nbp—-D"n p bw bp n-p — nn^'y iL'Ln — din nton int D'WD — u* f* weisen auf Absichtlichkeit in der Form hin, wie die ^DN, sie mögen stehen oder ausgefallen sein, auf das allmälige Wachsen der Erzählung deutet. Ebenso ist es (id. ib.) mit der Erzählung von Elasar b. Charsom: nificna nn”y —mom p myb un by hy nox iimn bu mn dd nv bi — m mrso — I u. s. w.; die Hyperbeln: ^k)iyQ , Q^iy^ , 1'Q' b , l'D'D | Dp b u. s. w. sind richtige Kriterien für diese Gat-! tung. Aus einer Sammlung solcher hyperbolischer und poetischer Erzählungen, und daher mit eingeleitet, ist die | Schilderung von dem Wissensumfange des Jochanan b. Sakkai genommen , wo es heißt (Sukka 28 a): b pty HöN mbn rwo nipd nun Nb wdt p pnr *21 mn) nniöro n^p diidio ipnpm min ^npn nnjxi n*\w nn^i nn^n •»□Nte nn^ niNnüEtf» niDipn iyn pp 121 n'byw niboi d^ddd mbö tbpn nn^i Was nun die drei mtW anlangt, so scheint mir, daß darunter Sagen zu verstehen sind, und zwar so, daß unter rron ir3N%b rrw die Engel sagen zu verstehen sind d. h. Alles das was die Dichter oder die Vvlkssage von den Engeln unv ihrer Thätigkeit berichten, unter die Sagen Liber Dämonen und nbp"! die von den Palmen, aus deren Zweigen der Volksglaube Omima gemacht. Für W02V nib'D möchte ich MDD flhwD lchn, wie schon der Kesef Mischne d. h. Jos. Karo (zuJad hil.MaMie rim e, 2. §. .2) gelesen und am Rande der AmsterdamerAusigabe (von 1702 bei Athias) ausdrücklich angemerkt ist. Es wäre das demnach die Mythologie K«rrze Ueberfichten. 26) n->D0p>' nu von H. Edelmann und Leopold Dukes. HcrauSgegeben mit englischen Uebersttznngcn von M. H. Brrßlau. London, 1Ü50, 6. Sir MoseS und Lady Mvntefio're gewidmet. Ohne der Kritik über dieses Werkchen vorgreifen zu wollen, erachten wir es für passend, vorläufig einige ergänzende Worte hier folgen zu lassen, da das Werkchen, trotz seines pompösen Titels, welcher zu dem kleinen Umfang des Büchleins nicht paßt, und welcher nicht von tz»rn. Edelmann noch vom Schreiber dieses herrührt, dennoch einen nicht unbedeutenden Beitrag zur hebräischen Literaturgeschichte des 11. und 12. Jahrhunderts ist. Ein eigentliches Urtheil über das Büchlein selbst und über unsere Bestrebungen bei demselben wird anderswo zu fällen sein. Ueber die englische Uebersetzung, welche Herr Breßlau dazu geben will, können wir nichts sagen, da wir noch nichts davon gesehen haben, cs ist uns seit 5 Monaten, wo wir an Hrn. B. die Anfrage machten, was denn eigentlich übersetzt werden soll, und ob schon etwas übersetzt ist, das Glück einer Antwort nicht zu Theil geworden. Sollte eine Uebersetzung kommen, so wäre dies der einzige literarische Antheil, den Hr. Br etzlau an dem Büchlein hätte, wenn man nicht den Umstand, daß das Büchlein zum Gelächter der Leser und zunr Acrger der Sammler S. 9 anfängt, auch dazu rechnen wollte. Diese Blätter enthalten blos Gedichte von Salvmv b en G^ebi r ol, Moses den Es ra, Jeh uda ha- L ews, Abraham ben Esra, Jehuda 7tlcharisi, und Isaak dem Verfasser der ib’ft. Die Zahl der weltlichen Gedichte übersteigt sdie der rettgiäsen. Von Jehuda ha- Lervi ist die größte Zahl der Gedichte in dieser Sammlung-. Zwei Gründe veranlaßten dieses. Erstens ist in der -Handschrift Pococke 74 die Zahl der Gedichte desselben am größten. Unsere Sammlung kann sich an das nmn'> HD rtWD von Luzzatto anschließen. Wir haben auch einige specielle Ergänzungen zu diesem Werke gegeben, und durch ein besonderes Zusammentreffen (oder besser gesagt, durch die Verzögerung in der Buchdruckerei, wo man alle zwei Monate einett Bogen abgedruckt hat), hat auch Hr. Dr. Earmoly in diesen Blättern ebenfalls einige dieser Ergänzungen gegeben. Die Blätter unsers Werkchens liegen schon mehrere Monate gedruckt, als Hr. E. seinerseits diö Ergänzungen gegeben hat. Zweitens, He. Breßlau hat für gut befunden, in der Mitte der Gedichte des Jehuda ha-Lewi, ohne mein 39*

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