Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 17 (27.4.1850)
- Date
- 1850-04-27
- Page
- Spalte 259-260 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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259 260 Studien. Ueber das apokryphische Buch Esra. nicht auf feinem Wagen zurück" für nw DOH üb) Wü WD (?). — Das. n'Ol' Oll statt Ol 'i (vcrgt. Kimchi z. d. Stelle). I, 30 [-24] statt roDiDH wahrscheinlich rpnyDn. — VI? 28—30 [6, 8—9] wo Alles anders ist, als im Chald., ohne daß sich bestimmt sagen Ließe, was anders gelesen fei^191 -— VIII, 50 [8, 21] tolg vEavioxoig omnsn by statt -mn 'y (?). — VIII, 81 [9, 9] }VU noin statt rnmn. — IX, 4 [10, 8] ,,Jn zwei oder drei Tagen" statt d'Q'D ntc6t2^ (Jos. V. tz. 4). — IX, 36 [10, 44] „und sic schickten sie sammt den Kindern fort" für-DHO d) Sehr gering ist dagegen die Zahl derjenigen Stellen in denen umgekehrt E. A. dem masor. Texte folgt, während LXX eine andere L. A. hat. Es sind nur folgende: 2 Ehr. 36, 17 statt -wo hat LXX Zedekias (in den Text gekommene Glosse) E. A. I, 53 richtig. — Esr. 4, 16 für 7*? xvn — pbn (jat LXX ovx söxi 6ol BiQrjvri) da die chald. Worte höchst einfach sind und umschreibende Uebersetzung nicht in der Art der LXX (zu diesem Buche!) liegt, so muß wohl eine andere L. A. angenommen werden. E. A. II, 24 s. oben Anm. 101. — 5, 15 die drei Worte nO) NOn' fehlen und mnN by ist auf n'Jnd bezogen. E. A. VI, 19 richtig. — 6, 17 der Name nx fehlt; E. A. VIII. 45 sloööaiog. — S, 17 LXX DTnt£/D; VII!) 46 wie hebr. D'-nm — Das. 18 für . tofc* ww LXX avrjQ als nom. propr. und dann umgekehrt statt des Namens noir-7 dQ^v rjlftov (INO WQ‘?j E. A. 47 Beides wie hebr. — 9, 17 LXX UU3 für mm; VIII, 77 richtig. — 10, 12 LXX )yby ni Tüi ^-u'> n, IO. — (Anders ausgesprochen hat LXX 10, 3 OINNN) flatt 5 VIII, 94 wie letzteres. S. auch Anm.' 116.) 2) Sämmtlichen unter a, b und c rubrieirten Stellen stehen nun andere gegenüber, bei denen das Abweichende nicht vorhanden gewesene, sondern durch wiükührlich gemachte Varianten herbeigeführt zu sein scheint (mit mehr oder weniger Gewißheit). Hiev haben wir folgende Arten: a) Sehr oft finden sich kleine erläuternde oder ausschmückende Zusätze, z. B. I, 2 [2 Ehr. 35, 2] iaxo- Xiaiisvovg zu onnoro; ganz ebenso auch VII, 9 [6, 18]. — I, 53 [— 36, 17] statt. QLOsw noi %bq ikvkXo* xov — leqov. — V, 33 [2, 61] hinter DUron „die sich die Priestcrwürde anmaßten (i^noiov- (levoc) mit» nicht gefunden wurden."193 — V, 52 191) LXX hat hier Alles wie der Text, nur statt V. 8. vielleicht N'b — 192) cp&yj ano AN fehlt auch in der LXX. — 193) Daselbst heißt es auch ,,Augia Tochter des Barstllai; doch fehlt jener ganz unhebr. Name in' der Vulgata. [3,. 5] ist nefy Gotßßcacov vor D'OTnbi eingeschcben (Jos. IV. §. 1). — V, 55 [3, 7] axsöias (in Flößen) vor'9* NO' w^(Jes. ibid.). — V, 63 [3, 12] ymi 'tfld'ooav anstatt dod (könnte auch Variante sein). — VII, 1—2 [6, 13] ist erweitert. — VIII, 25 [7] 27] ym\ bIkev "Eodoag 6 yQaupaTZvg ift vorgesetzt (Jost V, §. 2. — Vgl. ferner Anm. 111).— d) Anderer Art sind Zusätze wie I, 23--24 hinter 2 Chr. 35, 20 und v. 38 in 36, 4;"^ wobei bemcrkenswerth, daß die LXX an denselben Stellen Einschiebsel hat und zwar an der erstell die Verse 2 Kim. 23, 34—27, an der zweiten das. 23, 31 — 24, 3. — Ferner V, 41 [2, 64] nach bnpn bi> „vom 12. Jahr an und darüber ungerechnet Selaven und Sclavinnen (oder Knaben und Mädchen);" so auch Jos. HL §. 10. — VII, 9 [6, 18] ist nach nwü hinzugest'tzt „und die Thorwächter an jeden: Thore" (Jos. IV. h. 7). — Bergt, ferner über den Zusatz in 3, 8 Anm. 177 und über den in 4, 1 und 2 Anm. 165. 106. — Es ist klar, daß alle diese Zusätze Erweiterungen sind und daß sie zwar nicht auf Varianten im gewöhnlichen Sinne beruhen, wohl aber dem Uebcrsttzer schon als Glossen u. dergl. Vorgelegen haben mögen. 6) Unwichtiger sind kleine Weglassungen, und Znsaurmenzichungen. Beispiele s. Anm. 92. 98. 117; ferner VI, 4 wo 5, 4 zusammengezogen und mit dem vorhergehenden Verse verbunden ist; und so sehr oft. Bcmerkenswerth erscheint jedoch VIII, 52 [8, 22] die Weglassung von rony bd by idnmtj/1, was apologetisch aussieht. 196 d) Ebenso unwichtig sind Abweichungen vom masor. Texte in der Versabtheilung, d. h. wo der Sinn dadurch geändert wird, nicht in der dem Uebersetzer natürlich fremden Verszählung (Beispiele I, 7 [2 Ehr. 35, 7—8]; V, 44. [2, 69] enro heraufgezogen; st auch Anm. 188 am Ende)"' oder sonst in der Konstruktion (z. B. Note 115). 194) CP ist mit Xiprfv, Hafen, gegeben. 195) Der erste von diesen ist ganz bedeutungslos und wahrscheinlich abgerissen und korrumpirt; der zweite lautet „Und Iojakim band die Vornehmen" (soll vielleicht dem Ml OIJO 2 Kön. 23, 35 entsprechen; Vulg. hat: Er — Necho — band die Fürsten Jojakims) „und Zarakes, dessen Bruder, nahm er mit sich nach Egypren." 196) Es kann freilich auch bloßer Zufall sein. Nur halte man solche apologetische (anti-anthropo-pathische) Tendenz nicht für zu modern, vergl. vielmehr einige Stellen hier unter 6, bei Joses findet sich dergleichen schon sehr häufig. 197) Hierher gehört gewissermaßen auch VI, 27 [6, 6—7], wo im Chald. mit \}nn jyc das Edikt des Darius selbst beginnt, während bei E. A. die V. 6 und 7 noch zum Edikt des Cyrus gezogen und demgemäß abgeändert sind (TCQcshags vor- und das F. in die orut. obl. nmgesetzt.)