Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 51 (22.12.1849)
- Date
- 1849-12-22
- Page
- Spalte 809-810 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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809 Studien. Literarische Miscellen. 8W tipas machte'auch• aCäbarfn juc Hauptstadt von Galiläa, welches Vorrecht bis zu jener Zeit Sepphoris hatte. Diesen Rang behielt T. auch unter Anlipa's Nachfolger, von Herodes Antipas 8'. bis auf die Statthalterschaft des Felix-, und verlor dasselbe erst eine Zeitlang hernach^ als die Stadt von dem Kaiser Nero dem jüngern Agrippa geschenkt wurde, da Sepphoris wieder die Hauptstadt ward (Jos. 9). Herodes Antipas hatte auch in Tabaria einen Pallast, der in derFolge von den Einwohnern bei einem Aufruhr .in Asche gelegt wurde, ibid. §. 12. — rjMJJ'D hieße demnach starke Festung, wie oder Festung des Herrn,, was wahrscheinlicher ist, da die heißeste Quelle des Sees Tabaria auch I (Quelle dies Herrn) hieß. Die angehängte Sylbe -N' (wenn es zu gewagt erscheint zu lesen) wird durch manche Umstände gerechtfertigt; denn in T. lehrten die berühmtesten Rabbiner; hier war die hohe Schule für die Bildung des Gesetzes. T. ward von Jesu, weil Herodes da den Täufer Johannes hinrichten ließ (Math. 14, Z—1), und Jesu nach dem Leben trachtete (Luk. 13, 31) nie betreten. In T. durften die Juden auch nach der Zerstörung Jerusalems wohnen, und genossen auch mehrere Vorrechte. Schon der Talmud sucht den Namen Tabaria durch einen andern Namen zu ersetzen, mit np") und non zu idenlificiren (Meg. 6 a) und sucht den Namen T. auf eigenthümliche Weise zu erklären, mODU mBW > nn”*D .1WL2L/ > wahrscheinlich aus Pietät, um den Sitz der Theologie nicht nachdem heidnischen und unmenschlichen Liberins zu nennen, der der Stadt eigentlich den Namen gegeben. Es muß jedoch bemerkt werden, daß np") nicht identisch mit Tabaria sein kann; denn Gerasa, jetzt Dscherrasch liegt viel zu weit südöstlich vom Sec Liberias. — Zum Uebersluß bemerken wir noch, daß in rprj/D auch eine Reminiszenz an nton Ht liegen mag, da non auch Festung bedeutet. (S. Ilgen zu Tobias 3, 8. S. 165.) Und dies führt mich auf folgenden Gedanken: Ehemals war man dev Meinung, daß der Pajtan R. Elasar biribi Kal ir ein Palästinenser gewesen sei. Dieser Meinung trat Hr. M. I. Landau entgegen, und behauptete, er sei ein Italiener gewesen, und nach dem Orte Cagliari benannt worden, und Hr. Rapaport gründete hierauf alle seine Konjekturen in der Biographie Kalirs. Hr. Luzzatto schwankt Zwischen Pum-Badita, weil nämlich R. Chanaael Pum-Badita ysyi nnp b. 1. n^p genannt habe, und zwischen Sippara, welches nach einem französischen Wecke le nionde: primitif darum so hieß, weil die Chaldäer daselbst eine große Akademie hatten, und endlich zwischen Sipphara, welches von Eusebius sipparemm polis genannt wird. Nach unserer Ansicht dürfte ~)DD rVHp die Hauptstadt Mediens Ekbatana sein, denn diese Stadt wird in Esra 6, 2 unter dem Namen Achmeta als eine Burg erwähnt, in welcher sich .die persische Bibliothek befand. rpip aber ist die Uebersetzung von nan, und -©D NQ ist — ttnDD. Dr. M. Duschak, Rabbiner. Literatur- und kulturhistorische Miscellen von Leopold Dirkes. II. Eine Stelle des Srmon den gemach Duran irr seiner Erklärung zn Traktat Abot. 1 Folgende Stelle ist uns beim Dürchlesen des ni^>r ftO von ausgefallen. Wir haben dieses Werk han vschriftlich gesehen auf der Pariser Bibliothek, es ist von denjenigen Büchern, welche die dortige Bibliothek von R. Elieser Aschkenasi gekauft hat. Die Stelle selbst lautet so: .('n pno niaN) na 71 nnb ainnp rmyn b bia’b uaaya n&’yD nwyb uaaa nt byi-— ujmNbi an’by p'ii an nnannb niaana ans 'nanac iaa nta mmi unko^ nnx Nb uaaya nr nnn nuprni nnn ’bnj nniN tarn ab ww pinN Dnaoipa new auptn b nu .nr nnn unsn pi ncr"'i n^» naNi anaa ü'jani duinj ntjfya ww an’on ■ uusb Nb B’oan asb iwWVN nbnn o Nin yrn uanaa nay iiJs^Di nb n'.n b’bsj '-a twna aty’b na mn nnn xn* naann ntc/N nb n’n nNtsnn nnn pya bnN 3d;ix pxa maa inn n’bya ba 7jnam bbrvb uboj ub nm nms jhinj no&y nm U’ayit n’ay’ts na -amb iniN um uno biaam de» U'bdj wnw naa nnn nna nta ub m ajiN-n'b nbu «biaa tbi noty Nb nb'bi an umaiN unnn nnniff na n nts^N nNt.n j>nxa npaoa nNisin naNba nun nym.7 N'.n bax n ma ’n’b nxa Nb na uypntpj □niN bnba nnya U'an Nb anN px b 31261 nND nnoitM nn'U aty i^nnnj an baai maipan — 3."n’b b'nna x-ban Nnn n'b n’an indv. 1) S im 0 n den Zemach Dur an verdient, daß ein geistreicher Mann seine Biographie uns gebe. Seine Werke sind sehr gelehrt. Besonders ist dessen 5^3^ pD höchst beachtenswerrh auch für allgemeine literarische Zwecke. 2) Da die Juden Aerzte waren und oft bei den. Höfen gebraucht wurden. Auch folgende Stelle ans der Abhandlung des R. Jakob Proveno all (vergl. die vorige Miscelle in der Note), beweist es, da derselbe sagt: nnsn:) o-h&t cnn* D^sn w ll?2xnn^nn nnDtv ht ,mi wiw bn.i Nsn n'.n jjnb Njan o nNiann naan naa, aoban nap 'bna iNanra pnnNn tN'anpm napn iban ibmi man ua aai Nann n Nj'D.ni anpi Dnaa 6 jrü? aiaJN pn pan U’ya;n nbui nnaaa nay n’nar nuna iban ib fnai nnaia Noim bnj pj-ibaN nnntc noya Npjabs' 'Dan ay naiimc? ana niiian nai man : — .nabyn naana 3) lieber dieses Sprichwort vergl. unsere Blumenlese S. 146 Nr. 221. .. .....