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Der Orient · 1850-03-23 · 12 (23.3.1850) · p. Spalte 185-186

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
12 (23.3.1850)
Date
1850-03-23
Page
Spalte 185-186 (sequence 5)
Language
German
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Studien. Einige Bemerkungen rc. Bon M. 33. 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Wir werden sie bei einer ( andern Gelegenheit geben. - Wir haben bereits eine Stelle aus diesem seltenen Buche in der Notiz über Job mitgetheilt, eine andere werden wir j in der Notiz über den Kommentar des Josef Kimchi zu 5 fytfD in diesen Blattern mittheilen.; 47) Isaak den Elasar in seinem HDpin *1DD sagt i (6.76 b): ] wni K4nn^ au )dd ]WNin ('j dipu) ’3U aus ■ j didj;) 'M idd mn * du ^d nu-)n o w - : HD-lN'n U’DO PD N1H) 0 | In dem handschriftlichen Kommentar zu nn auf | der Qppenh. Bibliothek (.Nr. 625) lesen wir die Worte: •vp di'd rinnjD ouinn hdin yn Nin D4 ° dud i jnu nnwi nnnt d^pddi Dmnn nnon^ i Li' njni 'ui^nwo p bar rrniy iQipv «noiNn nb Ipidn1? ddin niid oipon Nin rum Einige Bemerkungen über die ehemalige Gesetzgebung in Israel und Erklärung einer schwierigen Mischna in Berachot. (Fortsetzung und Schluß.) Daher war die für den Augenblick erforderlich, gewesene Rechtsprechung nurdem Sanhedrin zu überlassen, weil es vermöge der Verhältnisse nach Ort und Aeit einen tiefen Blick in die Absichten Gottes that, und die Zeit besser erkannte, welche geeignet war, für Gotteslache zu handeln, wie auch der Psalmist sprach: „wenn es darauf ankam, für Gottessache zu handeln, hoben sie eine Lehre auf".* * *) So heißt es im Talmud: „Es wurde der Brauch eingeführt, bei Begrüßungen den göttlichen Namen anzuwenden, ohne dasselbe als eine Geringschätzung Gottes zu betrachten, dessen Namen aus Achtung gegen Menschen zu nennen, und zwar gründeten sie diese Anordnung auf das Verfahren des Boas, welcher den Schnittern zurief: der Herr sei mit Euch! worauf sie ihm erwidert: der Herr segne dich! Wollte man aber hiergegen einwenden, daß Boas ja aus eigner Ansicht so gehandelt haben konnte, daher auch keine Norm für Andere aufstellen kann? so mag jene 7lnordm.mg durch das Beispiel des Engels gerechtfertigt werden, der dem Gideon erschien; dieser Engel rief dem Gideon zu: Gott mit dir tapferer Held j Wollte man aber auch hier einwenden, daß in der Absicht des gedachten Engels keinesweges eine gewöhnliche Begrüßung, sondern die Anzeige lag, daß Gott ihm zur Seite stehe % so findet jene Anordnung nichts destowcniger ihre Rechtfertigung in dem Verse: verachte deine Mutter nicht, weil sie alt ist, d. h. verachte den Boas nicht durch die Behauptung, daß er eigenmächtig gehandelt, denke vielmehr, er habe sich nach einem von den Altvordern eingeführten Gebrauche gerichtet und allerdings stand ihm der Vers zur Seite: „wenn es darauf ankommt, für Gottessache zu handeln, so darf das (Gesetz einstweilen) aufgehoben werden^. R. Natan spricht (daß hier eine Inversion stattfinde, indem es eigentsich heißen soll): man hebt ein Gesetz auf, um für Gottessache wirksam zu sein, welche Ansicht Natans nach Raschi's Kommentar eine Beziehung auf den obgedachten Gegenstand der Erwähnung des göttlichen Namens bei gewöhnlichen Begrüßungen haben soll, daß es auch hier, wie überall, erlaubt sei, eine scheinbar unerlaubte Handlung zu thun, um den Willen Gottes (die freundliche Begrüßung) in Vollzug zu bringen. Indem wir nun diese Stelle zur Erläuterung unsers Textes hier ansühren, wollen wir die Bemerkung nicht unterdrücken, daß mehrere bedeutende rabbinische Gelehrte diese Mischna dadurch anzufechten suchen, daß R. Natan ja nichts anderes behaupte als sein Opponent, und daß es in diesem Falle nicht heißen dürfe: R« Ratan sprach (was der l

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