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Der Orient · 1850-06-08 · 23 (8.6.1850) · p. Spalte 363-364

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
23 (8.6.1850)
Date
1850-06-08
Page
Spalte 363-364 (sequence 6)
Language
German
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363 364 Studien. Ein Gedicht von Zehuda Ha-Lewi. bl31 b©103. Es scheint, daß dieser Mgiöse Streit dem Salomo immer vorschwcbte. — Denn keiner von den „Schern" Davids war wohl zufrieden mit solchen Reformen. — (Fortsetzung folgt.) Ein Gedicht von Jehuda Ha-Lewi. , ' / \ - / t H * ’3%^' T ff > D ¥> tilgte" - ^faifcjkiL4( hJ&XM Dieses Gedicht befindet sich ebenfalls kn dev öfter schon erwähnten Handschrift auf der Oxforder Bibliothek (Pococke Nr. 74) und ist an 2C (m Said den Dosa gerichtet. Aus Luzzatto's Handschrift des Divans von Jehuda ha- Lewi erfahren wir, daß ALL^Said, damals als Jehuda Ha-Lewi in Egypten ihm dieses Gedicht zusandte, sich im Gefängnisse befand. Dieses ist nothwendig zum Verstandniß des Gedichts. In der Oxforder Handschrift stehet nichts Näheres darüber. Man liest blos die Worte: yok 'S N1.31 ND13 p 3’yD JON 1'©!< ’bx 3HD) .33 DYI3 Die erste Strophe dieses Gedichts erwähnt Josef ha- Jewani in seiner Grammatik. Da wir in einer Note unserer Notiz über das hebräische Lexikon desselben bereits diese Strophe angeführt haben, so lassen wir hier das ganze Gedicht folgen. Das Gedicht ehrt den Mann, an welchen es gerichtet ist. Sein Name wäre sonst langst vergessen, wenn sich dieses Gedicht nicht erhalten hätte. 1 JWiro Tyi;j ]DT ' yi©y© xbi 3bb :joyn n1? DJsnn Tim DJn k ’b no * yUD TIN )'3Nb03 «b DN Dlbn3 013p3 3'p3 3©N 2yo© -jbno yro iibn xbi in3nN3 ob 'bn nxn jiuj os nx 3n©b bnn fOHN b'H© l’©3)03 y0' yiDJ 3ipyb ny pxi , ny bs iodd N’b Nibsn -]in ionrt ’o * 3yni 10© 31DO 103p 31N rvn N3 4nnto nno in yoo nntfitob nxn □" 1) Sie bewältigte Zosua. 2) In der Form der Fiktion drückt der Dichter hier aus, daß der Wunsch den Abi Said persönlich kennen zu lernen, demselben als Engel im Traume erschienen sei und diese trugen ihn in einem Augenblick so weit, als man in einer Woche gehen kann, 3) Der Sinn dieser Zeile und der nachfolgenden ist im Allgemeinen, daß sein jetziger Aufenthalt im Gefängniß, ihm nichts von seinem alten Glanz rauben kann. 4) Muß wohl heißen nno oder 73,300 nn© (verfinsterte seinen Glanz). 10© yo©) loyio ioyo .310 yio© ioyio myi bip njmi , ni©oi , nns©oi , noon yo3 n©jo )©ns d© noi' ruiDN by i’mbyD b3 - yjpn .noNn by ibnx '3 p? idd ny3 ]ru noN.3 u ♦ 6yinyn Dm 6.3i'o noNn m ono |’N o ninn *©d Dirn 333 •’yoo DinD nein didd jo jon □inon d3ni vniN)S3 ibnn 8yns fntcr nsio joj ’.3't 103 D13N ©ob 3N3N 'bnn ny yi32 ©ON '033 nJ3 "]313 roho fin 5 Dinon IN 71'NNI * yns ©Nil D)3Q D1D3 333 byi bnjo -p nnj3 pon 3’ yip3 3p3ll y'L' 3©N3 H yii’ xbi jri’N 13©10 * yo’ N’b) pTn i3yDD . 'briN : ’b noN’ -pyoi© b3 * 10ynp i’bo3 3sy3 ^poy 4 ob “|oy jn nioiN .30 yi3' -joy ’mWo 3101 0’333nD 1'.3' D’33y b3 Dl’ ’ "y 1L3 ',3N ’ J13 N NNO | >3'N 3131 3nb 313.3 03 N30N : 12 yns joi N30N bss mm Leopold Dukes. Einiges über die Engellehre. Ohne hier die spätem Theorien über die Engellehre zu berücksichtigen, wollen wir in folgenden Zeilen nur das Wesen der Engel, wie es in den biblischen Schriften erscheint, darzustellen versuchen. Das Wort (äyyelog, Engel) wird von einem im Hebräischen 5) Vielleicht soll es heißen 6) Das DU ist so viel als onm (er hat den Jrrthum gehoben). Das pjnyn Dl) kann auch heißen über Eitelkeit erhaben. 7) Anrede des Dichters an sich selbst. 8) Die Zeit selbst ist krank, seitdem der Edle Leidet. 9) Diese Worte scheinen korrupt zu sein. 10) Wie in der biblischen Phrase rv^iy jnpn) der Sinn ist, jeder sagt: „ich will mich schmücken mit dem Staube deiner Füße." 11) Anspielung auf 2 Mose. Dieses Bild wird oft von den fpätern jüdischen Dichtern gebraucht. 12) Das ynD ist hier in der Bedeutung von „bezahlen" gebraucht. Es bedeutet: sei mit dem Kostbarsten der Zeit entschädigt-

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