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Der Orient · 1850-07-27 · 30 (27.7.1850) · p. Spalte 467-468

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
30 (27.7.1850)
Date
1850-07-27
Page
Spalte 467-468 (sequence 2)
Language
German
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467 488 Studien. Abhandlung über Jona Jbn Ganüch. Male vollständig aus dem Arabischen übersetzt und mit erklärenden Anmerkungen versehen von Dr. Lheod. Haarbrücker. Erster Theil. Die muhcrnimedanischen, jüdischen, christlichen und dualistischen Religion sparteien. Halle, 1850, 8 (XX und 299). D e Sacy machte bereits in seiner clirestomathu* arab<* Toni. 1. p. 360 flg. ein Bruchstück dieses Schriftstellers bekannt, das über jüdische Sekten im Orient Nachricht giebt z cs ist aber nun erfreulich, daß wir nun hier vollständig den Bericht Schahrastani's über die jüdischen Sekten im Orient vor uns haben, obgleich im Ganzen genommen das Nutzbare nur sehr gering ausfällt. Viel reichhaltiger ist 'der Bericht über die Sekten in Esch ko l Ha-Kofer (oll. Kosleff S. 4Qd—42u, zu dem zweiten Gebot des Dekalogs. Der Verfasser Jehuda Hadassi (im I. 1148) hat nach eigener Angabe dabei benutzt a) das ~)DD, auch cleMu ch t a w i (das Umfassend) ULOmD^v genannt, von Josef h a - R o c i). b, A b r ah a m, 6) das nwy nTND 'D3 o) -ins nopno 'd-, U) mmn 'd von Chassan ben Maschiachz e) '□*, 0 '□ übuz nsDrv, g) wb pino 'd; l0 nd-jd 'd, sämmtlich uralte karäische Schriften. Ich werde bei Gelegenheit eine Uebersctzung dieses Berichts des Eschkol Ha-Koser geben. — 9) Die Bölkercafcl der Genesis. Ethnographische Untersuchungen von Aug. Knobel. Gießen, 1850, 8 (S. 359). Die ethnographischen Ansichten der Largumisren, im Talmud und Midrasch, bei Josefas u. s. w. können indirekt durch dftse umfassende Unlersuchung Knobels gefördert werden, wenn gleich der Verfasser auf diese fthr wenig einging. — 10) Biblische Hermeneutik von I,- L. Sam. Lutz. Nach dessen Tode herausgeg von Ad. Lutz: Pforzheim, 1849, 84 schon früher ist von demselben erschienen: .Biblische Dogmatik, 16. 1847, 8. Nachricht über A b u'l-W alid M e r w a n I b u G'a n ach u n d über einige h e b r ä i f ch e g r a m ui a t i f ch e Schriftsteller des zehnten und elften Jahrhunderts. Nebst der Einleitung des K i t ü. b e l - L u m a von Jbn ©'an ad;, arabisch re. von S. MAnk. Aus dem Französischen in dem Journal Asialique (April 1850) in'ö- Deutsche übersetzt von Zul. Fürst. (Fortsetzung.) Es scheint mir, daß alle diese Beobachtungen zusammen nicht den geringsten Zweifel über die Emerleiheir des Jeschu^ü und Abü'l-Farag' übrig lassen können." Was 25) Ich muß im Voraus einem Einwurfe, den man mir machen und der wichtig scheinen könnte, begegnen. In der Ueberlieferungskette (Schalschelet ha - Kabbala), entlehnt von nun die Zeit anlangt, in welcher dieser Schriftsteller geblühet so läßt sich diese mit ziemlicher Bestimmtheit angeben. Aus einer Stelle Jbn Esra's, worin gesagt wird, daß Jeschuu gewissen Einwendungen, welche Saadja den Karäern über ihre Art und Weise den Tag des Wochenfestes zu bestimmen gemacht,^ begegnet habe, ergiebt sich folgerichtig, daß jener noch Saadja geschrieben haben müsse. Anderer Seits ist es gewiß daß unter den Schriftauslegern, welche Jefet, seiner Gewohnheit nach ohne sie namentlich zu nennen, anführt, sich auch unser JeschuTi findet - denn verschiedene Erklärungen, welche Jbn Esra ausdrücklich letzterem beilegt, werden ebenfalls von Jeset (namenlos) angeführt.'^ Folglich sind die Schriften dem Karaiten Mardechai aus dem Buche Matte Elohim* Dod Mard. p. 116), ist I e sch u'rl beu Jehuda, der da irrthümlich I e s ch uTi ben Ali genannt ist," getrennt von Abu'l-Farag" Jbn Asad, der erst zwei Geschlechter später genannt wird — denn für Abu-Ali Sarga ben Asar p NJHD by IDdr), wie Mardechai liest (Nor. Kar. [>. 1175 Dod Mard. 1. c.), ist nach einer Handschrift des Matte Elohim zu lesen Abu'l-Farag" ben Asad (~IDN p 13N) — \ allein es ist erwiesen, daß der Verfasser dieser angeblichen karelischen Ueb'rrlieferungskene, wer er auch gewesen sein mag, nichts weiter gethan hat, als hie und da Namen karelischer Lehrer zusammengerafft, die er dann nach einfacher Vermuthung, ohne Kritik und Urlheil zusammengestellt, und es begegnete ihm, daß er zwei Mal und zu zwei verschiedenen Zeiten ein und dieselbe Persönlichkeit anführt, die er bald durch seinen hebräischen und bald durch seinen arabischen Namen bezeichnet gefunden.*** Daher kam es auch, daß Jefet sich ebenso zwei Mal vorstelll, zuerst unter dem Namen Adu-Ali (Nor. Kar. 115) und endlich zur Zeit einer ganz andern Generation uruer dem des N. Jefet Ha-Lewi (16. 117). Wir haben bereits gesehen, daß Abu-Sari, Vorgänger des Jefet, in dieser Ueberlicferungskecte zur Seite des Lewi, Sohn des Jefet, gestellt ist Man darf daher wohl nicht die geringste Wichtigkeit dieser Urkunde geben, die nur ein Werk der Phantasie ist und auf keinem geschichtlichen Grunde ruhet. *) Es ist eig. aus Jefet Jbn Zaw. ") DK Stelle laut«: p njnen rrsp’nyn pni lET'.-nDD nwyiaon-o;dwcjöi mmn bi pns njpi 'by. "’) In der Tafel des Simcha Luzki (Orach Z.dd. 20 b) erscheinen I e s ch u^ü b. Jehuda, I e s ch ucä b. Ali, Jeschu'll b. Ahron und Jeschu^a "lühon, ohne daß man deren Verschiedenheit von einander dort emsehen kann. 26) Siehe Jbn Esra's Kommentar zu Lev- 23, 15, wo man die Worte liest: rjyilP').jlN^rnDN 27) In seinem Kommentar zur Genesis (28, 12) sagt Jbn Esra, daß nach Je schule die Jakobs-Leiter allegorisch das Geber des Erzvaters bedeute, welches in den Himmel hinauf- und das Heil, welches dann herabkam. Hier sind die Worte, die man. darüber in Jefets Kommentar liest: tr, in’N 7ipi .TYOSn “IDD Pp DN^D^N ITty IN ’bobü ]D 3ipN d’dn ~i.y& nno’n^N no dn o ni j’N pP'F3 nysi d'Jq'pn b’iNn pyic jnj rm-oj jn "’P3 ysmND ppPn dn^n -jn ms nrrN^K m:jJ >v cn’j’i pd^n^n ha cnnNpy ujnnni iP’pdhpi b.Np? mn n’3n ba i’3D cj'isi pP'F3

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