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Der Orient · 1850-05-25 · 21 (25.5.1850) · p. Spalte 325-326

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
21 (25.5.1850)
Date
1850-05-25
Page
Spalte 325-326 (sequence 3)
Language
German
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325 Studien. Die ersten Sammler der Psalmen Davids. 326 Hand aus Ehrfurcht für dcn König, gl-gm dr» der Schimi ben Gera ein Majestätsverbrechen begangen. Wahrscheinlich nannten die Eltern des Jedutun ihren Sohn nicht jn-n sondern y-p, dessen Etymologie, wie wir annehmen, dieselbe ist als die von dem Namen 'jmfc, chaltäisch, statt des hebräischen z/N) Arm, kraftvoll. — Aber wegen der Endung y^ in y-p machte' ntan es zu yrn ,,Perl der Weisheit". Aehnlich kommt vielleicht bb von ^3. Vergl. ,,'O? b'b3", so bb—narjri b'bs —- Es erklärt sich nun auch die Seltenheit, daß die Genealogie unserer Haupt-Leviten in 1 Chron. 6, 18 —32 so genau angeführt ist bis ,,Levi" Sohn des Patriarchen ,,Israel". Die Ursache war diese: Da jeder wußte, daß Asaf und Jedutun identisch sind mit Kalkol und Darda, welche letztere so wie Heman und Etarr Q'NGIN sind (denn das Wort 'miND 1 Kön. 5, 11, welches nach |n\\ steht, beziehet sich ans alle vier, so wie es sich ans |DTl beziehet — so wie es auch m den Psalmen miNil p'H heißt), so hätten die Gegner Davids ihn verleumden können, daß er vor der heiligen Lade Sänger angestellt, die nicht aus *>6 DGttf sind; so will der Koncipient darthun, daß sie wirkliche Leviten waren und so der möglichen Beschuldigung eines Nepotismus Vorbeugen, indem er ihre Genealogie bis Levi und Israel anfuhrt. Deswegen breitet er sich auch an jener Stelle 1 Chron. 6, 17 mit den Worten: die nach W orschrift ihren Dienst verstanden," und V. 33 und ihre Brüder „G'ibn" (welches Wort er hätte sparen können) ungewöhnlich aus. Man vergl. den folgenden Vers 34, in Hinsicht der Priester: bjj wa ros ~\m. — Der Leser möge diese Stelle genau bemerken und dazu vergleichen die Meinung des Gesen. unter wegen m DODD “in ^31 2 Sam. 8, 18, welche an Nepotismus grenzt. — Aus welcher Ursache Kalkol und Darda nicht auch von dem Koncipienteu der 1 Kön. 5, 11 Asaf und Jedutun genannt sind, wird sich, wie schon oben erwähnt, aus folgendem dritten Abschnitt ergeben. Auch weswegen er sie blos als Musici bina 'JD bezeichnet, nicht etwa als Weise oder dergl., und endlich weswegen et den ganzen Satz nicht erspart hat, da er schon gesagt hat: „DnNrrbo O3GN". Hier nur noch folgende Bemerkung: Ist es nicht höchst auffallend, daß dieser Koncipient, gegenüber oder als Gegensatz der Weisheit Salomos, dessen Weisheit wie er sagt, größer war, „denn die Weisheit aller Söhne des Morgenlandes und foitn alle Weisheit Mizrajim's V. 10 — ,,und er wer. weiser, denn alle Menschen", V. 11 einen bba lind jrm aufstellt, wie er fortfährt ,,er war weiser als Elan, der Esrachi, und Heman und Kalkol undDarda die bma U3", von deren Weisheit man in.den heiligen Schriften nie etwas gehört, weder als Söhne eines Mannes Namens Machol, noch als weise Sänger — nämlich was an Kalkol und Darda anbelangt —; während der davidische Säuger jav7, Seher, Psalmendichter, und —-- 1 Chrom 6, ^8 — war; rpN, Seher, Psalmendichter und ebenfalls königlicher Beamter; pnrp, Seher, Menazeach — Ps. 39, 1 — Lehrer in der Tonkunst, welche Kunst in großer Achtung stand —- 1 Ehr. 25, 3. — Endlich: p\N Psalmendichter, Ps. 89, 1, und einer der drei -wa nyio bnN pwa 'teb D’n^o — 1 Chron. 6,17, und welche alle vier wahrscheinlich die Psalmensammler unter Präsidium des rpN, waren, nach Befehl des Königs David, oder ,,angestellt von Einem Hirten: IhN H$/na uni n)DDN"! — Rehmen wir aber Kalkol und Darda identisch mit Asaf und Jedutun, die durch Äufnennuug nach dem Stamm Davids oder nach dem Bruder dessen Stammvater mr, dcn Familiennamen b'mm führten, d. h. da wo sie als und jrm erscheinen; nicht aber da, wo sie als fjdn und Ml' Vorkommen, als Kollega's des jD’n und jrw, fc hat der Koncipient sie alle vier als Weise unter die Worte (1 Kön. 5, 11): jnvn bba) pini niTNri inwa cinh b>a D3mr "bma '03 welcher Satz dasselbe sagt als: *)dni imMi jdvii 'nmi pwa cn^n b>a Darm •pn-wan pnrP (Fortsetzung folgt.) Der Natur-Philosoph, nach Perek Schira von M. Zipfer, Rabbiner. (Schluß.) Und welches Beispiel der Elternliebe können wir uns nicht von dem fliegenden" Drachen nehmen, der schon bei 14) so Ninteo ntn vonn : 'nipm 'd Nairun ama bor^3 mw nabiro pma iwn n«n wn ien gn p^b DJl; 'l 'jj TOG HD'N pi' Nb) J'DDÖ flHW DNT tA} pW p.TDN by i’onD poa pas nhnih' i'b'N im isbn pjn pb>v\i ppao pn.n pan pvr orbn prra \y:o gd pnb. Aehnliches wird uns von dem Beutetthiere erzählt, daß es seine Jungen gleich nach der Geburt in einem zwischen seinen Hinterbeinen befindlichen Beutel, worin es bis acht Saugewurzen hat, hineinwirft, und sie ungefähr 14 Tage, so lange ihre Augen geschloffen sind, darin verweilen laßt; dann aber wirft es sie zum Beutel hinaus, damit sie sich selbst Nahrung verschaffen, doch verläßt es sie nicht gänz- 21 *

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