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Der Orient · 1850-07-06 · 27 (6.7.1850) · p. Spalte 429-430

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
27 (6.7.1850)
Date
1850-07-06
Page
Spalte 429-430 (sequence 7)
Language
German
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429 Studien. Kulturhistorische Miscellen. 43« astrologischen Ansichten in der talmudischen Periode sind übrigens die Stellen bei Aruch sehr wichtig. b'iyrf Unter Rubrik in meinem neuen "Aruch habe ich angemerkr, daß diejenigen Sterngruppen, welche die Lalmudisten mit dem Kunstausdruck -|,nj, die spätern Schriftsteller mit r^nn a'ru belegten, in der Schrift, nach Lalmuhjschcr Auslegung, oder n^iri genannt wurden. Es heißt ja Bereschit rabb. c. 44 '") mnmn ) fi N nntf n^n? w^in ub)])1? piro oi vb f~\ dbo i^dd-i .pnnm p# nwy &b ip ids tn T>n 'ppw hddd nbpab on nbyn pnn 'i am rrnrp ,m\ flDWn NJ .D3H , rvb nDNI NH y'pin Wir sehen daraus, wie der Midrasch die schwere Schriststelle n^y N1? Ny niyin) p*1N deutete, das er durch WDW 'ppw wiedergab. Me die alten Astronomen den Himmel in Felder, so haben die Hebräer ihn in flUWl Straßen getheilr. Literatur- und kulturhistorische Miscellen von Leopold Dukes. Ein Gedicht von Alcharisr. über den Tod des Josef den Sosan. nischen Ländern so genau die christliche Zeitrechnung gekannt haben sollen. Das dusno idd (Mineralogie) des Aristoteles. Dieses Werk, welches sich in der Pariser Handschrift befindet, welche wir in diesen Blättern (1848, S. 196) bereits beschrieben haben, wird von arabischen Schriftstellern erwähnt. Die hebräische Uebersetzung befindet sich bei De Rossi und auf der Pariser Bibliothek Nr. 305 anoien Fonds. Dieses Werk wie es heute vor uns liegt rührt gewiß nicht von Ariftotcles her, es findet sich viel Fabelhaftes darin, ist aber für die Kulturgeschichte nützlich, weshalb wir etwas daraus mirtheilen. Wir lassen den Anfang hier folgen. DVIT'Dl n Dl ^DIDD’TN D'j:ttD TDD .nddnn ’tdt mp’jn D'Jdn.t by snDNij inVnnn DDnn d^didd’tn ton nm pjo nos’ niih? nn tddt hd mw tou» non TNi5Q NHD'C/ HD) OVI f]103 NO9'V HD! D’3 NOL'V tnpn jitsfo Nipjts pt<n by unzb b’nnN nnyi mimn Vtutni nbi’D \yb ptcfoi nbnDH r6nm iniN ir^y nv^i icin'td;\ndi ~b'n' i’nd ensb 'i om niipn ntd^ o'Jdnt Tp’ nw tdd>t ptstai rtpN’ ^yw' jwbz onoi n3"pn Niaty onp’ d’J3k pn’ pN Mini nrai^ kyctc' jissta dhdi ihjdnj fyb — ,mü3 vnpn jittta) In dem handschriftlichen Tachkemoni auf ver Oxforder Bibliothek (Pococke 192) lesen wir Kap. 50 folgendes Gedichcchen! .t d d J tso V'r pi» p «f)Dn 't N'ttnn by 1 n1 ü2jn DW l’pD' N^l D’JDT fo' WJ>3 Dl’N USD DN.T 1 m dtdi nio by ibmi pi nt? uminü t nViM ~pab htced nipji Dip : noN pi^i k t’hd tt/mz : te/n D'ii^ Wir bewirken hier gelegentlich, daß in dieser Handschrift sich auch das andere Gedicht befindet über denselben, welches in Tachkem oni (Kap. 50) gedruckt ist und auch in der Handschrift heißt es n ' dr Vergl. Rapaport in Kerem Chemed Th. ^11, in seinen Bemerkungen zu den jv-Qf von Luzzalto. Aus der Handschrift vier erfahren wir, daß Alcharisi dieses Gedichcchen in Toledo verfaßte. N^D'PD^ TPPjn, dieses Wort fehlt in dem gedruckten Lachkemoni. Die Vermuthung Rapaporrs, daß gestanden hat, daß dieses auf die Zahl 5 (nämlich 1205) diudeuten soll, scheint uns nicht wahrscheinlich, es ist sehr zu bezweifeln, ob die Juden damals besonders in muhammeda- 2'* Bergt. Berefch. rabb. c. 44. Gott sagt zu Abraham NJftriBDN nruv pW nnN wodurch die gewöhnliche Bedeutung noch klarer wird. Literarische Miscellen. Die Hella'sche Bibel. Der berühmte hebräische Grammatiker und Lexikograph zu Ende des 12. Jahrhunderts, der populäre David Kimch i, gedenkt in seiner Grammatik * und in seinem Wurzelbuche * eines Sefer Helllli als eines uralten Bibelkodex, von welchem zu seiner Zeit (1200 n. Ehr.) zu Toledo die mosaischen fünf Bücher waren. Der Ausdruck H e lLl i,3 den Elijja Levita schon beachtet und deshalb von der sonderbaren Meinung, als sei er von einen gewissen HilleL geschrieben gewesen, zurückzukommen,* heißt der zu Hella, in *) Veral. Wenerich de Auctorun) graecorum Versinnihus et cuninientariis syiiacis arabiris etc. Leipzig, 1838 S. 159. Wir erfahren daselbst, daß eine lateinische Uebersetzung dieses Werkes in Bologna 15 i6 erschienen ist von Alexander Achillinus. Simon ben Zemach Daran in seinem fiQN jjb erwähnt ebenfalls das (S. 10 a). 1) Michlol. 2) Schoraschim rad. rad. 31 4) Schibre Luchot s. v. Die Stelle lautet: Ich dachte, daß der Kodex so auf den Namen seines Verfassers (Schrei- ** S

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