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Der Orient · 1850-05-25 · 21 (25.5.1850) · p. Spalte 331-332

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
21 (25.5.1850)
Date
1850-05-25
Page
Spalte 331-332 (sequence 6)
Language
German
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381 Studien. Die Kannlie Kimchi, 332 Gott, der wegen seiner ewigen Liebe zu Israel dich zum König eingesetzt hat, damit du Gerechtigkeit und Lugend ausübest.25 Die Familie Kimchi. I. Josef ben Jizcha? Kimchi. Einige Kommentarien desselben zu biblischen Werken, ß. Kommentar desselben zu (Fortsetzung.) (Bergt, unsere Notiz über dessen Kommentar zu Job LB. des Orients 1850 Nr. 1. 2. 3. 6.) Eben so selten und eben so schätzbar wie sein Kommentar zu I o b ist dessen Kommentor zu Derselbe befindet sich ebenfalls auf der B od l e yan i sch e n Bibliothek. Er ist bei Ure Nr. 125 anonym angeführt. Diese Handschrift ist auf Papier, 25 Blätter stark, nett aber etwas verschnörkelt geschrieben. Ure konnte dieselbe nicht lesen. Es har dieser Kommentar, der an und für sich Werth hat, auch noch von der literaturhiftorischen Seite betrachtet manchen Werch. Er theilte das Schicksal mit dem Kommentar zu Job, nicht genannt zu sein von den Katalogisten, Und so der literarischen Welt entzogen geblieben zu sein, ein Schicksal, welches viele werthvolle Bücher getroffen hat, wie der Leser aus den Bemerkungen über den Katalog der Oppenheimer'schen Bibliothek, welche wir der Redaktion dieser Blätter eingesandt haben, ersehen haben wird. Dieses Schicksal wird vielleicht auch viele Bücher treffen in dem Katalog, welchen Herr Asher jetzt von den gedruckten Büchern der Oxford er Bibliothek besorgen läßt. Der literaturhistorische Werth dieses Werks besteht in den Eitaten, welche der Verfasser anführt. Der Verfasser eitert hier verschiedene seiner eigenen Werke und auch andere ältere Bücher von andern Autoren. Von seinen eigenen Werken werden angeführt in diesem Buche: re) Kommentar zu Job, welchen wir bereits besprochen haben. b) Dessen rtfpOT "iDD (ein biblischer Ausdruck Jeremia 32, 11). Es ist dies ein Kommentar zu den Propheten. David Kimchi citirt eö zuweilen. Menachem ben Simon in seinem Kommentar zu Jeremia und Ezechiel (vergl. unsere Proben daraus in diesen Blättern 1847. S. 513) scheint das Werk benutzt zu haben. Von den später» jüdischen Gelehrten ist Abraham Saba vielleicht der einzige, der diesen Kommentar erwähnt. Vergl. dessen •mi im S. 60 wi 'd. 25) Vergl. Jkkarim US. Abteilung Z. 1; ferner: Fables by John Gay: the shejjherd and the philosopher. c) Dessen -,SO, (ebenfalls ein biblischer Ausdruck Severn. 32, 11), welches KiMchi in seinem Lexikon auch öfter erwähnt.1 Der Verfasser hatte eine Einleitung dazu, woraus er in seinem Kommentar zu eine Stelle anführt (vergl. weiter unten die Proben daraus"). Ob das ifejrj iDD grammatischen oder exegetischen Inhalts war, können wir nicht angeben. d) Dessen verft'sicirte Bearbeitung des ovjijö "in^ü, welche unter dem Namen tenpn bekannt ist. Er führt Verse aus diesem Werke anonym an. Er spricht in der dritten Person von sich und bedient sich der Worte pj TtfifiT N*?DD. Es ist dieses ein Ausdruck, welcher sehr selten vorkommt. Wir haben denselben nur noch in den (Michaelische Kollektion Nr. -^01), gefunden, dasselbe sagt (Kap. 17). D'i'ayn ’n^nn^ ujhd jnun p DPimpn dein*pi tTMtiy noDoi ttmn tde niü p Dimnrt minoi ■ 1’nPN ^pDD Dn*JQ D’E'Cil Q’JUtDn Pt (Proben aus dem E^npn bpw haben wir bereits in Zion U. und in diesen Blättern 1846 S. 727 gegeben.) Von fremden Autoren werden angeführt: a) Saadja Gaon. b) Menachem ben Saruk. c) Das Werk desRabbenuLa m genannt njTDnn 1DD. Josef Kimchi ist vielleicht der älteste Schriftsteller, der dieses Buch erwähnt.2 3 4 d) Den Uebersetzer der Werke des Jehuda Chajug, worunter Mose Cyiquitilla verstanden ist. Vergl» über denselben unsere literaturhistorischen Mittheilungen. e) anonym. f) Ascher ben Menachem. Es ist uns nichts weiter über denselben bekannt. . Er scheint ein Zeitgenosse desselben gewesen zu sein. g) Anonyme Kommentarien. Benutzt ist dieser Kommentar unsers Autors von Mose Kimchi,^ von Dcrv id Kimchi, * von Immanuelaus germo,5 vom Verfasser des spj np, es ist aber nicht be- 1) Dieses Werk scheint sich nicht erhalten zu haben. Der Verfasser des orwn ~)DD ist vielleicht der einzige spätere Schriftsteller, der eine Stelle daraus citirt, die sich nicht bei Kimchi findet. Wir haben diese Stelle in Jewish Chroniesle 11849 S. 337) gegeben. 2) Auch der Verfasser des DTOH -)öd erwähnt dieses Buch zuweilen. In der Notiz über den Kommentar unsers Autors zu Job haben wir bereits in diesen Blättern (1850 S. 91 Note 17) eine Stelle gegeben. Eine andere Stelle findet der Leser weiter unten Note 21. 3) Eine Handschrift seines Kommentars zu ist auf der Bodleyamschen Bibliothek, bei Ure Nr. 157 auf Perg., welches wir bereits rn diesen Blättern 1849 S. 488 Note 5 erwähnten. Aus der Pariser Handschrift haben wie bereits in diesen Blättern (1847 Nr. 2) Proben gegeben. 4) Vergl. unsere Einleitung zu Art. Josef Kim ch i. 5) Derselbe har in seinem Kommentar überhaupt wenig

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