Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 31 (3.8.1850)
- Date
- 1850-08-03
- Page
- Spalte 487-488 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/8555529-9891031-9891080--6482-3535904- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
48t Studien. Ergänzungen v. Dr. Carmoly. 488 (9 Blatter stark in der Michaeli scheu Sammlung Nr. 772»:) ist ebenfalls eine kleine Sammlung von Sprüchen. Der eigentliche Werth dieses Merkchens ist nicht sehr groß; aber es ist jedenfalls interessant. Ein kleines Vorwort des Verfassers gehet voran. Folgende Proben mögen dem Leser genügen. rironn Nim ayc' ’3 D’bstsM Ntwnna JNtn : [Dann] iönicnbn rnnsuan monboaty .manaDm miN a«nü yaon vn Nb tf'i'T) rnvli n-qj Nb dn idni : yaan Dy bibro maj vTD’abD ab: td n?: Nuan onaiy D'-i^yn n'D'T DC7N D’3T : 1DN) : D1DH paa) inb)T Up'ny D on’cnn aba rmMn ddni : batwi rrnn -wnd mbaon : ny'ban rwa oayn ioa d. h. es ist nicht passend. So wie das biblische (Prov. SO, 26) ü'pyb pyD, dem das italienische gli piace come il tamo a gll ociii (es gefällt wie der Raüch dem Auge) entnommen ist. - D'iN.m Dmnh Dyttf biyn cn’aN , D'nx muant non '>ba: ddnid’njiü'h mya nwbw : tdni : yan dem nna fjynD’ ibab iW : idni : innrii ibom ’*ojn , iwnvi nova yaan M * obao idn? "joy 'b'va by ^'sron ’D brq : mdid ton? inbyo üoia >di ’nbon idn? -pan Diese kleine Ueberft'cht wird dem Leser wohl hinreichend sein, um den Geist der in diesen Schriften herrscht zu veranschaulichen. Es sind dies die Sentenzen in ihrer ersten Gestalt, in ihrer innern Wesenheit ohne irgend eine stylistische Iurhat. Man< hat auch viele, dieser Werke-in Versen, die in verschiedener Abstufung mannigfachen Werth haben. Es Geschichte nnd Literatur S. 467. Munk im Archives israelites 1848 und unsere Notiz in diesen Blättern, in der Recension des ßbiy T'ND von M. E. Stern. Nachträglich bemerken wir hier, wir haben daselbst die Ausgabe des rfny n3TlD mit dem Kommentar des Franc es angeführt, wo sich ein Gedicht gegen die Kabbalisten befindet. Herr Dr. Beer hat diese Ausgabe bezweifelt. Wir setzen hier das Titelblatt her: -wn niDDin Nim jni did nyi - ny-nn fy. idd ijrnan rrym fi -arm obiy nwnb Dp' ddt r&'bn) 'im ynb yyn t>y nsno nDDin HD^DI IDDp k 1ND DIDpD G'Dnni Q DDH8 fVnDDJ W'N D'QDipn 1DDDD l'DQND GIpD TGl »110 HSpD Hyn'iD dddh 'pbn nnDG .D'V'bl^ id Diyi rorp iDipo by wx fl TT TOpD5? DDT ' i'pT DDDD'D?NN1N tOD J'pDSl 'nm ' nm j'ONDij'n ome N'snmnD 3101 diod nys rw mbrn iwfan d^nd rrrajn wDNbo m»ND - mbb Das Buch enthält 35 Blätter, das Gedicht nimmt das 36. Blatt ein. Die Ausgabe ist schr selten. Sie befindet sich auf der Hamburger Bibliothek^ auf dem brittischen Museum, auf der Oppenh. Bibliothek. Die Pariser Bibliothek besitzt sie nicht. hat hier die Sentenz sich zur .Kunstform erhoben, und es gehören diese Arbeiten zur Geschichte der Moral und der Poesie zugleich. Wir gehen jetzt zu den poetischen Bkarbeitungen -er Sentenzen über. (Fortsetzung folgt.) Ergänzungen zu den poetischen Excerpten, die Hr.-,S. D. Lil;- zatto in dem Schriftchen rmrr ro nbim. aus dem D i lv a n I c h u d a h a - L e lv i 's herausgegeben hat. . Von Dr. Carmoly. (Schluß.) Ein Gedicht von Samuel Ha-Nagid an ein stammelndes Mädchen. Samuel Ha-Nagid war nach dem Zengniß seiner Zeitgenossen ein Beförderer der Wissenschaften und selbst ein ausgezeichneter Dichter. Außer den spärlichen Notizen , die Abraham b. David und Eharifi über ihn haben, fand ich noch folgendes in der Schrift DN Dn rDDT (Handschr. in Oxford und bei mir) von Saadja Jbn Dänan: »Tn <iun 'n bw) i'TD^n N'DiD^D3l HTHD bn J lDID 7VTW , H b N D 3 J j 3N TJLl □n'j'jyi ü'bNyo^'n 'didod yin pnpi3i Tobro hdd.i D'ddd ddü ' Niro dno nmn , HD3NT ibDb DHN Di'D Htfi^y N1H1 ' TO HDDriDi .#nnN n'b b? .niwb nyiwo er)3 ny3&, onn Von seinen poetischen Werken ist uns bis jetzt nur das fl bekannt/ aus dem ich bereits in diesen Blättern einiges mitgetheilt habe und Dukes nachher sehr viel gegeben. In Oxford fand ich jedoch in einer arabischen Handschrift von Mose Jbn Esra (Hunt. Nr. 599) Cat. Ure 499) Blatt 31, außer diesem Ben Mischte noch Ben K o h el e t und Ben Ti ll im von ihm erwähnt. Dieselben erwähnt auch der Ordner (nmT mnb) des Diwans von Jehuda Ha-Lcwi in' seiner Vorrede mit folgenden Worten: dVh D'DDID by D'T»3i ’pnpl3 D'DDD DDÜ DD'N b"r TJJH nbnp pr [jd] ddd dw NDp d^n onrono [p] niTllN' DDDQD DD D'D^H DDDD i'iTTN TDDD D'DnX D'D'DJ DDID Tyi ribnp ]3i riNT di^nd ., )b wyi w rniNbö^i i'DwnbDi winip ."Vbn n'L7i nso hn DNnn In einer handschr. Sammlung alter Poesien, die ich besitze, befinden sich auch mehrere von Samuel Ha-Nagid, aus denen ich nachfolgendes scherzhafte Gedicht an ein stammelndes Mädchen hier mittheile.