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Der Orient · 1850-06-01 · 22 (1.6.1850) · p. Spalte 341-342

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
22 (1.6.1850)
Date
1850-06-01
Page
Spalte 341-342 (sequence 3)
Language
German
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341 Jbn Esra's Comm. zu Ester. Von Jos. Zehnder. 342 g>' -inDx' jn"N-in ni'S nh □ ni2 8 poi'i inj)1?.' J*iot?3? ppp nNO-Njyn NinriD rn'S'b 'VWÜ ^f<2. (Auch mit einem englischen Titelblatt. London. David Nutt. 270. 1850, 8. iErfter tfrtifelO Daß Abraham IbnEsra zu den merkwürdigsten der Juden gehört, bedarf keiner weitern Auseinandersetzung. Er gehört zu denjenigen Männern, welche ein treues Bild der Zeit geben, in welcher sie lebten. Er besaß alle geistigen Schatze, welche seine Zeit kannte. Er eilte ihr in vieler Hinsicht voraus, und t’n mehrern Hinsichten mit ihr auf einer glichen Stufe. Sem kritischer Geist — dies hatte er vor ftiner Zeit voraus — hielt denselben nicht ab, sich den astrologischen Bestrebungen seiner Zeit geneigt zu zeigen (eine kleine Notiz über seine astrologischen Werke haben wir in diesen Blättern 1647 S. 47(T gegeben )♦ A.draham den Esra gehört zu den Männern, die sehr anregend wirkten imJudenlhmne. Seine Schriften, besonders sein Kommentar zum Pentateuch, wurde seit der Zelt seines Erscheinens von den Gelehrten sehr geschätzt und oft kommentier. Die gelehrtesten Männer haben versucht das Dunkel zu lichten, in welches derselbe sich hüllte. Da 2bn Esra die Gewohnheit hatte, stine Werke zu revidiren und oft eine zweite Recension derselben zu schreiben (rnriN heißen die Juden solche überarbeitete Recensionen), so haben die Kommentatoren mit Hülfe derselben und mit Hülfe der vielen andern Werke, die ergeschrieben hatte, die Gelegenheit eine Stelle mir andern zu erklären, genommen. Von dieser mnN HD&y existirt eine zu cr>EWa u,TO (Collection Michael Nr. 316), welche interessante Stellen enthält1 so überarbeitete derselbe auch seinen Kommentar zu dem Buche Esther, welchen wir eben besprechen wollen. (Vgl. auch unsere literaturhistorischen Mirthcilungen S. 54 Note 1.) Jbn Esra schrieb sehr viele Bücher verschiedensten Inhalts, und manche Werke sind ihm mit Unrecht zugeeignet*, von mehrern ist es zweifelhaft, ob er der Verfasser ist 3, 1) Von dieser Michaelischen Handschrift ist niB&y der “&pn welchen Reggio herausgegeben hat. DerKommencar zu n'fc'JOD Ist ausführlicher als der gedruckte. Er verfaßte den Kommentar zu th r2 in London. Herr Edelman wird zur Zeit Bericht über diesen Kommentar erstatten. In London verfaßte Jbn Esra auch das HD1, welches wir bereits früher in diesen Blättern angczeigt haben. 2) So z. B. das Buch ys&yn byiD auf der Pariser Bibliothek (Oracoire Nr. 156) astrologischen Inhalts. Er ist selbst darin aufgrsührt. So das auf der Oxforder Bibliothek (Ure No. 3lü) denn dies ist von Isaak Larif. (??) 3) So das ypn ~DQ wovon sich Uv Schluß in einer Handschrift findet auf der Oppenh. Biblioth. Nr. 25 (früher Nr. 254); wir lesen zu Ende die Worte ppn 'DD V2 N"iu iD'N 12rw — Es ist möglich, daß es von A brat) a iu btn (5 t) t j j a ist. So auch das GM, mehre dürften ihm zugehören, scheinen aber nur aus seinen Werken excerpirt zu fein4, mehre kleinere Werke scheinen nur Fragmente aus größeren Werken oder Einleitungen zu solchen zu sein. * Die Geistesblitze, welche in seinen Werwelches Luzzato schon besprochen hat; es befindet sich auch ans der Oxforder Bibliothek (Collektion Michael 318). L u zzato bezweifelt auch, ob das GDD von Jbn Esra ist. Wir haben es ebenfalls in der Michael. KvlI. gesehen (Nr. 316). Wir wagen nicht zu entscheiden darüber. Die alten Kommentatoren citiren es alle unter seinem Namen» 4) So z. B. ein kkeincs Werkchcn der Oppenheim. Koll. Nr. 583 (früher 1170 45). Es ist in dieser Handschrift nicht kemplet, der Katalogist hat es hier genau angewerkt. Es ist identisch mit dem in derselben Kollektion No. 750. Wir las-. sen den Anfang desselben hier folgen. -)&7N n din.i nun n8ii bxi 8i;j? |2 Dni3N i3'2i 121 dtijjs 'd nyib il jcr>- 8ip2i -ipy by iidji1? nann vjid.i njn by 21121 pooi psino in iap Nipnn Nson nk pj3 d’n'po tcn D'nDn ttn qoiin ti/'i nnap ttn vby 'N' pn by ( D’t>nn) '3iD''n pnnnm '3n'2in p282 'Np ^1 ^8 ''2 1202 1’no ’.T1 niD» p)N1 i jn nsDD l’no w ['3iD"n] pnonD 121^2 jnw d'2t sb pn by) d'^dsb ’nbnm ],i8 n1? vw1? '11221 '31 njn 13'2' D’jptl ran1; zu dem Buche Esther finden sich folgende Stellen darin ni2'p3 by 28221-’— in^yn1? 1p1 w omi tai 121 M>2 8ip2.i 1212^ nwa'i D'ynn 18121 i'y 121 jhj^ »rr '’D lyi ^2ini mjnn ’B’yni i'V) ' ptyiJ’i 126 1^ n\n idj by bn8 '8i2ni , '^2ini 1211? n'N p'niw ~,y 82m nroipn ].i^n nn« .1^22 pi ri2'pj jw1? 82 an2r □22 nyn 12186? 122 3D12 Q22 '2 ,i3.iyn inPn ''S 26723 by 112^1 i'pnpj ..... nn^n 121^7 il .111 piSi I'.I D'2m i"y rbib N2iip 1'in 267S3 by r.oyi 1D11? lb .I'.I 2'1ON1 D'Dbl.l ''S 112N1 — Solche Bemerkungen enthält das Büchlein, man findet mehrere interessante darin, wir haben nicht die Zeit gehabt, dasselbe mir seinen Werken zu vergleichen. 5) Es gehört hierher ein kleines Werkchen ohne Namen auf der. Oxforder Bibliothek (10 Geld sup. 104). Es ist identisch mit dem ]v;n DDD in der Michaelischen Sammlung (Nr. 82). Es ist dies eine philosophische Abhandlung, die in mancher Beziehung interessant ist. Wir lassen den Anfang hier folgen: ntt “V1 N D ~i 2, ü mp N DOvV ui3"i3i inoDn3 y^D^ni ]jn fi -jn3 2w"22 lübtyi nDDn din D^n hO-) tCOJN O F]N DIPDüy ’d'Vn wyui rno ni ^2 wrrb) noDnn wzrh nt hy gin 7N1 noi binb wni .üipi nsi^ ntan nrn^ hü' r^n.) 'ui nbunni rhvn bx whynbi bwnb ns?r rar1 Es ist nur einige Blätter stark, es ist die Rede von dem ^rrj DDin, von der Stufenleiter der Geschöpfe, cs ist kosmogr^^phisch-philosophisch. Unter andern ist mir folgende Stelle hierin interessant vorgekommeu b°2 'btt C’&SHB'n vrp-;nniD by 222 D'iDiyi aipon 22^7 21I3.I 171L.11 '^I'.II 12831 n^'111 "7312.1 "78 DN'äinP 1'327 '181 l'.ID ,131.1 ly [ .1202.111 '"22 ] .12201.1) l"786711 ~~l" 811 12 12 22 *

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