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Der Orient · 1850-04-27 · 17 (27.4.1850) · p. Spalte 257-258

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
17 (27.4.1850)
Date
1850-04-27
Page
Spalte 257-258 (sequence 1)
Language
German
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Meratnrbtatt des Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur. ♦ . JW IV. Leipzig, Len 27. April 1§50. Indalt. Stubien. U-ber das apokryphische Buch Esra. Von Dr. Treuenfels in Weikburg« — Einige Bemerkungen über den Katalog der Oppenheimer'schen Bibliothek, Von L. Dukes. — Kulturhistorische MiscsUen von L. Dukes. Samuel ben Librat. Fragmente aus Gedichten über Rabbi Jekutrel. — Literarische Miecellen. Elia Levita's Aufenthalt zu Konstanz am Bodensee. Von L. Schott. — Poetische Mittheilungen von Dr. Carmoly. — Ankündigungen. Heber den Bibelkanon des Fl. Josefus. Anhang zum ersten Artikel. Ueber dsts apokryphische Buch Esra. (Fortsetzung.) (Ferner haben Beide an ff. Stellen gleichmäßig anders ausgesprochen als die masoretischen Punktation: I, 11 [2 Chr. 35, 12] statt Hppb) das. 32 [25] rfniy , QntP st. VIII, 93 ' [10, 3] inx st. im.)T b) Viel häufiger weicht aber nur E. A. von dem masor. Texte ab, während LXX diesem folgt. Dennoch kann auch bei einem Theile solcher Stellen das Vorhandensein einer Variante nicht bezweifelt werden. Hierher gehören vor Allem die großen Namen- und Zahlen-Verzeichnisse V, 7—44 [2, 1—67]; VM, 28 —40 [8, 1—14] und IX, 18-35 [10, 18—43]. In diesen, besonders dem zweiten, stimmt LXX in seltener^ Genauigkeit mit dem Hcbr. überein; während im E. A. das Wenigste zusammentrifft, Namen sind größtentheils dem hebräischen selbst in den Konsonanten kaum noch ähnlich und so ist die Verschiedenheit bei Zahlangaben auch sonst sehr häufig. Kommt hier auch Vieles aus Rechnung der Abschreiber, 189) Daß dies sonst in der LXX nicht oft der Fall, kann man aus einer Kollation der geographischen Kap. in Iosua und anderer Stellen sehen. 190) An ein paar Stellen der ersten Liste stimmt E. A. mit der Parallelstelle in Nehem. überein, so hat er (und so auch Zos. M, §. 10) 24 5 wie Neh. 7, 67 gegen Esr. 2, 65. so doch gewiß nicht Alles. Außer diesem führe ich folgende einzelne Stelle an: I; 3 [2 Chr. 35, 2] lkgoSoulm, DWün, LXX wie hebr. DMUDH, welches sehr ungeschickt mit dvvazot gegeben ist. — I, 11 [— —• 12] \>db statt osb. — I, 29 [-23] statt CP VH m xal xctzißrjGtxv oi Sq%ovzbs Dnti/n mp. — I, 51 [— 36, 16] statt OPDl y TjiisQK, QU21, was freilich ganz unverständlich wäre. — II, 7. 9 [1, 4. 6] iwjzoi für (Jos. I. tz. 3). — VI, 27 [6, 7] statt'rnayb zov 7t ai ö a xvqiov , “nyb Utld äitgci’egt ZoQoßußsl (Jos. IV, §. 6). — VII, 5 [6, 15] 23^ Adar statt Z. (Jos. tz. 7. Die übrigen Jahr- und Tagzahten fmb bei E. A. richtig). — VIII, 91 [10, 1] übttfrpD für Eine Lücke im Original des E. A. muß bei I, 10 angenommen werden, indem von ^b^n inet. 2 Chr. 35, 10, bis ne** fPcb V. 12. Alles fehlt, ohne daß der Zusammenhang gestört wäre. LXX liest hier überall wie der masoretische Text. e) Da eS, wie bereits bemerkt, an sehr vielen Stellen sich nicht entscheiden läßt, ob E. A. in seinem Original anders gelesen als der masor. Tcrt, oder nur frei übersetzt, und die Zahl derselben sehr groß ist, so sollen hier noch ein paar solche angeführt werden, in denen das Vorhandensein einer Variante wenigstens Wahrscheinlichkeit für sich hat. I, 5 [2 Chr. 35, 4] statt nobt? aroöin wm zyv (xsyalBiözTjzcc Ectl\ hier könnte nämlich blos Wechsel des Ausdrucks entsprechend dem aro und DroD erstrebt fern. S. im f. §. sutb 2 b. — I, 10 [-10] ’e%ovz8s ™ afuftce höchstwahrscheinlich niäö? statt nWE*/ indem “[böD tt. f. w. gefehlt hat, wie unter b angegeben. — I, 28 {■-22] „Und Josias kehrte 17

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