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Der Orient · 1850-07-20 · 29 (20.7.1850) · p. Spalte 459-460

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
29 (20.7.1850)
Date
1850-07-20
Page
Spalte 459-460 (sequence 6)
Language
German
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Studien. Ueber einige populär-moralische Werke. 4LV 459 u. s. f. Es hätte.wohl verdient, daß cm geistreicher und belesener Mann, dieses Büchlein übersetzt und zugleich die Quel- Dies nEDDn scheint in dem Sinne wie 2 M. 15, 1 D’O r.Kn gebraucht zu sein. Diese Zeile wäre zu übersetzen: „ich wundere mich wie Salomo in seiner Weisheit Perlen den Hcerden vorwirft". Auch Iehuda ha-Lewi in einem seiner Gedichte braucht die Stelle: Nli13L'N2 1'3V i13Srn k, "•pj'JD riN 1221 ipm (in seinem Diwan auf der Oxforder Bibliothek 74 Pocoke Ure) das Gedicht selbst beginnt mit den Worten -TJ'JD m\>' 1B0J Üü„ : nai n'pc im Auch Alghazali in seinem eben so seltenen als intereffanten Buche genannt DT1D1 nniNH (Lichtschau und Blumengarten) auf der Bodteyana (N'r. 392 bei Ure (Nr. 325 bei denselben ist dasselbe Werk aber defekt), hat einen Ausspruch worin diese Stelle benutzt ist» Er befindet sich S. 243 der Handschrift und lautet nrb T"iN-i.n n’tWND mo3nn yuob pyn pN -o — Min o n“? ’ito uw w .10211 Nsa.iba pyna ini' nircan ncN nibi onnn nob d'vsd 1^1x02 □’aity nnp i-'v2 mion? D'iusn D'i'in!) p 1113 13 ’JJJID b iPp' D'DIN^ : duij?d n noi3 i'3tj>o u'ttib len nachgewiesen hätte, woraus Ben G'ebirol geschöpft hat. Biele dieser Sprüche finden sich in den Werken des Aelian und Diogenes Laertius und ähnlichen Werken. Die erste Edition dieses Werkes, war mit einem sehr lehrreichen Kommentar versehen,, welcher in den altern Ausgaben abgedruckt wurde» Der Verfasser desselben war ein sehr belesener Mann. Derselbe scheint arabisch verstanden zu haben. So z. B. sagt er in npwri zu der Stelle -nmn rn^SJyD np’WH unter andern nachdem derselbe diskutirte über den Sinn dieses Satzes ivjy 'ui »Tionn '2iy yu/bz np’rwn nitey ihn (schon Mett a ch e m M e 1 ri in seinem Kommentar zu diskutirt über diesen Satz). Derselbe bringt auch in nconn zu der Stelle wVvll.1 '.iri ein omn bttfü, welj ches so lautet p'3 mübs, welches wir noch nicht entziffert haben. Das Vaterland des Kommentators ist uns weiter nicht bekannt, er scheint aber Simson geheißen zu haben. Zunz (zur Geschichte und Literatur S. 165) nennt ihn Sirnson Muney, dessen Quelle für das Mun ey ist uns nicht bekannt, in dem Kommentar selbst kommen nur. einmal die Worte vor 'in jA»\ Der Kommentator citirt oft anonyme Gedichte, verschiedene derselben finden sich in den 'ht&Q (vergl. über dasselbe weiter unten Nr. 14). Es scheint, daß der Kommentator auch den Namen des Verfassers dieses interessanten Werkes nicht Dieses neu best am entliche Bild (Math. 7, 6) findet sich bereits im TDö zuerst. Immanuel aus Fer m 0 in seinem Kommentar zu bat dieses Sprüchlein benutzt, die hierhergehörige Stelle haben wir in den hebräischen Beiträgen zu unserer Einleitung zu gegeben. Auch Lewi den Abraham (vergl. über denselben weiter unten Nr. 18) in seinem Werke genannt O’Wn’^n? K'DJH '02 hat in seinem moralischen Einleitungsgedichre lwovon Verse in dem p«f nyty des Isaak d e Lat res angeführt sind, mit dem unbestimmten TWDH 1DN pl) hat diesen Ausdruck gebraucht. Wir lassen drei Zeilen dieses Gedichts folgen. pnw innnm;p p n^n D^isn ‘pna oyn DsnnD rupn ^nn by )Hd bm: vn DnOD HD? , HNJ "JN1 nw2:b noon *>vi nipa : Dnrnb d'3'jb tbk/n k) Das erwähnte Werk TQ liegt auf der Pariser Bibliothek in mehreren Exemplaren. Den neutestamentlichen Ausdruck selbst anlangend, so ist das -Qm k '»JTisO (Prov. 23, 9) und das -qi lODD D\*1^ TOD t ebendas. 25, 2) als Ursprung dieses Spruchs zu betrachten. Im Talmud finden sich verschiedene hierhergehörige Stellen. Auch folgende wenig bekannte Stelle des Mose Narbonni in Bezug auf Alghazali dürfte dem Leser nicht unwillkommen sein. Dieselbe haben wir entnommen aus dem Kommentar des R. Mose zu dem D’DIDl^öil roio auf der Pariser Bibliothek (Nr. 93 Oratohe, eine sehr schone Handschrift auf Pergament S. 199 5). Die Worte lauten j. rpjroin nuDn niN’sa pn rvn i am 2 Ntv 'sbi oyb ms ~ihvrw irai .wo hm wnüspam 12012 rnvN mm N'vivi^'vn null mbsb ywnb ili'ivv nn ima’bty nasnn io^V D’ij>n .1021.1 nmera j?t 123t0 no 1112^2 ^jtinSi mSiV 1^3 idsv nNintco iniiio pn p’j~ 11^2^1 mio ’to '2 iDNi v'vivi^'vn by pibn^j nJit^Nin inJin nJ3n mip Ni3Dn L-12V by ni'vJtn yiainair 112x2 v'2ioi>sn i.U3 Iso i3nb nai’er 'v^ 2'i>i' nnnoN □nty? ppa1 2N"N onJiD 12 bto isd 121^ □■ip’ty ’tt'IE' 13 x'll' 1DD 1317’ nr 112x2 Nin '21 UM 1222 itffN nt Nim d’sid 1 *?’Dn njiis iNipi V'3i2i^>'2n no ‘pj; i3 pxv' ihn idd iin' 2i"N nny 12 un:x d ’ s 1 d 1 b1 d n n b s n HNip' nixvn p nix'i'n I^2ix v^ixn maip by v'3ivi>3n njpa biora mi'Ni3 1321 njit£»Ni iisN ns-om lannN 2^2?)D3J,i na xi? n'pon 1222 innty nson iDi p nsnn ni niu 'Po v'21v^> It^SN 'N 1t?N3 '2 13 ION ll'3lOl^'2>1 '2 H33n ipN paj Donon tx'Nn >11 .1'ni 11221 .1^12.1 V511 nv22^> x222 iosx nNin n^!2nnn VN1;31N by dn nt by n’Ni n'3: na^i v'3ivi>2n nivsp j’dnd ’nP i3ntt'3 i'i2x k n’o nP lannx n:m inP ’i3io d’31di'p'bn nbsn .12120.1 nso inN iap wo Ninn iDNon b y\w 'a bob yotyni ni2N,i ^ido wi — .naonn 'eond mni1? n^ ihin nPT Nptx Dieses Merkchen wovon Mose Narbonni hier spricht befindet sich ebenfalls aus der Pariser Bibliothek (Nr. 345 armen Fonds) 6 Blä'rter stark, überschrieben: nbonn ins iNaniON ^Di^'v.i 12ns? owip .)'2' joani m211 an n3112 Nim v'2'2a°? 121S1 nbb

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