Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1850
- Issue
- 10 (9.3.1850)
- Date
- 1850-03-09
- Page
- Spalte 149-150 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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149 150 , Studien. Einige alte feiner Glieder kchandclnd. Es beginnt: 'm Sdn wnpn bi7 nijw rrco ’Jn ioin intatso H nox ^xyoE« /r1 n?(-7 "jhd* Diese Maaßbestimuumg der Gottheit bis ins Kleinliche getrieben, war eine cigcnthümliche thcosophische Anschauung, auf die im Buche selbst ein großes Gewicht gelegt wird. Denn es heißt einmal darin: innabn 'izb bxyüw w Tdn insjy? bw ni mw v by& mm n31ty mv mhi N2,n nbij; p b nmio rnpn er b22 ru&'CO An einer andern Stelle heißt es: m»? nNin jwn bo sopy möNtso 'm na^pn bw raan ro te ni -rijw ymn ib 'Di NV3W. — Was die Maaßbestimmung anlangt, so ist die Bestimmung nach Ferscng (5nxO3O), und es wird von dieser gesagt, daß Eine nom 3 b'ü, 1 Mit — 10,000 ddn , 1 hon 2 mnnito ein ml dem Umfange der Welt. Um ein Bild von der Darstellung dieses Buches ju haben, möge hier eine Stelle in der Übertragung folgen: Metatron bezeugt: Wenn Gott steht, so ist seine Höhe 236 Myriaden Ferseng; das rechte Auge beträgt 3 Myriaden und 3000 Ferseng, eben so viel das linke. Von dein rechten Arm bis zum Linken beträgt die Breite 77 Myriaden Ferseng. ■— Das Eine Auge schauet durch die ganze Welt, und Feuerfunken eutspruhen ihm, die dem Menschen Licht bringen; das Andere sicht von der Zukunft aus rückwärts." In der Münchner Handschrift Nr. 22 ist dieses Werk mit dein Sefer Maaße Bercschit zusammengeschmolzen, d. h. einen Theil desselben ausmachend, in Nr. 40 aber ist es zwar besonders, aber vorn und hinten mit Zusätzen. 6. rDusnn mo. Handelt über die Gestalt der Buchstaben. Es sott von R. Jsmael und R. Nechnnja gemeinschaftlich gearbeitet worden sein (jV Noblot Chochma p, 19 c, wo auch über die Hechalot gesprochen wird). Das Buch zerfällt in drei Theite, wie aus einer Oppenheimer'scheu Handschrift zu ersehen. 7. pann mo. Das Buch von den Kröttleitt über den Buchstaben in der Schrift. Mose Nachmani in seinem Pentateuch-Kommentar (zu Gn. Auf.), Bachja b. Ascher in seinem Pent.-K. (Ki Tabo f. 253), Menachem ben Serach (Zeda la-Dcrech S. 20) und Efodi (Vorr.) kennen das Buch und reiche Fragmente daraus führt Jalkut R'nbeni an. Aber man würde sehr irren, wenn man es sehr spät herabrnckte, da Saadja in seinem Jezira-Kommentar cs schon gedenkt, unter dem Namen dpi mo. Der Vers, des Noblot Chochma (p. 19c) hätte somit Unrecht, dasselbe dem Elasar beu Jehuda ans Worms zuzuschreibcn, wie er ja auch (daj. das.) unrichtig ihm nölp 'd zuschreibt. 8. n33m riOTDi Nrvm. Diese Barajta handelte 1) von dem Dasein Gottes und seiner Einheit, von seiner Unkörperlichkeit und daß Gott nicht die Kraft im kabbalistische Werke. Körper ist; es wurden darin Beweise für das Dasein Gottes aus der Natur, aus dem Kreislauf der Planeten gegeben. 2) Ueber die Dreitheilung des Geschaffenen in Engel, Welt und Mensch. 3) Ueber die Engel überhaupt (Angelologie) und über die 10 Stufen derselben, die Sefirot. Diese Barajta, welche Raschi (zu Berachot 61 a) erwähnt, hat sich uns nicht erhalten, und wir können über dieselbe nur urtheiten, insoweit Sätze aus derselben sich in den Tatmuden und Midraschim erhalten. Nach diesen Resten hat Maümmi die ersten zwei Kapitel seines Jesode Ha-Tora (Sefer ha- Madda), die er mmo ntfityD nennt, zusammengesetzt? 9) Die Kosmogonie des R. Jsmael. Unter dm Werken der Mischna-Periode, welche sich nicht mit theologischen Themen befaßten, sondern mehr einen allgemein wissenschaftlichen Charakter an sich tragen, gehörte „das Buch der Schöpfung (rw.vm n&j/yo nDO2)" von Rabbi Jsmael, einen: Zeitgenossen des R. M'iba. Aus einem (Sitat3 erfahren wir, daß in diesem Werke über Stellung, Fixirung und Kräfte der sieben Himmelskreise gehandelt wurde, und daß dieses Werk mit andern astronomischen Schriften^ einen gleichen Charakter hatte.5 Die Lehren dieses Werkes gingen dann in die Talmuds und Midraschim7 über, wie auch die 1) In wiefern M. in diesen 2 Kapiteln die zerstreueten Reste in den Talmuden und Midraschim benutzt s. Darke Mosche v. H. Chajes f. 1. 2) S. Eschkol ha-Kofer von dem Kara'er Jehuda Hadassi, wo dieses Werk als gleichen Charakters mit der „Barajta" des Samuel und den Werken des Sabbatai Donolo bezeichnet wird. 3) ib. S. 31 a. 4) Z. B. TOty 'n ’“idd bxiDtte nn xiva xann. 5) Die Stelle in dem erwähnten Werke des Jehuda H a da ssi lautet nämlich: ny3&!' bw) DnDi DDpim Drrroy : bw armm osm bwet? 33 hsod det© 'N3L^ •»mi : ddd3 rwwm wym b>tyQ^ 133 p> cypm : msoa nih amm dehd ndhh **Dibun >3y33 DnNDD DNSOm 6) Z. B. die 7 Himmclskreise (p^'pp) Chagiga 6. 2; die Aufzählung der 7 Wandelsterne (mb ddd) Sabbat 146; vgl. Raschi zu Berachot 59 b, Ans. m.u, Rosch-Ha- Schana 11b, 2fnf. nbv?; noch zwei Himmelskreise oder Sphären (n'V'pl '3), nämlich die eine als die Sphäre der Sterne, die andere als ^nm' 3NNN bAj st Ehagiga e.. 2; von den 12 Bildern des Zodiak 3') st Berachot 33 d, 58, Pesachim 94 a, wo sich die Namen Stier, Skorpion u. s. w. schon finden; über einen Stern, der alle 70 Jahre erscheint s. Horajot 10 a, vergl. Raschi daselbst; *) Bezieht sich auf den srühern Satz, wo von den 7 Himmelskreisen gesprochen wird. ") In der Hdschr. steht fehlenhaft D'b'lN, wahrend im vorhergehenden Satze schon richtiger obwi stkht. '"*) 2n der Hdschr. steht dafür fehlerhaft m. 10*