Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 32 (10.8.1850)
- Date
- 1850-08-10
- Page
- Spalte 505-506 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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505 506 Studien. Ueber einige populär-moralische Werke. HMvitz diese tu den Gebeten einzuführen streng verboten —■ Dieses ist die von der Offenbarung promulgirte ^oße Moral für die Erwählten. Unberufene Eindringlinge ihre Sphären. sind Sünder. (Fortsetzung folgt.) Ueber einige populär-moralische Werke der später» hebräische» Literatur. Von Leopold Dukes. (Fortsetzung.) LI. Versificirre Werke. 8) H a j t Gaon. Dessen bm haben wir bereits in unsern Ehrensciulen abgedruckt. In einer höchst schätzbaren Handschrift tu der Michael ischen Bibliothek (Nr. 704) heißt dasselbe •MD Diese Handschrift enthält zu Ende 25 Zeilen Mhr als das gedruckte. Das Ende scheint uns nicht echt jil sein. CoU. Michael Nr. 16 enthalt ebenfalls dieses Gedicht unter dem Titel kpjhn. Der Text ist nicht sonderlich korrekt und ist überhaupt eine nicht alte Handschrift. Der Schluß dieses Gedichts hier ist anders als der in der erst genannten Handschrift, und scheint nicht nur nicht echt zu sein, sondern derselbe scheint einem ganz andern Gedichte anzugehören, da hierin von grammatischen Dingen gesprochen wird. Von gedruckten Ausgaben ist besonders die von Venedig 1578 (mit Kw'Sn njrun und rpD myp zusammen , alles punktirt) in 32. besonders zu nennen. Dieselbe ist sehr nett. Die Pariser Ausgabe mit der lateinischen Uebersehung von Mercerus ist ebenfalls nett und selten. Die Venetianische Ausgabe gehört zu den großen Seltenheiten. In allen diesen Ausgaben steht die Zeile 13:6 innnn^D ri^im mp1? ran -jpptt' ww und die vorhergehende Stelle erklärt diese. Es heißt, man loll die Schickungen der Vorsehutig ohne Murren aufnehmen. Es ist uns diese Zeile unverständlich vorgekommen in den Ehrensäulen, jetzt aber erkennen wir, daß kein anderer Sinn in dieser Zeile liegt als der eben angegebene. Die erwähnte Handschrift Coll.-Mich. Nr. 704 beginnt mir der Zeile najn nimm ms yvry nam. n^pm mv Darauf folgt das 'U) N"P wie in allen Ausgaben. (Den Schluß dieser Gedichte aus beiden Handschriften werden wir nächstens miltheilen.) Es ist übrigens auch gar so sicher nicht, daß derselbe der Verfasser ist. Daß weder Atcharisi ^ch Jehuda den Tibbon dasselbe erwähnen bleibt jedensalls merkwürdig. 9) Samuel ha - Nagid. Von seinem Sentenzenbuch unter dem Namen fl, welches sich in Parma befindet, hat Luzzatto zuerst Proben im Zion bekannt gemacht. Aus seinen Papieren haben wir ebenfalls Stellen in unserer Blumenlese und in diesen Blättern (1846 S. 798, 807) bekannt gemacht. Erwähnt wird dieses Werk von Moses den Esra in seinem arabischen Werke (Hunt. Nr. 599 auf der Oxforder Bibliothek), von I eh u d a benTibbon in seinem “loicn mJN unter andern auch in der Michaelischen Sammlung, von Abraham Ham den Chasdai in der Uebersctzung des pnsj \31ND von Algha zal.i, von dem Sammler des Diwans von Iehuda Ha-Lemi auf der Oxforder Bibliothek Pococke 74. Diese Sammlung gehört zu den sehr merkwürdigen sowohl ihres Alters als Inhalts wegen. Samuel ha-Na gib verfaßte auch ein D^nn fl und nSlp fl, welches Mose ben Esra (Hunt. 599) und der erwähnte Sammler des Diwans von Jehuda Ha-Lewi (Pococke 74) erwähnen, weiter aber nicht bekannt ist, und wir wissen nicht, ob sich dieselben überhaupt erhalten haben. Vgl. auch -nDDpN 'M. 10) Moses ben Esra. Die Kapitel des Tarschisch enthalten moralische Sprüche in der Form des Tedschnis Wir haben auf verschiedenen Seiten sowohl in diesen Blättern als in unseserer Blumenlese Proben' aus diesem merkwürdigen Buche gegeben. Wir lassen hier einige wenige Strophen daraus folgen. Sie sind aus dem neunten Kapitel entnommen. '°?))13 mn ,1110011 bya tin rmvn wj bjna ’nn.rp ]yab -fcon Ton ran : b v i 3 vin n1? ova bnn nn noin Wir lassen den Kommentar der Hamburger Handschrift dazu folgen. . byn nncty 3113 ,t,h D^iyn uni 010J DDn'pni (z"b #"b i’dt) D3 'n^>))3 on o.n 103 110N11 103 nbjn intw jyob p33i v nay 33101 , mi 11333 neun xbw nid!?0oi byz Niip J11N 1?3 HDINH : D^>iyn bp pN "jlD3 '3 ID)) [30 Wn NJ k byj' bz ii)) ^iV 0D3 iiDn nno ’oo ^01 Diese Strophe findet sich nicht in der Hamburger Handschrift. Sie befindet sich in der Orsorder und in der bei Munk befindlichen Handschrift. Das erste s heißt „beschuhen" wie vlin "l^yjNi das zweite in dem talmudischen Sinn „zusperren". II '331? 'J3’31 DN1?! 'b 'D'))l3 1^ ilDNI 11D : ni joty '.1' '1301 '11'N 'nnion Ol' '3 Der Kommentar der Hamburger Handschrift erklärt diese Strophe mit folgenden Worten: n b3 103 nsy n 1133 mb '33vb i^j 'D'))0 n ’Di.i dn) 'i' 'ni'n nn’on pn ’3 , ('j Vji o')n '103 ]D0D 103 0113 n '31.11 1103n |D0 VT '13V 0113 .('i I"' n’j;0') ntr