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Der Orient · 1850-04-20 · 16 (20.4.1850) · p. Spalte 251-252

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
16 (20.4.1850)
Date
1850-04-20
Page
Spalte 251-252 (sequence 6)
Language
German
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LSI 252 Studien. Bemerkungen über die Oppenheimer'sche Bibliothek. beruht (vergl. weiter unten). Ebenso (381 4.) ist-er Verfasser des '3 nicht genannt, obgleich derselbe zu Anfang des Merkchens sich findet. Es ist überschnellen rDU^n p onsN 'in NJ3“i) njhd nbm conn 3ww nncD *\m p rfn^T <ntsn '“in tsmpn nD3 Ü31 2 3? n!?1ö^1ö — (Dasselbe befindet sich bei Ure auch anonym vergl. Note 5). Ebenso (Nr. 32!). 8.) ist der Narre des Verfassers von dem nicht ganz uninteressanten. Büchlein -piN weggelassen, und in der Nr., wo der Name angegeben, ist er nicht richtig. Oft fehlen Druckort und Jahreszahlen. Der Leser glaubt z. B. daß ED'3O '3 JTUN in Srbionetta gedruckt ist, während es doch eine Konstantinoplcr Ausgabe ist, und viele schätzbare Sachen enthält, die dort gar nicht angegeben sind. Das Vorwort stlbst von dem Herausgeber enthält ebenfalls interessante Notizen. Die D'tyisn ^J3 sind in Scchionetta gedruckt. Der Leser glaubt ferner -er Kommentar zu-^L/ sii ebenfalls von Immanuel aus Fermo, was doch nicht der Fall ist, der Kommentar zu &ynV ist von Von den nni.Yü DDEN des Abraham (Zhajjun, welchen Wolf mit Josef Chajjun verwechselt, ist hier als Ausgabe von Amsterdam 1685 gegeben, was aber auch nicht wahr ist, es ist gar kein Ort daselbst angegebm, und cs ist wahrscheinlich eine alte Saloniker Ausgabe« Das Werk übrigens Hai keinen großen Werth. Von vielen Büchern erfährt der Leser gar nicht, daß sie in der Bibliothek sind. So z. B. von dem NOMn rrUtf, Konstantinopel, worin sich auch allerlei interessante Sachen finden. Ebenso wenig erfährt der Leser, daß 4 Ausgaben des sogenannten ri)333.3 m&yy &ri3E da find, wovon 2 Ferara 1554, eine andere Venedig 1605, eine andere ferner Verona 1647, sämmtlich in 12.* Von dem nicht uninteressanten Werkchen fiBW iJHö 1ÖND (welches Wolf Bibiioth. he . Ul. 11. 1440 p'3y gelesen hat) erfährt der Lescr auch nichts. Der Katalog von 1780 giebt zwei ktHO Win an, wir haben nur eine gesehen. Der neuere Katalog erwähnt es nicht. Ost werden Bücher fälschlich fremden Autoren zugeschrieben. So z. B. (Nr. 120 4.) ist dies mit dem Kommentar des ••■WD, -er in den Amsterdamer n^n.1 niN3pö abgedruckt 1) Der Kommentar des Immanuel befindet sich handschriftlich auf der Pariser Bibliothek und ist ganz allegorisch. 2) Unter andern ein Gedicht über einen Kuchen» Das Gedicht ist überschrieben ,VrT PN-in ] 3 '3 33,3 rwyw rm nxy wjjDnn Die nDTI 'tPN3 dieses Gedichts geben pin 3^>r;3 '333 Daß dieses der Sohn des ^"-<3 sein soll, ist uns unwahrscheinlich. 3) Diese Ausgaben differiren zuweilen von der Lubliner Ausgabe in 4. und von den geschriebenen, aus Pergament, wovon aber im Katalog nichts zu finden ist. ist; derKatalvgistschreibt ihn einem andern zu. De Rossi hat schon das richtige über diese höchst seltene Ausgabe m seinem Buche de heb. typogr. orig. S. 56. Aus p'ip«^ \s?iy wird (Nr. 556, 8) frory p ^p3D gemacht. Auch der lateinische Uebersetzer hat dieses so. Es ist auch nicht dabei Druckort und Jahreszahl angegeben. Es ist nämlich in Riva di Trento 1561 gedruckt und ist eine sehr nette Ausgabe und ziemlich korrekt und zwar korrekter als im 3)133, wo der Traktat pN -pi N)3^»3 heißt. Bei Nr. 441 giebt der Katalogist den Inhalt an (es ist das N333N “)££>). Diese Edition aber enthält nur den Anfang dieses Werkchens. Bei dem a&ütf 3^ findet der Leser die Worte ,-)M -yi^ man glaubt es sei ein Gedicht von einigem Umfange, es iß aber nur eine Strophe ohne Werth.4 Es fehlt dem Katalogist überhaupt das Maaß der Dinge. Ein Buch von 200 Seiten oder von einem Blatte ist ihm gleich, es wird der Umfang nicht bemerkt. So z. B. das 3'^v»3,3 3ENJ3 (Nr. 1666, 4.), bestehet nur aus 3 Seiten. So das;3.3?,3 des Charisi (939, 4) ebenfalls nuc aus 3 Seiten (vergl. Note 16). Daß der Leser selten über öen fpectellcn Inhalt eines Buch es etwas erfährt, davon hat derselbe Beispiele genug im Katalog. Die allgemeinsten Merkmale fehlen oft, z. B. in der Nubrik ein Ausdruck, welches im modernen Hebräisch so viel als Beiles Lettres bedeutet. Hier wäre es dem Leser erwünscht zu wissen, ob z. B. ein Buch in Prosa oder in Versen, wenn letzteres, ob es in modernen Neimen oder in arabischen Formen verfaßt ist, ob es ferner eine Fabel, eine Erzählung oder was anders ist. Das npn.3 '3'DN z B. ist ein allegorisches Drama, das Qiyy nyJW ist in dem Genere des rttT13 u. s. s., davon ist aber im Katalog nichts zu merken. Bei dem 3-0 und den andern dabei befindlichen Piecen hat der Katalogist die Worte nilH nö'jMh Wir glauben aber nicht, daß der Leser sich träumen lassen wird, daß das E'tt2l3>3 '3ENE eine Saryre über die Aerzte ist, das n,5E^ 33J eine Satyre über die Witwen, und das E'yi&yy&y 3DD — darüber anderwärts. Daß das nm 3W ln Terzinen, das ,33'X rbtö in Stanzen, davon ist im Katalog keine Spur. Derselbe Fall tritt bei den philosophischen Werken ein, nicht die geringste Notiz über den Inhalt. Ob.der Lesir, selbst wenn er das vollständige Titelblatt des 38p ^3 (1109, 4) vor sich hatte, den Inhalt daraus errathen könnte, ist zu bezweifeln. Was die christlichen Kollabratoren darüber berichten werden, sinwir sehr begierig. 4) Das Gedicht ist nichts anders als eine verschlechterte Reccnsion des dem Ibn Esra zugeschriebenen Gedichtcheil 'Ul PrDD k DV> Es lautet hier: .Dann 3dn ' in3 '3 nmon by nvm k ' im dn mjnn by Jurin ^1 ' tyJ cj ru nniD.i '3 : iyo' p EH' 3^n3 nijnm

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