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Der Orient · 1850-06-29 · 26 (29.6.1850) · p. Spalte 405-406

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
26 (29.6.1850)
Date
1850-06-29
Page
Spalte 405-406 (sequence 3)
Language
German
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405 Studien. Die ersten Sammler der Psalmen Davids. 406 Widern, findet man öfters. Wir glauben einen solchen Beinamen im Ketib zu finden, wo Salomo ^ißt. 2 Chron. II, '18 —- Ein seltener 3TO1 np, nämlich Ketib p statt Kcri n2 — Kimchi zur Stelle bemerkt auch, daß mau unter die Söhne Davids kein ßpy-p findet: So wie die Konstruktion in Vers 22: Bj/jnn wb nvzm statt nayo-p oyam nßjn ^ni*3 TJub L^ttnb, so ist die Konstruktion im vorigen Vers 18, als stände: Trrp niop^p ib npn igirp a^b^-na b^rraN nbro-m*’ wn. Es soll — bm Bechabam verachtend — sagen, daß dieser, ein Sohn des erhabenen König Salomos, Sohn Davids 5. y. a. Trrp riDburp sich herab ließ zu einer nbnö. — Hier liegt ein Witz: Bechabam heirathete nämlich die Abichajit „und diese gebar ihm Söhne: Misch und Schemarja und Saham". V. 19 ,,Und nach dieser nahm er Dib^a^ na nayo. — V. 20 nnnNi. Es muß, meinte der Koncipient, feinem fro:n- «tcn Großvater David gekränkt haben, daß Bechabam die Tochter des ungerathenen Sohns Q^bk^att nahm... nachdem er schon Wtün hatte, die ihm Kinder gebar. Der Koncipient heißt diese Mesaliance: eine nbnv nehmen, denn er kränkte den Großvater dadurch, sowie Esaw seinen Großvater Abraham gekränkt hat, indem er'die Tochter des wilden bNyD&£”, des DIN nid — 1 M. 16, 12 — nahm, b nachdem er schon Weiber hatte 1 M. 28, 9: „np^: bttZ-v^-btt wy "]b*l n&yj-b;/ n^n^N: DmaN-pks’pD^Tia | n^nrnx »wb ib" : Die Masoretm wollten von diesem Witz nichts wissen und änderten ab ^O^^p zu Sie trollten wohl, daß man den Ausdruck nbnOTitt V. 18 für außer Mach atat deuten solle. — So nahm es auch unser alter dänischer Bibelübersttzer. S. Ges. unter na n, 2 M. 1, 14 ‘y b2 dk* D. Wäre ,,Agnr" — wie bisher angenommen ward — ein Lehrer, so hätte die Aufschrift kurz gelautet baw btfTPNb nUN ■nai. Und fast nicht ein einziger Vers in dem ganzen Kapitel Spr. 30 paßt als Lehrsatz für Schüler. Wir schmeicheln uns Daher damit: dem Sinn hier näher als Andere gekommen zu sein, dadurch daß Asaf der Sammler der Psalmen war, wodurch jene Polemik gegen Salomo entstanden ist. Dieses paßt auch mit dem Ausdruck Ps. 50 21 ^nEnnm &Dt (Psik) nbtf, welche Worte ja von einem Dichter nicht gesagt werden können, im allgemeinen nämlich in einem Psalm der als Anrede von Gott an Frevler im Allgemeinen gelten soll. Und wie sollte Eott zu einem jpn sagen iblDI wLp? — E. Wir sind der Meinung, daß die veränderte 3) Welche Partie dem Abraham wohl eben so zuwider tow, als hätte er eine Kanaanitterin geheirathet. . . Pnnktation des Worts -/für p" als eine Bemerkung gegeben worden ist, daß es nicht Sohn bedeute. So bei ,,Bin Hakkot" und Bin Lajla". Aber auch bei ,,Jehoschna bin Nun". Denn der Vater des Jehoschna hieß, wie schon bemerkt, zufolge der Genealogie in 1 Ehr. 7, 27 pj, nicht pj* Wir glauben p bedeutet G en o sse, Hausgenosse, von ^^2 bauen, also Gebäude d. i. Familie, daher die Nomina pr. ^32 , *02 , *02, Gesenius unter diesen Namen. Bergl. auch n^na vnb ^1 2 M. 1, 21. Um die Tyrannei des Königs Pharao 2 M. 1, 16, zu entgehen, hieß es vielleicht, daß Non pj keine Söhne hatte; Jehoschna war etwa für einen Findling von der Hebamme angegeben , den Non als Familienglied erzogen hat und der vor der Verordnung geboren war. Daher die Bemerkung p für p und pj für p. Dieses ist vielleicht Ursache, nämlich als Bemerkung, wo seltene Punktation oder gar Buchstaben genommen werden, die mit den wirklichen Buchstaben wechseln, also bei Seltenheiten „röu". — So vielleicht D'Snn für D'Diü — als eine Bemerkung der Verachtung für den Götzen. M. s. unsere „Forschungen über die Ueberschriftm der Psalmen" S. 162.* F. Der symbolische Namen — nicht etwa wie rpN — soll wohl wie schon erwähnt, Inder Bedeutung dasselbe sei:: als 7pN2 | FpK niöp^n. — Agur ist ebensowenig ,,Sammler von Weisheit", wie es nbnp ist. M. s. Gesen. HW. dies 28ort. — Spr. 30, V. 2. Wohl bin ich dümmer, denn irgend wer, und habe nicht die Einsicht ,,n^3' eines Menschen.^ NB. Dies ist Ironie gegen Salomo, der so oft von Einsicht spricht. — V. 3. Habe nicht gelernt Weisheit „nDDlT'j aber Kunde von Heiligen besitze ich yis "D'znp "njnr. — d. h. von Moft und David und von Gott selbst. 3 Bi. 11, 44 ’JN mp '3. Es ist als sage er ironisch: Ich habe somit doch Einsicht, denn du sagst selbst Spr. 9, 10 wa D'inp nyv, was du aber unter nvan verstehest habe ich nicht gelernt. Dein Vater sagte Ps. 37, 30 riEon rurp pnsr’© ff- — V. 4» (Nach dieser beißenden Ironie fragt Asaf den Salomo, ob er den Gottesmann Mose kennt, dessen Gesetze er Übertritt.) Wer stieg den Himmel hinan und kam hernieder? (d. h. gen Himmel, auf den Sinai und kam mit den Tafeln hernieder. Oder von dem es heißt: two 3BW — btt nbytf 2 M. 32,30 n. 31.) Wer sammelte den Wind in seine Fäuste? Wer band 4) So vielleicht mit Hinzufügung eines Buchstaben — als Bemerkung — wie ühm^ z ]ü?DN. 6) Vecgl, Ps. 73, 22 von Asaf: jhnttbl “$3 —')ttl Ivp ma miana ff. V. 28. 26

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