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Der Orient · 1850-08-31 · 35 (31.8.1850) · p. Spalte 547-548

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
35 (31.8.1850)
Date
1850-08-31
Page
Spalte 547-548 (sequence 2)
Language
German
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847 Studien. Histor. und liter. Sündenregister einiger Zeitgenossen. 548 seiner Mitbürger veranlaßte, wie er in der Vorrede sagt: NnpD 'bxa QNDbvi D':ro ty/a P nn\n viiaw' ba wto anaaty nmna ib'DN fmow nyn' nnb jw. 4. ist Jochancm Luria selbst der Verf. von den „Widerlegungen christlicher Einwürfe" wie Zunz nia'l übersetzt; er erwähnt solche Abschn. wa-Jikra mit der Bemerkung, daß sie seinem - Kommentar beigefügt stehen nt cnanp “]ina uwon mann ’mN’aty ioa. Diese Abhandlung beginnt mit den Worten wby onpiD nt£W na'npn ]'nw D'Jd nnnoni dndj np'DNinibin.nia'nNbj; wmub ipa wo: ui? many. 5. sind diese zwei Handschr. (Cod. 400 und 283) ein. und derselbe Kommentar, nur ist die erste Handschrift am Anfänge, die zweite am Ende defekt, wie es überhaupt fast alle Schriften dieser Bibliothek sind. Die Zeit der Abfassung dieses Kommentars war 1606 (Absch. Emor). Die nächstfolgende Handschrift, die ich mir vorlegen ließ, war cod. 1032, tsd pN, eine Schrift, welche Zunz (I. 6. S. 472) in seinem „Verzeichniß der b cnutzten handschriftlichen Werke" nennt, die er aber nur im Traume benutzt haben kann; denn diese Handschrift war niemals in dieser Bibl.; der genannte Cod., jetzt Nr. 525, enthält blos eine unbedeutende Response, am Ende derselben S. 4heißt cs: DOT ilDl tfb nrafifc' Dl'D , VDD PN NnpJH nDD JD JH'b nDn n'öbno ihn* Ta ’y*"nDtruva rnmn 'a , rrwn ‘•pnNN N-bl nair 'JwW HDD i> '310DN 'MD .*]N Höft 'nanaty nta tn twn p'djn-ntd,ipdij;3. Die kurze In h al s anzeige nahm nun der unwissende Katalogist, dem es nur daran gelegen zu sein schien, glänzende Büchertitel zu haben, für das Werk selbst, klebte ein Titelblatt mit der Aufschrift ^DO .pN in das Manuskript und so entstand dieses Werk in der Oppenh. Bibliothek, eine Fälschung, die in den Katalogen dieser Sammlung nicht vereinzelt dasteht. Die Frage aber, wie man ein handschriftliches Werk, das gar nicht da ist, benutzen kann, wird Zunz eben so schwer beantworten können wie z. B. die Frage, aus welcher Quelle er die Angabe in seiner geographischen Literatur der Juden entnommen hat, daß die 'nDD DDlfrOn nuror, bie wir nur aus der Anführung im Juchafin (S. 117) kennen, mehrere geographische Notizen enthalten (Nr. 27); oder woher er weiß, daß Isaak, der Abgesandte von Karl dem Großen , „dem Kaisereine genaue Beschreibung machte von allem, was er gesehen tjat" (Nr. 22). Es waltete ein besonderes Verhängniß über mich, daß ich mir immer solche Handschriften vorlegen ließ, die mir die verborgenen Sünden gelehrter Männer entdeckte und nothwendig Namen in mein schon längst geführtes Sündenregister eintragen mußte, die bis jetzt mit der Glorie der Unfehlbarkeit umhüllt waren: Ich betrachtete dieses als ein Fingerzeig des Herrn, teilweise solche Sünden auszuplaudern, damit endlich die trockne Notizenkrämcrer, die blos für den Sammlerfleiß des Zusammenstellers Zeugniß ablegen, nicht mehr ausschließlich die Literatur beherrschen und daß befähigte Männer wie Hr. Zunz ihre schöpferische Thätigkeit nicht immer zu Baumaterialien, sondern zu eitlem ihren Kräften angemessenen Ban selbst verwenden mögen. So viel zur Entschuldigung der Veröffentlichung dieses Sündenregisters lind fahre daher vorläufig mit meiner trocknen Relation fort. Ich nahm Cod. 260 zur Hand, von der Znnz (I. e. S. 78 und 79) spricht; um hier seine Jnthnmer zu berichtigen, muß ich diese Handschrift, die jetzt Nr. 31 führt, genau beschreiben. Sie enthält sechs verschiedene Kommentar-Auszüge, als: 1) 'Vrt minn urn>& von einem Ungenannten. Angeführt werden Josef Bcch or Sch or, Josef Kara (Absch. Beresch.), Elieser aus WormS (Ab. Tollot); Siq bap ntii 'rw 'nno bap Niro -bNicp Sn W nVi bw rrabn bbn TDD Nim myasfN bpa a-w (Absch. wa-Jera); Uri ben Meschutlam (Ab. Bahalot.); Salamo Samuel (Ab. Mattot). 2) mn Win, sehr kurz. Am Ende des Absch. Mischpatim heißt es: nayDi Miptn naoo D'DD#d wd D'nNaoty ioaD'öip'bnNP mjn p'ao hypoi -m marn p, 3) b"t &n"rua miDD, fccn geringen: Umfang unb Werth. 4) nnD'H, ein Kommentar-Auszug. Angeführt werden Abraham b. Salomo ha-Chasid (Absch. wa-Jeze) und R. Meir (Absch. wa-Jischl.). 5) inan in.nN na p>on n"n 'dd7 geht nur bis Absch. wa-Jera. In Absch. Neach finden sich folgende Anführungen rm d«, 'Di' 'nn niD'D mba bw ua p 'Di' 'nn niypn royip, pn no' nwN prm ♦ a'ic/n crnnD nabe?;nni 4 * bNnaw 'an. 6) nnunn WD befinden sich am Nandr bei Nr. 1. Folgende Anführungen finden sich hier: 'nn dbg rufifpn 'nnD-'njnaw p; (Ab.Thol.) bNiD^ 'n bw ua.p ^oi' (Famagllst) pudsd piNn 'nn DD bNW ntii pliL' (Ab. Schemot) NTU pM' Pno nt ba; (Ab.wa-Jeza). Aus dieser kurzen Beschreibung - ist nun mit Gewißheit zu entnehmen, daß dieser Cod. 260 keine „Fragmente bis zur Genesis" aus dem Gau enthält; daß der Vers. desGanAhron hieß; daß sich von dessen Vater Josef, oder Jose Hakohn, wie in Frankreich gewöhnlich der Name Josef verwandelt wird, hier Fragmente finden; daß dieser ein Sohn von R. Ahron Hakohn und ein Enkel von R. Samuel war; daß die „Glossen und Zusätze zum Pentateuch und zu Raschi" (iMd. S. 99) der Hamburger und Michael. Handschrift mit Nr. 1 identisch ist; daß der Vers, desam Rande befindlichen Kommentars ein Zeitgenosse

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