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Der Orient · 1850-05-11 · 19 (11.5.1850) · p. Spalte 297-298

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
19 (11.5.1850)
Date
1850-05-11
Page
Spalte 297-298 (sequence 5)
Language
German
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20 Studien.. Bemerkungen über die Oppenheimer'sche Bibliothek. 298 Einige Bemerkungen Über den. 1826 erschiciienen Katalag der Opp eiiheimcr'- s ch e n Bibliothek. " (Fortsetzung und Schluß.) In dem neuern Katalog findet der Leser unter den Handschriften (37!» 8) prjSJ von Nnp pnS' dieses fehlt in dem alten. Es ist dies nichts anderes als eine schlechte Handschrift des bekannten und gedruckten nJlBN pun. 3m alten Katalog wird das Buch o^wn pyD ohne Namen des Verfassers hingestellt. Zm neuen liest man, daß es mit einer spanischen Uebersetzung versehen ist. Es ist aber italienisch, und zwar auch in Terzinen wie das Original. Der Name des Verfassers ist nur halb angegeben. Der Druckort und die Jahreszahl des p^np D£Q ist in dem alten Katalog richtig angegeben. Wir haben in unfern literatur-historischen Mürheilungen (S. 178) bereits den vollständigen Titel gegeben» Im neuen liest man die Jahreszahl Venedig, 1566. Der Leser glaubt, es ist dies eine ältere Ausgabe. Es ist aber nicht der Fall. Die Jahreszahl 1566 bezieht sich auf den plplEHD nnnTNnty niN‘D l;n7n D1 Der Katalogkst hat für beide Bücher,... zwischen welchen ein Zeitraum von 31 Jahren ist, eine Jahreszahl gebraucht. (Dieses pipnßn fyat SBo 1 f Gmmmaticus übersetzt, und nach demselben der lateinische Uebersetzer des Kataloge.) Zwischen diesen deiden Werken befindet sich der “^HO des Mose Kimch i mit allerlei Zusätzen und deutschen Übersetzungen von Salomo Aschkenasi aus Posen. Das -pEN 'ns6na av>N by EMTD des Elia ha - Lewi findet sich nicht im alten Katalog. Der neue Katalogist sührc es an. Es ist aber nur gedruckt und korrigirt von Elijja Ha-Lewi, wie aus seinem eigenen Vorworte erhellt. Wir glauben es ist der Kommentar, der in Paris handschriftlich liegt, und wovon Hr. Dr. Beer vor einigen Jahren in diesen Blättern einige Proben gegeben har. In demselben Exemplare befindet sich auch der ]n nn, der hier ausdrücklich dem I e h u d a b e n T i b b o n zugeschrieben ist." Die Jahreszahl des Büchleins nan n ist im alten 11) Die Gedichtchen, die wir früher aus dem jpl nn mitgetheilt haben, fehlen hier in dieser höchst netten Ausgabe. Warum der jn HH mit diesem Kommentar zu Job, darüber giedt Elia Ha-Lewi in dem kleinen Vorworte Ausschluß. Er sagt: mm V'üt jn'Sn n^n ^Di^sn jfeion ’d ]jn DD'siiib irNi;i’N bm ipti’b:] cre~i 3N2 — .jn nn iddi nisps mw iw'S y'n nn1 12) Der Verfasser dieses Büchleins war ein Schüler von Samuel Archivolti und (S. 7) lesen wir die Worte ann no aro p 3m nrUü des Norzi ist dies nan zuweilen cilirt» Katalog richtig angegeben. Aus dem neuen Katalog glaubt der Leser, es existirt eine Ausgabe von Krakau. Es ist aber nur dieselbe Venezianische Ausgabe. Dieses „Krakau, 1591" beziehet sich auf den nJ’Ha. Der alte Katalogist hat das nDn mno beschrieben — sehr schlecht — und fügt die Worte hinzu -jDpnn nznnttf HK"0. Der neue Katalog ist hat diese Worte in der größten Gewißheit hingestellt, was aber zu bezweifeln ist. Beide haben übrigens viele Sachen gar nicht angegeben, z. B. den nnain mtity tsmö, der sich darin findet, das nn r\wyü, welches hier ohne alle Beziehung stehet; aus einigen frühern Blättern ersi'ehet man, daß es der Verfasser des ntW nilHD unter dem Namen Nnp'OD anführt. Er hat einmal die Worte O'M ,mi ly onai ,m\ onm 'j ber na n tsm Nnp^DDa 'ui nnb tcmpn unn ms ünan. Beiläufig bemerken wir hier, daß dieses Exemplar nicht den Werth hat, wie das von Hrn. Almanzi in Padua. Wir werden später einige Worte darüber miltheilcu. Das D’TV “pn des Lonsano ist im alten Katalog nicht angegeben. Der neue hat es ohne irgend eine Bemerkung. Es ist diese Ausgabe — welche Lonsano selbst in seiner Jugend in Konstantinopel besorgte — sehr selten, und es findet sich das eine und das andere, welches sich im nn, T)cy nicht findet." Was auch ein Hauplfehlec des Katalogs ist, daß er sowohl bei den gedruckte» als bei den geschriebenen nicht angiebt, ob ein Buch komplett ist oder nicht. So z. B. das "HD des Sa adja Longo, aus dessen Beschreibung im Katalog der Leser doch nicht weiß, was es ist, denn die Worte nnDDm nup sind unbestimmt, sind diese nnEDH in der Form von nwn, die map Gedichte, über wen und über was, davon ist im Kataloge nicht weiter die Rede. Es fehlt aber die Hälfte des Buches, und dies ist auch nicht angegeben. Von dem n'ip^H **)DD fehlen gerade zwei Drittheile des Werkes. Dies erfährt der Leser auch nicht. (Wir werden über dieses Buch eine Notiz gclun, da cs auch in allgemein literaturhistorischer Hinsicht interessant ist.) Das HDN pB des Simon den Zemach Du ran ist auch nicht komplett. Der Leser erfährt es aber nicht. Es ist auch sehr verschnörkelt geschrieben. (Die alte Bodl. Bibliothek besitzt ein schöneres Exemplar, aber auch nicht komplet.)14 13) Z. B. das Gedicht anfangend nNn "pnD 11N so wie auch das anfangend “CHD 'N, welche wir in unserem Buche: zur Kenntniß u. si f. S. 173 ff. abgedruckt haben, finden sich beide hier, ohne Nennung des Verfassers, vloö p£"ip pDID über schrieben; wir haben diese zwei merkwürdigen Gedichte bis. jetzt nirgend anderswo gesunden. Auch das Dedikationsgedicht an sinder sich hier 14) Derselbe Fall ist auch in der Michaelischen Sammlung. So z. B. das awyn ‘jfNO des Alghazali (Nr. 176) ist nicht dies Werk, sondern nur zwei Blätter davon, und diese zwei Blätter sind in höchst uneleganter Kurrentschrift von einem mna wahrscheinlich geschrieben. Mir bemerken übrigens hier, daß obwohl in dcr O^prnh. sehr'

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