Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1850-08-03 · 31 (3.8.1850) · p. Spalte 483-484

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
31 (3.8.1850)
Date
1850-08-03
Page
Spalte 483-484 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/8555529-9891031-9891080--6480-3535902
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

483 484 Studien. Abhandlung über Jona Jbn Ganüch. h'^N rn’hNPN O'vbir bxi'i rnNtra, d. h. o^'dn ist abgeleitet von , 'ÖD'1 (ist von derselben Wurzel), obgleich ein Patach hat, so steht es doch für Q^EN, nach der Form Es giebt einen Grammatiker Opnpi von pnp"l), welcher ob'DN durch j^pN (ich werde abschneiden) übersetzt, ohne-Suffix, der also das letzte Mem als wurzelhaft betrachtet. An einer andern Stelle macht Iefet die Bemerkung, daß man drei Klaffen von Zeitwörtern aufstellen, kann, wo gewisse Buchstaben der Wurzel zur Wiederholung kommen. Ich (heile hier seine eigenen Worte darüber im Kommentar zu Num. 24, 17 mit, deren er bei Erklärung des Wortes -)p->p} sich bedient: n pmNiy Pnnnn nB' dd -ipnpi hbvP ’Dn“d ypp'inpip, Tosn jD’o Pru my nnp’ pho y^P Tpn 8ho Tjrtw ntf> pn»n in tenrpi m di bo p3 V' HJN H3 TI’ 1p*lp) DyD |13’B pyn 5>'3D pp.n Dn's Pnp' nd pnhD P D’TiNnyN ypj’ ’n nt? \n Hin “i>K nwyoi tso »UN n’piN nhp T'b^ ntih DNJpN HJJ T3“Pn HJV ]D TNDN P^fO Hl '2 JNDjNpN n«iiin ^nvonPni *ndönPn 'S P)1NNPN rpNin in oPyNi Pro nihni NDin tp nd nhjq ^ITL hhN^h 'py 3 HD bho int TD^D^N tm p hhnPn pnpN hD^DpN imii i-a1 nd m DNh^N dt'äni ^^irrtm an nmnP npnpi Nipp nd PhD Nonsys'D psm hhNpn noPppN -irrä io’ nd in hpNhpN dhjPni ’b PinPn pnPx Tinn phN^N phNpN FjyyiD F)nn nmriD oP psisn PhD nyyio, d. y. das Wort npTpi kann in zweierlei Weife erklärt werden; zuerst durch ausreißen, wie »mp1» (Spr. 30, 17), in Folge dessen man das HW '32 ho ")pnp1 übersetzen würde: er wird zerstören die Thronen aller Söhne des Set. Allein man kann es auch herleiten von einem Worte, welches Hochpreislichkeit, Seltenheit ausdrückt, wie *ipn (Spr. 25, 17), der Sinn von würde dann sein: Er wird alle Söhne Set's selten machen, das heißt er wird ihre Zahl durch eine ihnen beigebrachte Niederlage mindern , so daß dieses der andern Stelle 12Q tfinJN TpW (Ies. 13, 12) ähnlich ist, dessen Sinn ist: Ich werde das Vorhandensein des Menschen in dem Lande Babel noch viel seltener machen als das des feinen.Goldes bei den Menschen» — Wisse, daß die (nämlichen) Laute sich bei den Nenn- und Zeitwörtern nach drei verschiedenen Weisen wiederholen: 1) wenn man einen dem letzten Wurzcllaute gleichen Buchstaben wiederholt, wie in lw , , omD;37 2) wenn die Wurzel des Wortes zwei Laute hat und man beide wiederholt, wie unser "ipipi und nmnb (Spr. 26, 21); 3) wenn die Wurzel drei Buchstaben hat und man blos die zwei letzten wiederholt und den ersten Wurzellcrul an seinem Platze läßt, wie in -jrosn (Spr. 21, 8), -imriD W 38, 8). Schon aus diesen Beispielen nimmt man wahr, daß Versuche gemacht worden sind, um die Regeln der Sprache zu erkennen und gewisse allgemeine Grundsätze aufzustellendaß man aber trotzdem nur eine dunkle Idee über die Wurzeln und die Konjugation hatte. Folgende Stellen, aus verschiedene Punkte der Grammatik sich beziehend, werden am besten uns darüber zu bestimmen geeignet sein: Gn. 16, 13. Pn ’jy« pnbsPpN rnn pnta fai jn sin 'Dp 'Jy PhD 'NT ]N Plp3D 'NT 'TiTN 'NT .* intd i'DDtyi nPipD oy 'NT hjd rrjpD'Pw 'TNN NDN1 TbipN pVo NiTTDy ppTp'D D'y Onp 'TbN5 NtTTDy pP'TPO Dp '!L'y PhD ins 'NT, d. h. es ist nöthig, daß wir die Regeln dieser zwei Wörter erklären, iH meine \S*1 und ’ifrö Wir behaupten nämlich, daß (ein Hauptwort) wie in 'föy (Er. 3, 7) ist, dessen absolute Form (M2Q) lauter 'dr'"), wie in (Nach. 3, 6), ^j? (Dt. 16, 3). Darum Mz ich die Stelle hier übersetzt: „Der allmächtige Gott des Gksichtes". Aber in inriN sehe ich nur (ein Parlicip) eine Form wie '&)) f'jp und ich übersetzte daher: „der mich sieht". Gn. 17, 11. 11. 12 crten 'bttooh bnjn jo p-is jm d^ni ]iÖ 023 '2 p~0 NDJNl 'tyich# 0D3 bni?ö3i ndni nh’riü n-nspl hdS'-id lOdr ‘^lon H3N Dip ^Npl omot^l QmDll ^b3 n3D 'idn^ns ira nx on^oi xdni »idd3 12 im ^ion p rrvy ’ö “»on ihodh^);, d. h. wisse, daß in Rücksicht auf den Sinn es zwischen 00^ und DD^Oj) es keinen Unterschied giebt, aber wohl ist ein Unterschied zwischen beiden in Bezug auf den Imperativ;^ denn ist schon der Imperativ selber und sein Infinitiv ist ihm gleich, während von der Imperativ sein würde, wie von DrrPT} , crnoo^. Doch giebt es auch hier manche, welche behaupten, daß Dr6’D3i von herkomme (d. h. daß beide nur eine Verbalform haben), und daß es einen auf die Person selbst sich beziehenden Beseht ausdrücke (d. h. daß es ein reflckcives Verbum und dessen Sinn wäre: Ihr sollt euch selbst beschneiden), während daß von-^er Imperativ bfö ist und den Befehl auf einen andern bezieht (d. h. transitiv ist). (Fortsetzung folgt.) 37) Iefet nimmt, immer den Imperativ als die Grundform des Zeitwortes an. 36) Nach Iefet sind die Wurzeln t f sq,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.