Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 26 (29.6.1850)
- Date
- 1850-06-29
- Page
- Spalte 403-404 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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403 Studien. Die ersten Sammler der Psalmen Davids. 404 {in; Pole«) treffen wir hier in Amsterdam seine Approbation zu diesem Werke gebend, an; er unterzeichnet sich d. d. 1777 mit den Worten: innj fe) DnDDON HD *pn '*DJ? ’T'D , parsen nvll n"io cmpn p d’idn oinj ii?oi höddh n^’d p”p3 n:mn N'2w. — (Fortsetzung folgt.) Zur Erforschung: Wer der erste Sammler der Psalmen Davids, und somit auch der Verfasser der Psalmenschristen war, von Hartwig Ph. Nee. (Fortsetzung.) Sprüche Salomos, Kap. 30. V. 1. Worte des Sammlers | nn", Schüler des Frommen „np1 p"; der — ernsthafte -Vortrag -Nitfbn; Spruch des — gereisten -— Mannes „dnj Bi"/ zu Jtiel nbx'n'xb"; zu Jtiel-Ukal "b2X) *b“. NB. Unter heißt es bei Gesenius: „Sollte es vielleicht ein symbolischer Name, wie Kohetet, sein, so ließe sich Versammelter, Mitglied der (Weisen-) Versammlung erklären (n©DK — Ueber „Jake" s. M. desselben HW. ed. 4 unter np* , npj , FljS>, nripj und ^NPrfipV Fromm, Gottesfürchtig oderGottg e horchend, .ip'-p ittN sagt — nach unserer Auffassung — dasselbe als irrp — Ueber p f. M. daselbst unter diesem Worte Nr. 3: „Unterthan, Basal, 2 Kön. 16,. 7" u. s. w. Das Wert bedeutet ja auch Schüler. Endlich war ja auch Asaf nach der Familie Davids, nach Serach, genannt.1 — NTOn soll sich wahrscheinlich hierauf beziehen und dieselbe Bedeutung haben als jenes )DX irro icsw NPD in der Ueberschrist des folgenden Kapitels., Daher auch der Artikel NttfDn, das bekannte Massa deiner Mutter! — „für bx *F\X mit mir ist Gott." Ges. d. Wort. Asaf sagt: meine ernsthaften Worte gelten dir, der du sagst: Gott gab mir Weisheit und Reichthum. So 1 Kon. 3, 13 ff., ich nenne dich daher auch ^rv>N> beim alles kommt von Gott; aber ich nerme dich zugleich auch oder Jtiel-Ukal, einen doppelten Namen. Bei Mose heißt es, als Gott sich ihm offenbarte: i"D?0? 2 Mus. 3, 2; bei dir soll es aber bsh heißen, denn du zernichtest diese Gottes Gaben, sowohl 1) lieber p weiter unten. Das Chirek ist als eine Bemerkung, daß es nicht als Sohn genommen werdem solle. So auch bei pj p. — 1 Chr. 7, 27 }Ü. — die Weisheit — „die Gottesfurcht" — als den Reichthum; denn du verscherzest und verschwendest' beides. M. s. 1 Kön. die Geschichte Salomo und 2 Chron. Kap. 9.* — b2X steht für Gesenius. — Man erlaube uns hier folgende Bemerkungen, wenn sie auch nicht alle gerade hierher gehören: A. Es erklärt sich nun das Schwierige in 1 Kön. 4, 11, daß es nach din,T-^3D dxpi heißt: p\\D bino 02 jrrro bto) pvn mxn, da diese Männer doch wohl schon unter D“7N»vb:D zu verstehen sind. Der Koneipient der BB. der Könige sagt aber, als Apologet des Salomo, in Aergennß ob der Polemik des Asaf — es giebt auch Anspielungen gegen Salomo in den Psalmen dieser übrigen Versammlungsmitglieder •— daß Salomo klüger war als alle Viere, diese Spiclleute. — Verächtlich ob der Polemik, nennt er sie nicht pnvri *)DN und mcf;t onn^Dn. — B. Auf diese wahre Straftede Spr. Kap. 30 — wie wir sie gleich weiter als eine solche erkennen werden — parallel mit den Worten: „ypfi nmyN) pow, ich verweise es dir und stelle es dir vor Augen." Ps. 50, 21 — Man bemerke auch das Psik nach rwp — kommt eine Art Vertheidigung für Salomo Sprüche Kap. 31, welche zum Theil schon inderUeberschrist liegt: r\bft niH ohne Artikel £ d. h. Worte eines Königs, der wie ein Gott auf Erden ist oder heißen kann, nämlich bx — Gesenius, das Wort — bttiüb V. 4 ist wohl mit dem hinzugefügten Mein, wie in Poesien, so viel als bx~)b> Er hat a 1 s König die M a ch t, vergl. — Also, Salomen war. ein König und über einen König kann man nicht ein Urtheil fällen, wie über einen Unterthan. Zum Beweis sagt gleichsam der Koncipunt dieses Kapitels-— vielllicht einer der Männer Chiskijja's „hier ist ein n^O", womit seine Mutter ihn belehrte oder belehren wollte '— Spr. 31, 2—9. Aber ein wackeres Weib V. 10, ein n&5\v, wie sie für einen Unterhau paßt, wer findet eine solche als König? Dieser hat Königinnen und Fürsten t öch ter; aber kein „Weib": „So sagt Salomo ja auch in Kohclet 7, 28: „Die meine Seele stets suchte, die fand ich nicht. Einen Mann Hab' ich aus Tausend gefunden, aber ein Weib Hab' ich unter all diesen nicht gefunden." — Nun schildert er: Spr. 31, 10 bis zu Ende ein solches industrielles Bürgerweib und lobt sie als solche. — 0. Dergleichen Benennungen, lvelche den Charakter des beschriebenen Individuums, sogar witziger Art, 2) Asaf hat vielleicht gar eine zweideutige Ironie im Sinne. Daher das Jod Ln ippN nach dem Ales rW $QU däisch s. v. a. im Hebe. Es giebt' ein Gott. —2)®* her auch „O'Opro