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Der Orient · 1850-07-06 · 27 (6.7.1850) · p. Spalte 431-432

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
27 (6.7.1850)
Date
1850-07-06
Page
Spalte 431-432 (sequence 8)
Language
German
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431 Ankündigungen. 433 der auf den Trümmern Babels erbaueten Stadt geschriebene, und gehörte mithin zu den babylonischen Bibel-Handschriften, * die man stets als entscheidend verglich. bers) genannt wird, der Hillel geheißen, aber ich habe in einigen Lesarten geschrieben gefunden mit einem Alef zwischen den 2 Lamed (s. WB. v. C1&Ö, auch sah ich Michlal eü. Kffpl., wo sie ausdrücklich das He mit Zere, rmnktirt haben. Ich weiß nun nicht,"was es bedeute." Trotz dieser richtigen Argumentation Levita's, daß man die Ableitung von Hillel aufgeben muß, erhielt sich doch dieser Jrrthum bis auf die neueste Zeit herab, wo ich ihn im Jahre 1834 (s. Concord. p. 00), analog dem *)£D *isd , 'V22 220, irnj isd , ipt^En u. s. w. als abgeleitet von der Stadt Hella, auf den Amnen Babylons erbau kt, erklärte/ 5) Dergleichen babylonische Bibel-Handschriften nannten die Schreiber, wenn sie am Rande die Abweichungen dersel- Das Werk Den-Asch er's war freilich vorzüglich ffo Schreiber (§ ofrim- und Punktatoren eRakvanim) bestimmt, allein die Lehre von den Buchstaben, vom Lesen, von den Lokalen, Accenten, von der Mafora u. s. w. kamen der Grammatik sehr zu statten und mußten zu den grammatischen Studien gerechnet werden. Das Werk "Et Seser (“)EÖD 20y) von David Kimchi (Par. Mbl. AF N. 5f.), welches in 3 Pforten alles für die Schreiber und Punktatoren Nöthige züsammenstellc (l. 130 niPfOD und die Regeln dabei; 2)1^2; N O'EZ/m). konnte schon eher neben seinem Michlot als etwas besonders hergehen, als die Arbeit der Sosrim vorzüglich (LB. des Or. 1847 e. 442 berücksichtigend. ben von dem vulgären Text angeben wollten, OlJfin, So z. B. in den von Kennicett verglichenen Handschriften ood. 600 zu Lev. 11, 19; ib. zu Lev. 14, 9; ib. ib. 22, 14, ib. ib. 25, 11; ib. Num. 4, 1, Ankündigungen. An diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen l-*- Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raune ausgenommen. [61] So eben ist erschienen und durch C. L. Fritz sche in Leipzig zu beziehen : Das Eigenthum und die Arbeit nach den Grundpvineipien der Uroffenbarung. Aus dem Hebräischen übersetzt nebst einer biographischen Charakteristik des Verfassers. Preis 12 Ngr. 62] Folgende Schriften des in der jüdischen Literatur beannteu Hrn. Hirsch C Hajes, Kreisrabbiner zu Zolkiew, sind zu beigesetzten Preisen durch dem Unterzeichneten zu dei ' ' 1) Ni3D. Einleitung in de» Talmud, vom N* wissenschaftlichen Standpunkte behandelt, mit Aus- schluß der methodologischen Regeln. In 33 Ka- ** piteln. Zolkiew, 1845, 4. Preis 20 Ngr. 2) n^nin ■an ~©D. Die Grundregeln bei den Entscheidungen nach dem Talmud und über die Benutzung des Talmud's für die Praxis. 2 Abtherlungen. Dazu auch Supplemente zu des Verf.'s früherem Werke DW31 min "bd in 26 Paragraphen und sechs Gutachten. Zolkiew, 1842, 4. Preis 15 Ngr. 3) HK) nDN. Zweiier Theit fccr pno nw d. h. der Gutachten-Sammlung über wissenschaftliche oder rabbinische Themata, sechs Abschnitte umfassend. Ueber die Haggada's, Talmud Jrruschalmi, verlorene Agada- Sammltlngen, die Targumim, Bat- Kol, Raschi zu T/anit u. s. w. behandelnd. Zolkiew, 1849, 4. Preis 20 Ngr. 4) niNip nnjD nüsD. Älbhandlnng über die Reform de§ Jndenthums im Allgemeinen und Urtheile über die Erscheinungen der neuen Zeit, nach dem Standpunkte des Rabbinismus. Zolkiew, 1849, 4. Preis 15 Ngr. 5) DWD3 min nDD. Abhandlungen über mündliches Gesetz, über Halacha und Haggada, in 20 Abschnitten, die Systcmatisirung des talmndischrn Kanon'ö besprechend. Zolkiew, 1836, 4. Preis 20 Ngr. C S* Fritzsche in Leipzig. Briefkasten. 1- Hrn. Schiller in London: Ihre Zusendung habe ich noch nicht erhalten. 2) Hrn. S. in K.: Ihren „Offenen Brief an den Landesrabbiner Hrn. Hirsch in Mähren" kann ich nicht aufnehmen, da Sie auch Individuelles und Persönliches eingemischt. Ich habe aus demselben Grunde daher auch andere Gegenschriften nicht aufnehmen können. Verlag von C. L. Fritzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.

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