Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 31 (3.8.1850)
- Date
- 1850-08-03
- Page
- Spalte 485-486 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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485 486 Studien. Ueber einige populär-moralische Werke. Ucber einige populär-moralische Werke der später» hebräischen Literatur. Von Leopold Dirkes. (Fortsetzung.) **bi mynjin thi nn Dann io« y^jp nin’ktjh o m3’»nn ’onm^ .■»oniriD Jißm mmnsn ]mpn.in ^d^ddd .niDnob tn nn» D.vr^i niD^nn b'S "myam n^ona thi •»in,/ r»DND DDnn nyn ab rn dn^ -toon rnym Drob obiyb bnnro im niynjn nojoi pnno rrnni D.Tm nriN -jbn o'y&sn b* *nnm -pbys Dtorn nnw ainnbi D^ob nnN binnen obiN ■wn mbnipn mbiysn nroin N'bi psyb on*1 nupb nnN niynjn m^dod n\ni nn nD*<p ]vo m jnnN wy vn'b anin rpnn Nbty b"n rawin ’Dninn ab) “idni cwyü hddq nnN n\nm wynty D’ynn D^ycD -pnnN 'ui niNmn;yTO rorvnDn bnnni wy “nrw dmidh jnpjpi onuyara ppinm muo orrn nao ncte p Dpy p tidnd Dims pjysw b:™ by;yro waon IHN 0.7001 T31N1 O.TQN NM DflM jy0D D"n pW N^tcr mynjn ^ddd iroity rinon w b'S niDrab T^ D’2iü DN niDNH WyDO "iOn^ Nb DN DHD nnN NSD'; D'yn dn Auch dieser Satz, dessen Anfang sehr geistreich ist, wird am Schluffe etwas dunkel. Die letzten 5 Sätze sind nicht kommentirt, cs ist in der Handschrift Raum geraffen für den Kommentar, und wir können nicht angeben, aus welchen Gründen der Kopist nicht denselben ausgefüllt hat. Manche derselben klingen räthselhast. Wir lassen den letzten hier folgen. m~i nm *0 D'ncftico hnim nmm ' DDnn -idn on D-nn msD mm idd: on o^b^n p> p^bton .UM)^ 'n Dieses Werk befindet sich auf der Bodleyana (Ure Nr. 365). 5) Je hu d a A l cha risi. Zwei Kapitel seines Tachkemoni (Kap. 36 und 44) geboren hierher. Das 44. ist oft allein unter dem Titel D'-n'öbn 0^0011 ^bt-70 gedruckt geworden. Wir haben darüber in unfern Bemerkungen über den Oppenh. Katalog in diesen Blättern (1850 Nr. 18) bereits gesprochen. (Ueber das my *btM3, sowie über n'UHl t>DH p und D^byity 'bwo vergl. weiter unten in der 2. Abrheilung.) 6) Ein anonymes Büchlein. Dieses Büchlein nimmt das Interesse der verständigen Leser in Anspruch durch die Anschauungen, die es enthält. Es ist voll von schönen Reflexionen , und seine Form ist eine etwas seltsame. Alle Sätze des Büchleins beginnen mit den Worten nvn Oibö nob „wem gleicht dies oder jenes" worauf dann ein Wort als Antwort folgt, ein Kommentar exponirt dann den Satz. Bei manchen dieser Satze ist der Kommentar unentbehrlich, da der Leser gar nicht im Stande wäre das 'lVrtiiini Comparationis zu finden. Wir glauben, der Kommentar ist gleich von dem Verfasser drs Büchleins selbst geschrieben. Einige Proben dürfen dem Leser die Sache anschaulicher machen» Wir lassen bei einigen, die ganz für sich verständlich sind, den Kommentar weg. Bei andern lassen wir diejenige Portion des Kommentars folgen, welche zum Verständniß norhwendig ist. ' nJö'iNb pn’m non jnn 33’ nnb in,N mw'ipDD irmoi jnn 33’ iru ’i’l to pimi ,’N in pJi'n dn jdin.i sen 3tMö rjun N'3'1 12321 joö.i dn 3'332 jnn ns’ '321 nn’Djn I’dnus' pü’nn MN3 1331 hdin3 "oriDn tninn ^1'ON3 333 .313313' nn’Dyni i>ran 33O 1»3 1)1131!1wn N3 11 .J13E3.1 'O3N1 .3)1,3' 1^>.3l 1313)133 13213 )13>3 33’!3»1 llnl N2N3 b’nnD1? non jnn 3 3' .321 N3IN nwyw byib .3)iVi ndin3 non ynn 33' nol fl’3.3 113N1? D’J1ty33 3213 J13 3 13’3D^ J133 33’ p '333 3N HDpD IUN3 nS'^ptCI 123 '’3 /Ul 2')1V33 3N Fj’pD 3Dn^> D’p’333 .3 213 )13.3 33' 321 P)13J31 “Dip ^3NJ3 3D3 b& '333 Dl'33 123 '’S , 33 i>32 D33’. flN D’3'p2 D3E' D’p’33l 3013 2233 321)1 bi£1 J’)13)n. 11233 t’31DN3 f’33 IfllvV J’DUDD! 13 D’^lDl --33 '132 iniN n3p2 3323321 332,3 Dieses Werkchen befindet sich in der Oxford er Handschrift Nr. 365 bei Ur e. (Wir werden diese Handschrift anderwärts beschreiben.) 8) Das OinOn IDD des Iedaja P enini." Dieses Werkchen des berühmten Verfassers von sbiy nj'HD 11) Vergl. unsere Blumenlese S. 127 Nr. 152. Dasselbe lesen wir auch in dem nn)n Myv, dort heißt es auch p 3 3 33' 13 1^1 12^1)13 33"p>3 N33 31312 3132 ') pD)inD 3’33 1.3 ,’N )133 33’ J’N DN ' D’D331 3Njpi * 3)?’2J3 pDJinD 3’33 ^3 ,’N 3NJp ,’N DN ' 3'331 3’3S3 : 321)1 p1l)13 ,’N D’2333 ,’N ON Der Stoicism us, seinem innersten Wesen nach, war die Leidenschaft gänzlich auszurottcn, und den Menschen in die gänzliche Gefühllosigkeit (Apathie) zu versenken. Aber die Leidenschaft gänzlich tödten, hieße doch nur den Menschen zur Maschine machen. Die Ansicht der Talmudisten war hierin vernünftiger und deshalb menschlicher. Die Talmudisten haben freilich, wie alle Moralisten der Welt, die Bekämpfung der Leidenschaften angeralhen. 12) Es ist dieses ebenfalls eine Stelle im Midrasch, 3'33 bp ntfyj f|!D3ll 331N 3^)2 .3^3,33 333'. Wir haben dieselbe in diesen Blättern iu den Ergänzungen zu unserer^ Blumrnlese bereits angeführt. 13) Vergl. übrigens über Iedaja Penini Zunz zur 31 *