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Der Orient · 1850-06-01 · 22 (1.6.1850) · p. Spalte 349-350

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
22 (1.6.1850)
Date
1850-06-01
Page
Spalte 349-350 (sequence 7)
Language
German
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349 350 Ueber eine Stelle in Emunot von Saadja. gt'ictzc. G-lat. 3, 28 heißt es wie folgt : Hier ist kein Jude noch Grieche', hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesti/ stld ihr aber in Christo, so seid ihr ja Abrahams Saainen und nach der Verheißung Erben. Wenn aber die Vercheilung des wirklichen Canaans und mithin jede grundstückliche Erbschaft auch in der Folge nur an das männliche Geschlecht zu zeschkhen har, so wäre ja dann dieser Grundsatz von der Gleichberechtigung Aller im Gottesreiche in seinem Prototyp, in der ursprünglichen, ihm zu Grunde liegenden Idee erschüttert und jedem Einwande Thür und Thor geöffnet. Der christliche Bekenner, den wir oben in unserm Philosophen mit erkannten, mußte also a priori tue Erbfähigkeit des imibLicherr Geschlechtes schon aus dem Umstande herleilen, weil dasselbe mit der Erlösung durch Jesus auch des Gottesreiches in seinem ganzen Umfange lheithaftig geworden, zu dem alle Verordnungen des Gesetzes nur ein Schattenbild ausmachten. (Ebr. 10, 1). Literatur- und kulturhistorische Miseellen von Leopold Dukes. Neber eine Stelle im mjni nuiDN des Saadja Gaon. In dem genannten Werke des Gäon Fajjumi lesen n>ir in dem ersten Hauptstück die Worte: o'pbna nninb "p^n DWNön napotjiinn sin maüa mn Dnspi pbnno /u? nbyob nuobo Diese Stelle hat vor einigen Jahren die Aufmerksamkeit der Leser in Anspruch genommen. Herr Prof. Fleischer hat die Stelle erklärt. Wir haben leider nicht diese Blätter vor uns, um nachzusehen, wie er es erklärt hat. Sylvestre de Sacy hätte sich gewiß gefreut, diese Stelle benutzen zu können, da dieselbe zu den älteren gehört, welche diese Ansicht erwähnen. Die Dunkelheit einer Stelle, wird etwas vermindert, wenn man denselben Gedanken auch anderwärts findet. Wir lassen hier einige Stellen aus jüdischen beinahe allbekannten Autoren folgen, wo sich dasselbe findet. Bei Jo sef den Za d dik1 2 3 in seinem jgp ofify (Coll. Oppenh. Nr. 583) lesen wir folgende Stelle s.- 3,-n<nD topjn idd3 aira» na ruiiwn n:ya 1) Jehuda ha - Lewi schrieb demselben Gedichte zu. Wir lassen eines derselben weiter unten in einer verfolgenden Notizen folgen. 2) Wir bemerken hier gelegentlich, das dieses Exemplar lucht vollständig ist. 3) Unter dem Lite! -)DD sind mehre Bücher zum Thtil,medicinischen Inhalts bekannt. sb Dniy v-p innow ^oa ntno>a nos lois m in lownw 1121s ü'-k nay psna yon na"pnK/ oncw ent? ct7Dj map an bin d'tfk ny nb ni 121 iws tsnino ciaoa dnidi Bruno — *.iniN irr tth? oinyo In einem anonymen philosophischen Werke eines Karäers (Porocke Nr. 213. Ure 129) lesen wir folgende Stelle^: "isiyn. nato dwi7id on iws;mmn pi-. i&s , jnn b?DJin liwa'i laba onw n^a ohin 4) Ueber den h. über den göttlichen Willen, sind bei den mittelalterlichen Philosophen große Diskussionen gewesen. Wir werden später in einer folgenden Notiz einiges darüber folgen lassen. 5) Diese Handschrift ist bei Ure nicht sehr genau beschrieben. Sie enthält: a) Kommentar des David Kimchi zu den Psalmen. 1») Erklärungen zu den Sodot des Jbn Esra, cs ist anonym. Ueberschrieben ist es omaN bw DU?DD 'k yj’iOiy ja. 4 Blätter stark. 0) Kommentar des Jbn Esra zu Kohelet. cl) n^Tluy nuta von Israel Marabi. Es ist überschrieben: '1 Dian ivs ü'sip bw rr^nar ma^n topjn onso *vya o-ian h bzt kiow aa"a uayian ^yvI7' ]H7tO ^nnp 10t7. 4 Blätter stark. s) Ein anonymes philosophisches Werk, von einem Karäer. 14 Blätter stark, zu Ende defekt. Aus diesem Werke ist die im Texte gegebene Stelle, so wie die in dev nachfolgenden Notiz über np'p f) naon tji abn \m now ma^n. Es ist dieses Werk von dem Verfasser des cpn yy. Wir lesen die Worte darin cpn “iDDa un'yn 1201» Erwähnt werden in diesem Werke , wmn nobv rl , nyit7' *1, pHM fl toiy ]a , naayn. Dieser naayn hatte besondere Ansichten über das Erlaubtsein des Fettes (;^>n) und unser Verfasser bestreitet oft seine Ansichten. Das Buch beginnt mit den Worten: arf?oa imina mxbw nun -wn otyn pra minn o yrri 'i.n ubsty op 3’Nrp hon ym »TiinÄ NDaon naan ’sby ,3x13.13 niy3DN3 ,tu3 no um '3 ^3t7D ^3^> yrn '3rp ki pn yninS '33 rova n'3n psn dinh ü't<b tj’x j’3 pbon N:n -p-ß nsnani 333on jßn 's by D3inai ipina 31333 n’iT N1? DW 1VL3 131’ INI U1S3 '3 by 13,33 1’113’ty psn jrrp D'ayD djdn issn pnn rr.T ms3 ’s by ni33 nbyb rivr nt td 33b 13133 pi’ stetst nm 3yp^ 3330:3 NO 3133,3 ,33,’ty ,3D0 ,3K31,3 3NN 333 nvm IN rrnoni) nsnet in bm: b& ipaj) 3hg no ty o N3pjn 31333 Dl'ni» 3'33 3'.31O IN ,3BQ |0 lN3’iff 3133 pN om Uß3 pm ibtv ]i33n ’D by 0311301 ipina NI.3,3 .'Ul ISDn pnu .TH’ 13133 33p? g) an33 ber nll'nry nobn. 1») I13N3 ,30’nty n,3^n anonym. i) V,rschiedene Pijulim, worunter das 1'Lyo 3L?N c? O'O13y, welches wir bereits in diesen Blättern gegeben haben, und ein anderes Gedicht anfangend btälD p’^y) 313 ni^i die Anfangsbuchstaben geben pm v,333N. Es hat das Gedicht eine philosophische Färbung. Es ist überschrieben 133> D^iy J13N 1D3 .3Ns 30T.

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