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Der Orient · 1850-01-12 · 2 (12.1.1850) · p. Spalte 21-22

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Journal
Der Orient
Volume
1850
Issue
2 (12.1.1850)
Date
1850-01-12
Page
Spalte 21-22 (sequence 3)
Language
German
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Studien. Die Familie Kimchi. 22 f 21 Schriftrollen verzeichnet wurden" und der Ausdruck Megillat Seicr (Rollcnbuch) im Psalter,-'" von einem Ab- . j^nitte des Pentateuch's, diente schön als Anlehnungsbeweis, die Stiftshütte errichtet wurde, berichtet die Ueberlieferung, wurden acht Abschnitte aus dem Pentateuch, die gerade zeitgemäß waren, auf besondere Rollen niedergeschrieben/o (Fortsetzung folgt.) D i e Familie Kimchi. I. Josef ben Jizchrrk Kimchi. (Fortsetzung.') Als Josef Kimchi ausgetreten, war die hebräischg Lexikographie bereits durch Jona den danach abgeschlossen. Die Zahl der Werke über Spcclalitäten hatte schon eine beträchtliche Zahl erreicht. Es gehören dahin die Werke des JehudaJbn Balsam, mir denen wir den Leser bereits bekannt gemacht habend Exegetische Werke sind ebenfalls erschienen, von denen uns nicht viele bekannt sind, da sie sämmtlich verloren sind. Philosophische Köpfe haben anderseits längst verschiedene Bibelstellen in den Kreis ihrer Forschungen ausgenommen, so Saad-ja Gaon, Sahl den Temim, dessen Kommentar zu dem Buche Jezira mehre gute hlerhergehörige Stellen enthält, Salomo den G"ebirol in seinem &yrijn nHD ppn, Moses ben Esra in seinem Dte^ün runy6 u* a. m. Selbst Menachem ben Saruk, dessen Lexikon unserer Ansicht nach, eines der beachtenswerthesten Erscheinungen auf dem Gebiete der hebräischen Literatur ist, bat manche interessante Stelle, welche sich auf NVQMil npmn beziehet.' Alle diese Autoren sind für die 58) Gittin l. e. — 59) *p. 40. 8. idd rfrlD. 60) rVP£HQ rUW Gittin l. c, Diese Parascha's, deren side einm eigenen Namen hat, wie überhaupt im ganzen Pentateuch, werden dort aufgezählt. — 4) Bergl. diese Blätter 1846. S. 659. 1848. Nr. 29. 3l. 32. 5) Auf der Pariser Bibliothek (Nr. 160 Oratorie). 6) Eine Stelle daraus nach der Oxford er Handschrift haben wir bereits in einer Note zu unserer Abhandlung über das hebräische Lexikon des r-)D? 'l in diesen Blättern gegeben. 7) Folgende Stelle seines Wörterbuches verdient unter andern betrachtet zu werden. w v)} 'xn ntoD ' W (frO N'M') -|)U pMD 'Ul O N'M') QVtb niinb *)tn onNDPi fe iiu nriM roWn o ' non p)U dm niNUimu muß rmn1? wir n^u rnuo d*in ud min mm »tu mm Geschichte der Exegese wichtig. Josef Kimchi scheint sie benutzt zu haben. a) K o m m e n t a r z u I o b. Dieser Kommentar, welcher sehr selten ist, und welchen der Werfassrr selbst in seinem Kommentar zu erwähnt (vgl. weiter unten unsere Notiz über denselben) befindet sich auf der B o d l e ya n isch en Bibliothek in der Oppenh. Collection No. 625 (in dem gedruckten Catalog von 1826 No. 1370) der Catalogist hat denselben nicht namentlich erwähnt (vgl. über diese Handschrift im Ganzen Note 24). Der Kommentar ist von Kap. 35, 29 an defekt. Außer Saadj a wird kein Schriftsteller darin erwähnt, vgl. unsere Probe aus diesem Commentar zu 10, 9. Auch die Stelle die David Kimchi (Art.;nj}) im Namen des Saadja erwähnt, hat unser Autor. In Cap. 22,20 nennt sich der Verfasser selbst, welche Stelle wir gleich dem Leser vor Augen führen wollen. ru -lüta 'D ('D D"d) . UD'p “TOJ M> DM mo pin chini dim ud nrajMb wp iroj uh iu:n DM WTD ’riDp pjDU UM) . Jl'to tfifN D/DM lUDl : L/M n^DM D“tf*P 'D nZ-!DL7 UD'p TDJ bt Eine Einleitung ist in diesem Exemplar nicht, wir wissen nicht ob überhaupt eine existirt. David Kimchi m seinem Wörterbuche hat diesen Kommentar oft benutzt. Auch Moses aus England, der Verfasser des nrwrT 1DQ (vergl. unsere Notiz über denselben in lewiseb Lbrouiole Vol. V No. 37), sowie auch ein Ungenannter in seinen Bemerkungen ^nirun)'3u diesem Buche scheinen diesen Kommentar gesehen zu haben. Dieser Kommentar, einer der ältesten, ist auch einer der besten, er ist kurz und einfach, enthält schöne grammatische Analysen und verräth des Verfassers feine Beobachtung seiner vaterländischen Sitten zur Erklärung mehrerer Bibelstellen; vgl. unsere Proben aus diesem Kommentar zu Job 3, 9, 10. Der Verfasser hatte in seinem eignen Vaterlande Manches zu sehen Gelegenheit, wozu moderne Forscher erst den Orient bereisen mußten. Nach Saadja's Vorgang war der Verfasser in Bezug auf den irn Buche Hiob erwähnten Saran Rationalist. Er erklärt die Stelle wie der Gaon. Er erwähnt denselben und erklärt dessen Werk. Wir lassen die Stelle hier folgen. En'B Vi mj;D U’3i D’rfcn \n ind'i divj vtj mut.n'jon um1*1? Dityb psj -o ib’Dtyn D'innani o'iuyfi' ns'nn-n minn ^dn mui (13 ’DDl DIN U3 HJ?n 'DD niSpSön .in31>n niN’^ö niN’J ]VJ) '23 min (1331 1^1 u'D’ }ycb cbiü « jo '3n hndd Djnob bj)DD Nirj ’D pn fop i>H — .'Ul U n’DIND 11N 'ui ('n ,L> DI'N) 1BT|7J' 8) Es ist der Anonymus, welcher sich 3"^! zeichnet, von welchem rvir bereits in einer Note ^n der Abhandlung über das Lexikon des UW *)DV> gesprochen haben. Vergl. auch Note 22. 2

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