Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 17 (27.4.1850)
- Date
- 1850-04-27
- Page
- Spalte 269-270 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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21,9 27» _ -— Poetische Mittheilungen. Literarische Miseellen. Studien. Lit. Miscellen. Ueber die Person bfs R. Iekutiel selbst können wir Mts sagen, alles was wir wissen ist, daß er ^"nn (=1041) geftorben ist, und zwar keines natürlichen Todes, er wurde Mtagcn. Diese Notiz findet sich in der erwähnten Handschrift Pocoke Nr. 74. Es stehet in einem Gedichte auf seinem Tode.^ Auch Elias Le wita giebt dies richtig an und wir wissen nicht, wo er diese Notiz gefunden hat. Salomo den Gebirol verfaßte ein Gedicht auf dessen Tod, hcit aber auch bei dessen Leben mehrere Gedichte ihn zu Ehren gemacht, und auch sehr bald eins nach seinem Lode. * S. 142 a. duwi curün nnnn k ' dujo jiun.nity : D\3nN.n ihn j— 4un m mim S. 144a von Ben Gebirol. iddd k roü) •' ynom : idjd uw nnn ' to ^y i?n idd ino^i Ebendas. npnsN p.ui d^d1 nun D^yn« ° udd1 mx nt 'D mpyis o! in nn pvi? unsm hnm — : 5UDiy *by ^mp' t in Außerdem sinken sich verschiedene Fragmente aus dem Gedichte des Ben Gebirol, welche Luzzatto mitgecheilt hat. wir bereits nach Luzzatto Ln unserm Mose den Esra eine Zeile angeführt haben. Der Name dessen, an den das Gedicht gerichtet ist, ist hier nicht erwähnt, wir erfahren dies aus der Handschrift von Luzzatto. Wir lassen den Schluß Wlben folgen. D’üisy -ßoi D’onn y?Ä nww Donoi i'yäi rnina iy *sn rn^yno iwx uwittr pnm pwi brun r|öifiyi £ntn ppitsi myn bnm jNian nnyi nnyt> ")nrv* tid nnp D^typno bn 'ob -inten ptoi rto dmnn n^rm nn ruy D^ion rp-h rhvn -id\v6 D'nm *nmni D’mnj by om : Dncua oy mV oy m# Das Werk ist höchst lehrreich, wir haben Munk bereits verschiedene Notizen zukommen lassen, und werden später stlbft mehreres darüber mittheilen. 2) Das Gedicht selbst wird jetzt gedruckt in einer Sammlung von Gedichten, welche Hr. Edelmann und Schreiber dieser Zeilen herausgeben. 3) Wir haben dieselbe bereits in diesen Blättern mitgetheilt (1850, Nr. 7). 4) Einige Worte sind in der Handschrift verlöscht. 5) Dieses Gedicht ist von Ben Gebirol. Es hat sich Erhalten. Es befindet sich in der Handschrift Pocoke Nr. 74. Es beginnt mit den Worten . - 'ui-iraipayDn im -wsw nmn Vergl. die nachfolgende Miscelle. Ueber Elia Levitas Aufenthalt zu Konstanz am Bodenfee. Nach meinen dokumentirten Mittheilungen im Orient 1847. Nr. 19. 21. und 22. waren die Juden, welche zur Zeit des großen Kirchenkonzils in Konstanz Bürgerrechte besaßen, schon vqr 1533 aus dieser Stadt vertrieben, und dursten nur unter Geleite durchreisen, oder höchstens eine Nacht dort verweilen. Die Mittheilung im Litbl. 1849 S. 89. daß Elia Levita im Jahre 1544 zu Konstanz wohnhaft war und als Typograph arbeitete, veranlaßte mich daher, an jenen Professor in Konstanz, von welchem ich seiner Zeit die von mir mitgetheilten Urkunden erhalten hatte, zu schreiben, und ihn um möglichen Aufschluß über diesen scheinbaren Widerspruch zu ersuchen. Hierauf erhielt ich folgende Antwort: Ihr Schreiben beantworte ich dahin, daß Elia Levita 1542 — 44 sich als Jude in Konstanz, ungestört deswegen aufhatten konnte, weil die Stadt damals über 20 Jahre schon größtentheils der evangelischen Lehre zugethän, und folglich in Konsessionshaß minder befangen war, als vorher. Da obendrein Elia Levita nur literarischer Arbeit gelebt hat, so mag ihm der Bürgermeister auch in sonstigen Interessen der Gesetzgebung, die von Eigennütze diktirt war, leicht und ohne Tadel befürchten zu müssen, den längeren Aufenthalt in Konstanz gewährt haben. — Ob in Konstanz ein Exemplar des daselbst von Levita im Jahre 1544 sawmt dem 5 Mcgillot herausgegebenen Pentateuches noch zu finden sei, bezweifle ich im höchsten Grade; denn es ist heute nur noch die ehemalige Jesuitenbibliothek vorhanden, welche das Buch nicht besitzt und überhaupt hat man dahier seit 300 Jahren auf dergleichen wenig mehr geachtet. Ich bedaure, Ihnen mehr Aufschluß in dieser Sache nicht geben zu können und verbleibe mit aller Hochachtung Konstanz, den 31. Decbr. 1849. L. Schott. Poetische Mittheilungen von Dr. Carmoly. III. wnn ’s by juni '] rpm? "nn ircwm pa1? pj -\b iw ONi : muy> np mmbo ps byi cnriNi .pm 'by ndn ’Jn : nrnten d!?epi po pd " np m o noN nmn ny : nsil?Dn *)n wn ’m