Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 28 (13.7.1850)
- Date
- 1850-07-13
- Page
- Spalte 439-440 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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489 440 Studien. Ueber einige populär-moralische Werke. Jehuda Alcharisi in seinem Tachkemoni. Berechja Ha-Nakdanin seinen Immanuel aus Rom in seinem nnonD. Josef Sabarra in seinem u'ywyw IDO. Sie führen sämmtlich die Sprüche nicht namentlich an, sondern bloß mit den Worten vDM 1EN „Der Weise sagte". Von den Werken, welche aus dem Arabischen ins Hebräische übersetzt wurden, gehören hierher: das p-j^ des Alghazuljb und das p eines Ungenannten, beide von Abraham ben Chas,dai übersetzt. Wir führen nun eine.Reihe von Werken dem Leser vor. Wir lassen dieselben in zwei 'Abtheilungen zerfallen: a) Sentenzenwerke in Prosa. b) — ». versisicirt. I. Prosaische Werke. > von Salomo ben Geb rrol. 2) i^Din nno ppn ) 3) HD»0. 4) IDlün 1DD, anonym. 5) D'Töbn DWDn *6^0. 6) Ein Anonymus. 7) DTiDH 1DD des Jedaja Penini. II. Versificirte Werke. 8) H ü j a G a o n 10D. 9) Samuel ha-Nagid ^^/p 10) Moses ben Esra, einiges im Tarschisch. 11) Jehuda Ha-Lewi, einiges in seinem Divan. 12) I o s e f K i m ch i jcnpn ^pttf. 13) Jehuda Alcharisi pjy nDD. 14) Isaak ^vielleicht b e n Sviepin) my 15) Jehuda ben Tabon nD7DH mJUv. 16) Abraham ben Chasdai -pp.n ^p^ p 17) Josef Ezobi rjDD nnjip. 18) Berechja Ha-Nakdan D^)?1L7 hwo. 19) Lewi ben Abraham cwr6m 20) Immanuel aus Rom, zerstreuet in nnOID. 21) Anonymus nN“pn 1?D\ 22) Salomo Bonfed in seinem Diwan. 23) Benveniste in seinem Diwan. . (Ueber das Wort mp in der Bedeutung „Geschick, Schicksal" vergl. unsere Nöriz 1849 S. 77 Note 1.) -)DNni? nom disod *)w njn -- (db?) — iWnt uDDin norn uddih -ibw bo : to;dP'DH , nnru_jjp3 'v "pini rw : D’Donrt p nnx idn ■jjyn «b dm , n'b.1 pv© rvniwii!tnbh not nmn .(3"y d"j pp) pinn pyn, pjni nmn na^oa Ucber die Oxforder Handschrift des D.10Z) haben wir in diesen Blättern bereits gesprochen 1849, Nr. 47. Note 37. 5) Eine schöne Handschrift dieses Werkes befindet sich auf der Bodleyanischen Bibliothek. Nr. 392 bei Ure. 24) Moses Na tan niNyin. 25) Menachem Lonsano n^N ">ni. I. Prosaische Werk e. .1) D'l'J D in OD., Dieses Werk, welches man früher dem Jedaja Prn ini zugeschrieben har (der Name wjqh kommt vielleichc von diesen Jrrthum her), wurde von Salomo den G'ebirol, dem berühmten Dichter und Philosophen in arabischer Sprache zuscnnmengelragen, und nachher von Jehuda Jbn Labon ins Hebräische übersetzt. Es ist ein sehr schätzbares Werk. Es ist das Hauptbuch, woraus die spätern viele Gedanken geschöpft haben. Viele Cltate daraus findet man anonym bei sehr vielen Schriftstellern zerstreuet, so unter andern bei M e n a ch e m h a - M e i r L in seinem Kommentar zu besonders haben die Kommentatoren zu dem Traktat Abot oft dasselbe benutzt, und wird auch von manchen Moralisten namentlich empfohlen.G Die hebräische Übersetzung dieses Werkes ist etwas hart. Hie und da hat der Uebersetzer Wörter gebraucht, die zwar an und für. sich biblisch sind, aber dort in einer andern Bedeutung gebraucht wurden. So z. B. das Wort. welches ben Ta bon für „Selbstschätznng" gebraucht.' Josef Kimchi, der berühmte Ereget, hat dieses Werk versisicirt unter den Namen KHpn bpw (vergl. darübee weiter unten Nr. 13). Der poetische Werth dieser Uebersetzung ist zwar an sich nicht hoch anzuschlagen, es finden sich aber einige Sätze, welche sehr interessant stylisirt sind. (Fortsetzung folgt.) 6) So von Jehuda ben Samuel Abbas (p mvp Dndy in seinem Bliche svu TN1* (auf der Bobby a na 366 bei Ure). Derselbe sagt: ODO TDn 1DJP pr6 )b DWdoddhdi ntjn m'DD lp'm&i nmo nno D-opon mtC'DJJl NS1D IDO DJ D’J’JD 1H3D 1DD D.Ti QiDiDi^src 'hwo iDo ai mtoi:)^ *|on 'i nan D^n iipo idnd 0.1 ikd enorm cop* wy 1^ — .non dodd mypo bbion o'iu/ nno nr oin vman Unser Verfasser des 3103 n’N' — welcher nicht mit dem von Alchari si (Tachkemoni Kap. 3) angeführten Schriftsteller gleichen Namens zu verwechseln ist — erwähnt auch niT.Dn ID, woraus wir bereits in diesen Blättern (1848, Nr. 13) einige Proben mitgcthcilt haben. Das von unserm Verfasser angeführte c^n upp befindet sich mit dem in derselben Handschrift und ist nicht von Belang. Das Zeitalter dieses Schriftstellers findet sich nirgends angegeben, er mochte zwischen dem 14—15. Jahrhundert gelebt haben. Wir bemerken noch gelegentlich , daß ein Bruchstück von dem angeführten ML'DII ND^D sich auf der Öppend. Bibliothek Nr. 1159 4. beslndet (nachdem gedruckten Katalog von 1826). Eö ist nicht von großem Belang. 7) Eine Stelle aus dem Kommentar des Rabbenu I o n fl zu 'bwü worin der Begriff des *)!)c6di gut auseinandergefttzt ist, haben wir in der Notiz über Josef Kimchi's Kommentar zu in einer Note gelegentlich mitgetheilt.