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Der Orient · 1850-04-27 · 17 (27.4.1850) · p. Spalte 265-266

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
17 (27.4.1850)
Date
1850-04-27
Page
Spalte 265-266 (sequence 5)
Language
German
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266 Studien. Bemerkungen über die Oppenheimer'sche Bibliothek 265 Werth des nnDttM "Op bestehet blos in dem Anhang und in den Notizen, die in dem Buche selbst über Mosbs ben Esra und über einige andere tingestreuet sind. Der Werth des ppp Nn&MD des Abraham ha - Lewi, 0 des Schwagers von Abraham Sakkuto, des Verfassers von |C>nr/ besteht unserer Ansicht nach in einigen sehr wenigen Notizen. So z. B. daß derselbe das inm nübw nom erwähnt. Der bibliographische Werth des Buches D’tlJX üon Menach em Aaofi, bestehet außer in seiner Seltenheit, in der Ofsicin, aus welcher es herrorgezogen ist. Es ist nämlich auf dem Landgut der Donna Rein a, Gemahlin des Don Josef Nasi in ihrer Druckerei, welche sie zur Beförderung der Literatur errichtete, erschienen.10 Dasselbe gilt auch von non min des Salomo Iabe z. Der Werth des jßin Din rn.ldr außer seiner Seltenheit bestehet blos in einem Briefe über die Plünderung von Pa tra s. Der sprachliche Werth des Buches ist gering. Wir haben es früher bereits in Leyden gelesen. Das jocy nnfen des Salomo Xlmoti t)at außer seiner sehr großen Seltenheit geringen Werth, nur eine interessante Notiz über die Aussprache des bei den Juden in Toledo haben wir darin gefunden. Diese Notiz aber ist mitten in dem Buche versteckt. Dem Leser dürfte jetzt klar sein, daß ein Katalog der Oppenh. Bibliothek, wenn derselbe zu literaturgeschichtlichen Zwecken brauchbar sein soll, auf Selbftanschauung gegründet sein muß, und zwar setzt diese wieder einen Menschen voraus, der auch fähig ist zu urtheilen. Die Kritik kann auswärts Lustschlösser bauen, ein Blick in das Buch zerstört dies alles. Herr A sh e r in Berlin läßt einen neuen Katalog von den gedruckten Werken der Oxford er Bibliothek machen. Es ist dies sehr löblich. Hr. M. Steinschneider, ist beauftragt, denselben zu machen. Er wäre in den besten Händen, wenn derselbe die Bücher gesehen hätte. Die Kollaboratoren werden ihm nicht dasjenige sagen können, was zu einem wissenschaftlichen Katalog gehört. Oder sollte es schon hinrei- 9) Derselbe war ein Schwager von dem Verfasser des ponv und schrieb sein Buch wie er uns selbst belehrt im Jahre 1508 (noi). 10) Der vollständige Titel dieses seltenen Werkes lautet: *frb\ ni.idr onfjo 'hdd mn ran dmuk bw-hi pun nin Dopi mn D'w> mND'n Vitra Nin nnw p .MiJhv ntra 'nrp rfeijo ww mm N’tn eo*n n&w nraj/cn mmnnraoDu N'ran p]DP'.pT jn^n Vitra femn ran njePn non ^■vn NjnjDDipb “jicon mvi^ra2 nsnram n’Vfer ^run irM cDnn mm d^dd nnn mv nbrun p *)d 1 ’ ppn tj;sh "y n"~p indö nmn •j/: pnsn '-o Im Katalog ist es s.!. angeführt. Daß dieser Mett ach em Egosi rvnniN geschrieben hat, die sich in -,nD 'Oftri befinden, haben wir bereits angegeben. chmd sein, die hebräischen Buchstaben zu kennen um Urtheile über Bücher zu fällen? Wir haben Zettel gesehen von denselben Kollaboratoren, die Stützen des Asher'sch e n Katalogs, worauf als Titel eines Buches 'stand ni"PlH "DO. Der Leser denkt sich darunter, es dürfte dieses ein naturhistorisches Werk sein. Der Leser hat es nicht errarhem Es war die Biographie von R. Mardechai Bnet riffeln tfjra OT)D. Auf einem andern Zettel war als Titel des Buches '-j -fleo llfe DpJP n*Q. Wenn der Leser dieses Buch nachschlagen will inden bibliographischen Werken, so wird es uns angenehm sein. Man fragte mit<dem De Rossi in der Hand, wie ist es möglich, daß derselbe dieses Buch —eine Ausgabe von Ferrara im Jahre so und so anführt, während hier die Ausgabe von 346 ist -— es war die Ausgabe von Salonik. Diese Frage ist interessant mid verra'th ebensoviel bibliographische Kenntniß als Philosophie. Daß ein Buch in Ferrara und Salonik gedruckt sein kann, läßt sich doch auch nicht so schnell behaupten. Herr Asher weiß vielleicht, daß Herr Edelmann seit einem Jahre in Oxford ist. Herr Asher weiß vielleicht auch, daß derselbe die Fähigkeit besitzt, den Titel eines hebräischen Buches abzuschreiben, und nöthigmfalls eine sachliche Notiz über das Buch zu geben, und eine merkwürdige Stelle anzumerken und auszuschreiben. Wir glaubten, es könnte Hrn. Asher nur freuen, daß sich ein Jude auf der Bibliothek findet, dem man Fragen verlegen kann. Es kann dieses nur ein Gewinn für den Katalog sein. Wir sprechen hier unsere Verwunderung aus, daß Hr. Asher nie gedacht hat, denselben eine Frage vorzulegen. Wir gestehen, was wir jetzt zu erwarten haben von diesem Katalog, ist nach unfern Begriffen sehr gering, er wird eine Reihe von Vermuthungen enthalten, aber nichts Festes. Wir bedauern im voraus, daß eine solche Arbeit so fruchtlos sein wird. Wir wollen auch hier wenigstens Hrn. Steinschneider selbst anspornen, bei dieser Arbeit, wo es noch möglich ist, eine Frage zu machen an Hrn. Edelmann. Wir wissen zwar nicht, ob derselbe jetzt antworten wird, vielleicht, daß sich derselbe seine Notizen lieber zu einer Recension zusammensparen will, um dann den Weg zu zeigen, wie man die Bücher beschreiben soll. Es wird sich noch vielleicht der eine oder der andere finden, welcher manches Wort über dieses oder jenes zu sagen haben wird, und zugleich ein Unheil über den inncrn Werth geben wird, auf Selbstanschauung gegründet. Wir müssen noch ein Wort über das Verhältnis; des Katalogs von 1826 zu dem früher» Katalog von 1786 sagen. Der alte Katalog giebt oft Bücher unter 2 Titeln an. Der Leser weiß dies nicht und hält dieselben für 2 verschiedene Werke. So sind z. B. die nipipD Hilfen von den miNJl unter 2 Rubriken aufgeführt, einmal unter niplDD Hilfen und einmal lurter der Rubrik rfw. Dieses Buch existirt auch in der M i ch a e l i s ch e n Sammlung. Wir haben früher ein Heft beschrieben in diesen Blättern und einige Proben daraus gegeben,(18-15, S. 675). Es ist dies fdune Buch

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