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Der Orient · 1850-04-27 · 17 (27.4.1850) · p. Spalte 267-268

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
17 (27.4.1850)
Date
1850-04-27
Page
Spalte 267-268 (sequence 6)
Language
German
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268 Studien. Kulturhistorische Miscellerr. 267 äußerst schlecht beschrieben warben von den Katalogisten. Das Buch sfaw oiN stellt der ältere Katalogist ganz ohne alle Bemerkung hin. Der neue sagt einiges dazu und nennt auch den Verfasser r>D nn pyDttf. Diese Benennung beruhet ruf einem Druckfehler. Die Worte lauten üi dem gedruckten Exemplar nDi nn pyEfcy. Alles andere was der Katalogist sagt von rmnm nnKfy und von einem Gedichte in der Art des nr^n -ptp ist nicht begründet. Das Werk selbst hat keinen Werth. In der lateinischen Uebersetzung stehet Freiburg, davon ist in dem Werke keine Spur. Der wirkliche Titel des Buches ist DIN tnp minn pnpiQn. Oie Dnpy JP sind hier nicht die 13 Glaubensartikel des Maimuni, sondern die DNO .V». In dem neuern Katalog findet der Leser unter den Handschriften (Nr. 1163, 4) ein Dnjwn nDD ohne irgend eine Angabe über den Verfasser oder den Inhalt des Buches. Im altern Katalog fehlt dieses Werk. Der Leser hat das Recht sich zu verwundern, wenn er hört, daß dieses das iTHN njJtP des Josef Chiquitilla ist. (Fortsetzung folgt.) Literatur- und kirlturhistosche Miseellen von Leopold Dukes. Samuel ben Librat. .unn2 * *? in Der Familienname Ben Librat kommt unseres Wissens nur bei einigen Gelehrten vor. Do nasch, der bekannte Kritiker, führte diesen Beinamen.* Samuel ben Librat ist der zweite, der diesen Namen führt. Wir wissen nicht, ob derselbe mit Dona sch verwandt war. Wir haben seinen Namen in einem Gedichte gefunden, welches auf seinen Tod gedichtet ist. Es befindet sich in der oft genannten Handschrift P o coke Nr. 74. Der Verfasser dieses Gedichts scheint uns Salomo ben Gebirol zu sein. Es ist kein Name in der Handschrift selbst genannt, aber das Gedicht selbst stehet unter denen des Ben Gebirol. Wir lassen es hier folgen, ohne daß wir im Stand sind, Aufklärungen dazu zu geben; sollte vielleicht einer der Leser dieses Blattes Mittel haben, es aufzuklären, so wäre dieses sehr verdienstlich. 1) Der Name Do na sch selbst ist auch sehr selten. Wir haben in der ganzen Literaturgeschichte, soweit sie uns bekannt, nur noch zweimal diesen Namen gefunden. Natürlich Do nasch ben Temim (d^dd p BOn) und p gon qj&, welchem Jehu da ha- Lewi ein Gedicht verehrte. Dies Gedicht selbst theilen wir weiter unten mit. 2) Wir haben es bereits an Hrn. Luzzatto komunicirt, der es nicht kannte. Ob es sich in irgend einer Handschrift der Bibliothek zu Parma sinder, wissen wir nicht. Sollte i» 'by nmoyi 133 na Ino® un i3i obs) b ino u’bi u?n »pan nwsn ’n w ibi my ’syo otA y3o ton pyn jan hbh 2122 pynm ’-njn ijaa n'jon wjp d.d iy nfc '2. icnh csnnni 13ptSfyi 10'3 P23 DE? TBC i3Nip 313’D^1 J13N DH5-1 DB» DHJD iW1?! 1’3'jyi 1’131D3 ’ py3 DO) p-iDJ noi nu pt<6 '12 T3 inonb ptynai u.iN3 pnnnb 111303 N3io^i 13’303 1113202 t>T1 |3) 1123 ,21 ui'iD1? mpn i’Ni b3 ton ywb un UD3 fiN^a D’ipi nn my bin nyn : 13'D ’lj 3EC pa bi * 3BC nsy5? csy bi Fragmente ans Gedichten über Rabbi Zekutiel. Diese Fragmente, welche wir hier mitlhcilen, sind sa'mmtlich aufbewayrt in dem arabischen Werke des Moses ben Esra.' Wie alle Fragmente, haben die hier mitgelheilten nur einen literaturhiftvrischen Werth, und sind insofern höchst nützlich. cs daselbst sich ftnben, so wird Hr. Stern, der verdiente Herausgeb,r des Parchons gewiß nicht ermangeln, Aufklärung darüber zu geben. 3s Es scheint uns kein Zweifel, das unter Menachem hier Menachem be» Saruk verstanden ist. Abunist nicht weiter bekannt. Der Leser erinnert sich, daß Charisi sTachkcmoni Kap. 3) diese Namen zusammennimmt. In der arabischen Handschrift des Moses den Esra (Hunt. 599. U r i Nr. 499) lesen wir die folgende Zeile (S. 130 b). Das Gedicht sagt! IJ/NE^ *<pl )13'N '33 INI B»3N 'TON * ton hon b'yv noi 'NN Ebendas. S. 142 a. otn mb u1? * * »'nn ideo riDinn 1'2 .mny ]13 ni P)Di' 'a by in Es ist bedauerlich, daß die Hälfte der Zeile fehlt. S. 144 6 lesen wir die Worte ’nnpi ^ideotkc 102 in iw 3b 103 >1.1321 Wir wissen oder nicht, ob diese Aeile sich auf diesen Samuel beziehet. Gelegentlich mag hier bemerkt werden, daß in der erwähnten Handschrift sich noch verschiedene andere Gedichte finden, zum Lode eines Mannes Namens Samuel, sonst aber ist nichts Näheres üder denselben angedeuret. Es könnte sich vielleicht auf Samuel ha-Nagid selbst beziehen. Wir werden später Mehreres darüber mittheilen. 1' Auf der Bodleianischen Bibliothek Hunt. 599 (Ure Nr. 499). Diese Handschrift ist sehr interessant. Wir geben die Beschreibung in einer spätern Notiz. Es ist dies das von Abraham G a v i s o n genannte Es befindet sich darin zum Schlüsse das Gedicht, woraus

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