Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 29 (20.7.1850)
- Date
- 1850-07-20
- Page
- Spalte 461-462 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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461 Studien. Ergänzungen v. Dr. Cärmoly. — Kurze Übersichten. 462 kannte. Das Buch befindet sich übrigens auch auf verschiedenen Bibliotheken handschriftlich. 9 (Fortsetzung folgt.) Ergänzungen zu den poetischen C'icerpten, die Hr. S. D. Luzzatto r'u den: Schristchen5>n nbira aus dem Diwan Jehuda Ha-Lewi's herausgegeben Hai. Von Dr. Carmoly. Unter dm 36 handschriftlichen Gedichtsammlungen, aus den verschiedensten Zeiten und ans den spanischen, provenealischen, afrikanischen und babylonischen Schiften herstammcnd, die ich besitze, und worunter sich auch vortreffliche Poesien von Dichtern befinden, deren Namen ans der jüdischen Kulturgeschichte ganz verschwunden scheinen, ist auch der D i >v a n von Jehuda h a -L e w i, gesammelt von einem N^n (Chijja el-Maghrebi), und nicht von hin"6k (Chijja et-D/ndi), wie Luz. S. 7 angiebt. Diese Handschrift isi vollständiger als die L.'s und enthält viele Gedichte, die bei L. fehlen. So hat z. B. L.'s Handsch, mir 2 Strophen auf den ermordeten Salomo b. Prozal (bxTHD p nnbut) (S. 21), während sich in der weinigen drei Gedichte über ihn finden, nämlich 1) eine große Elegie aus 73 Strophen ] der Anfang ist: N2^N P?P nNpnn ntfr mso hn rntpN pap ni-pp In den folgenden Strophen ist auch die Zeit und das Lebensalter des Ermordeten angegeben. -wo tdjp nna ov npisp ppN cniDp nohn sai vn'ua' cpppNp 't> idPim nP : ♦nnyp-'PN* rpts'i itypoP pp Di' 2) Eine Siegte aus 20 Strophen und 3) einen poetischen Brief: p^yre p nobitr ■fn runn Py nyi nuxn hnt □’D'DJ «’tNni c’:Pd lyotp : nNpnn nw »py ujp -wer /ui lnohbnm Wir wollen daher zur Vervollständigung jenes trefflichen Schriftcheiis von L. ans unserer Handschrift emiges ergänzen, was Ä. als fehlend m seiner Handschrift angiebt. Zn S. 72. o'eynn dh nnrip-'P Py -ie’n .. dj nptppP rsa-jn D'irDp cniN w-W njjp cnce ni2p dpi iP T2irn D’tjj'rip ni2N npi “P_ lisjm ttnrin '2 iiniNp'i: lvpn' D'l^Wl cPnb Pinc i'lp l'jpp D'pisP rtoi&'ri D>tyvi C12>2»n C’DSJIn itvi wn pp’ .ipntsp yrn ps PB Py cnpy niPycp tyciy N22 P'Pm ensjen itp i'Pyi cnp ^ds nty?DP 2nj nisppp rwbp D’t^D-i dn-iPcs np2n25 D’22J O'p! 2p2 D’2221 D'tpmi crwyöP Dnrö iiN wy] doPss orocrpi □pNi nanPp cjn 2P2 D’ HJT D'bp D'C 'J0 D'pWp qnrnep pp ny ij’5?2 yppp non Dpi Dtp-pn d’öi ’:tp' ix enop 'V'Pp *q> '22P Dnij'21 : qw'-nn 'N2iy 'Pa n»2 (Fortsetzung folgt.) 9) Einige Pariser Handschriften haben wir in diesen Blättern bereits besprochen. Die Oxforder Bibliothek besitzt auch mehrere derselben z. B. in der Oppenh. Coll. Nr. 590 (»n gedruckten Katalog 1176, 4) mit demselben Kommentar, der in den alten Ausgaben gedruckt ist. Die Handschrift ist auf Papier, eine alte deutsche Schrift, nicht datirt. Auch hierin finden sich die Worte '^n ywS5. Die Handschrift Pocoke Nr. 184 (bei Ure Nr. 38) hat denselben Kommentar, zu Ende des Werkes jedoch mit verschiedenen Aenderungen. Die Worte pL-OV "fin y"a finden sich hier nicht. Die Handschrift in der Michaelischen Collektion Nr. 401 hat keinen Kommentar. *) Man kann daraus zum Theil die Zeit der Abfassung schließen. Kurze Ueberfichte«. 15) Ueber die Bedeutung des Studiums der semitischen Sprachen, eine Antrittsrede, gehalten am 17. April 1850, von S. I. Kaempf, Dr. der Philosophie , Prediger der isr» Tempelgemeinde zu Prag, Docent der scmit. Sprachwissenschaft und Literatur re. Prag, 1850, 8. Fr. Ehrlich. Zu den höchst erfreulichen neuen Erscheinungen auf dem Felde der errungenen Gleichberechtigung gehört die Zulassung *) In der HS. Qi'.