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Der Orient · 1850-08-03 · Heft 31 (3.8.1850) · p. Seite 123

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Journal
Der Orient
Volume
11 (1850)
Issue
Heft 31 (3.8.1850)
Date
1850-08-03
Page
Seite 123 (sequence 5)
Language
German
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123 .Zahl frmn, welche die verhältnismäßig größere WWmenzghl erhalten hadm^ za Gememdevenretern rcfp. A^fatzmS^ern erwLvtt. §* 14* Dis Rnheftlge der Ersatzmänner wird durch die Ustzaht der Rammen, welche jeder nnZewe Ersatzmann er- HMm hat, gebildet so daß immer die größere Zahl den Vortm§ vor der geringeren'gewädrt. Z.;5. Hüben nicht so Biele ein Viertel der gültig abgegebenen Stimmen erhalten, als Zu wählen waren, so wird Hx die Iahi derer, die aa der erforderlichen Zahl fehlen, eine Hgere Wahl angeordnet. Es Bedarf hierzu einer besondern Einladung nach §, K-H. ine!- :■ ■ : % Sie muß außer den allgemeinen Erfordernissen die NachM derjenigen enthalten, welche auf die engere Wahl zu Mngen sind» 1' Auf die letztere dürfen mt solche fairen gebracht wergia,: welche bei der 'früheren Wahl mit Ausschluß der Ge- Whttm die meisten Stimmen erhalten haben, und zwar in Mpelter Zahl der noch Zu Wählenden, '4fi Die Wahl findet in derselben Art wie die frühere statt,;V Als gewählt gelten diejenigen, welche bei Dieser Nach- Mhl dic absolute Majorität erhalten haben, '";i '§, 16, Bei der zweiten Wahl sind Simmzettel, die an- Ws^Namen als die in der Einladung bezeichnetm Kandidaifiherit&aEEen, «ngUtig* ■[y17, Uederall, wo sich bei Feststellung eines Wahlrestttars eme Stimmengleichheit ergabt, entscheidet das Looch Mches von dem Vorsitzenden der Wahlkommission zu ziehen ist- '' 18. Von dem Resultate der Wahl ist die Gemeinde Wch die Aeltesten in Kenntaiß Zu setzen^ '-§« 19. Rach gehörig vollendetem Wahlakt und nach Aus- AÄng des notariellen oder genchUichm AMstcs über die Mttgesundme Wahl sind die StMmZetrel ftlbst durch Feuer H'vernichteu, Transitorischer Zusatz. ■.,...§« 20» Bei der ersten nach diesem Statut Zu vollziehenhat der jetzt fuugirende Vorstand die Anordnungen G^Mahl Zu treffen und Zwar muß die Wahl spätestens UstMonüte§, nachdem dieses Status in Kraft getrttm, ge- M-''Frankfurt M» M., 3» Juli» Der erste Zur Begründung der Rab b i n erlt) t tu und Waisenkasse ist mit Gott glücklich Am vergcstrigsn und gestrigen Tage hat dahier cm< Anzahl benachbarter Rabbiner eine Vcftaiumgchasteu und über Gründung einer Wittwm- und WmscnkaH für Rabbiner und israelitische Prediger Rmifchlmchs Berathung gepflogen- Das Substrat der Eitüthnng war nn vom Kollegen Dr° Fermste cher Msgearbeiieter Statutenentwurft welcher in vier Sitzung IM bis ilsts Detail geprüft und vielfach verbeffttt wurde» Schluß der Berathungeu bildete die Wahl eines provisorischen K o m i L e ’ö, welches fern ■ SLatuLemntwmf zu redigirm, in dm Druck zu geben und zu versenden^ die Korrespondenz zu fügten und die einlaufmden Wünsche und Bemerkungen zusammeuzustellen, zum Behuft der Bildung Pnes eisernen Fonds eium Aufruf an die Gemeinden zu erlassen, imfe endlich zur Konstitulruug des Vereins und definitiven Feststellung der Statuten eine Versammlung der Bcthciligtm zu berufen und für dieselbe die nochigcu Arbeiten vorzubereiten hat. Das Konnte besteht aus den Rabbmm Stein und Formst och er, dann dem Bankier 33. H° Goldschmid dem Großhändler Louis Leitmar und dem Rechtsgelehrten Dr. Mauuhayu dahier» Die drei letzderm Herren, ebenso einsichtsvolle altz wackere und angesehene Männer, haben die Wahl mit Freudei; angenommen^ und steht mm die energische Forderung dieser bedeutsamen Angelegenheit in sicherer Erwartung» Wir legen die Sache in Gottes Hand; sic wird gewiß gelingen. Leopold Stein, Rabbiner, FrMukfR^t a* M», 4. Juli." Heute ist föl§ geudes Rundschreiben an die Rabbiner und israelitischen Prediger, welche ihren Beitritt zur Begründung der Rabbincrwitwm- und Waistnkasse in Aussicht gestellt haben^ versendet worden: Frankfurt 'a. M», dm 2* Juli 1850, Geehrter Herr Kollege t Eine an; gestrigen i;nd heutigen Tage dahier abgehaltene Versammlung hat den Statutenentwurf zur Begründung der Rabbinerwitwen- und Wai-- s e n t a f f e durchberathcn , m\ provisorisches Äemite ernannt und ist mm mit dem Beistände Gottes eü; glücklicher Erfolg dieses Unternehmens mit Sicherheit zu erwarten. Die anweftlldcn Bmtsbrüder haben des^ halb, 'zur Deckung erwachsender Kosten für den Druck des Siatlftenelltwurf^ Versendung desselben^ Korrespons dsnz, Inserate u. s. w., einen Beitrag resp. Vorschuß von 1 Thaler preuß. Cour» geleistet^ und ersuchen wir Sic, im Verträum auf Ihre dieser Angelegenheit zugewendete Theilnahme^ uns denselben Betrag recht bald eiuzusenderft damit alle Borarbeitm zur energischen 'Jnswexksttzung dieses so wichtigen und heilsamen Institutes u;;gehmdert und schleunigst in Angriff gmommeu iverdm können, Bezeichnet Summe wird Jhnm^ sobald Der Verein konstituirt ist^ zurückerstattei oder^ im Falle Sie beitretm^ an Ihren; spatern regelmäßigen Beitrags in Abrechnung gebracht. ~ In amtsbrüder^ ftcher. Ergebenheit zeichnen Hochachtend Leopold Steilft Rabbiner. Dr. S. Fonnstecher^ Rabbiner. Oesterreich. MtütüU^ im Juli. Ans Krakau wird uns gs-- meldet^ daß der dortige ■ Stadtrath in seiner Konsequenz

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