Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1849-12-22 · 51 (22.12.1849) · p. Spalte 805-806

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
51 (22.12.1849)
Date
1849-12-22
Page
Spalte 805-806 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
71% known words query
IRI
…/8555529-9893953-9894023--6192-3535447
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

WS Studien. Der Bibelkanon des M. Goftfus. 806 « Tjvgccfiqv iyc*m T? KOI ol iQVGOlVfia VOl&lG&fjvCiL TCO ipiXoi,:sig ’leQOVG'cdrjfi. [16u] dsq> sig zag &VGias. nai nüv :%qv6iov nal agyvz. $cov, o av &VQE$ij iv zfj. %cdgu zrjg BaßvXcoviag, iz(3 nvgicp sig ’lsgovGuXrni.^ 14. ZvV ZCp dsdcOQTjfiWGi) .V7C0 zov sftvovg elg rb isgbv roti Kvgiov &sov avzcov zo iv ’lEQovaaXTifi, [17.] gvvu%~: ■&r\vai to zs %ovgLov na) ro dgyvgiov sig zavgovg Kal %giovs -xal dgrag xcd zu: xovzoig uKoXovd'a. 15, r'&Gzs ngvgsvsyKsivtövndvzu TEj 0GU ßovXTj fij dgyvgov Kai %gvGov xaza- GKSVaGCU, TtOlSlV sgSÖZCO 601 fiETU zcov oidsXtpcov. Kai za dedo[i£vec gqc isgu gzevt] dva^Gsig, Kal oGcov av imvoivv Xdßr}$ Kal zavza Ttgogs&QydiGTj, rrjv slg avzd 8a- %dvn]v sk rov ßaGiXiKov 7toioviLSVOg yu^ocpvXaxLOV. Kal vfilv :8s Xsyoo f oncog 117) Man wird bemerken, wie E. 2t. sich bestrebt, den .Wechsel der Person zu vermeiden,. Jo auch vorher V. 12. ifioL — Die Werse 12—15 sind frei übersetzt, zusammengezogen, und mit dem Cbald. etwas schwer zu vergleichen. Aus- Massen M,N'^LN2-,lbi<b; und »VO022 sIN welche Worte der Uebersetzcr doch gewiß perstanden, sind kurz umschrieben. (Jos. har dann abermals abgekürzt.) Dagegen ist -am Ende von V« 13 za kvq. sig *Ieq, zugesetzt; davor ist aber vermuthlich das bei Jos. be- 'sindliche covoiiug{ievov oder ein ähnliches Wort ausgefallen, denn sonst hat dieser. Zusatz keinen Zweck, stört vielmehr; mit Henem Worte soll er aber die wörtliche Deutung vermeiden, als ob Esra wirklich alles Gold und.Silber aus Babylonien wegführen solle. Doch kann man das svgs&fi zw &sta allenfalls auch schon so nehmen; ,,Gott gehörig". Ein umgekehc- 4er Hall tritt bei dem Gvvax&fjvcu — sig zavgovg ein, wo man, der harten Konstruktion wegen, eine dem ndodH C*Opn •501 entsprechende Lücke vermuthen sollte, (der Text des E. A. ist nämlich lm Allgemeinen nicht in bestem Zustande,) wenn nicht aus Jos. ersichtlich wäre, daß auch dieser blos sig ravjgovg, ohne „Jit kaufen" oder ,,zu verwenden^ gelesen hätte. 118) Aus Josefus ist ersichtlich, daß die zweite Hälfte -von 33* 19 und die zweite von 93, 20 (chald.) ursprünglich im E. A. gestanden habcn und nur in unfern Exemplaren fehlen. <*Lag ZCp KVgiCO STIL ZO <UV- ’GZCC6TriQC.0V zov scvgiov &EOV tiivzav TO SV ’lEiQOVGCiXljfl, 16. [18.] Kai itdvza ooa idv ßovXtj fiszd zcov aftsl-, <pmv Gov noiijGai XQvaz(P Heil ccgyvgCa , s%izsXsl xazu -ro gov ftelyfia. 17. [19*] Kai za Uga GHSV7] zov .%vgiov za 8i86jisva goi sig zrp %gsLav zov Isqov zov &sov gov. 18. [20.]118 dcacsig ix zov ßaaiXwov ya£o(pvXuKiov. 22. r24.1 Kai vixiv Ss ’Xsyszai oncag rtaGi zoigisQEv- Gi, nai zoXg Asvtzaig xcci IsgotpdXraig xal S'vgcogoXg %al 1kyoKovloe§) %al 7tpay- (laziuoig zov isgov zovzov ji7}de lila qpogoXoyia, firjds dXXy STti ßovXrjU0 ysvrjzui, Kai jat]de\va I%siv sigovGiccv sjtißccXsiv zi zovzoig, 24. [26.] Kai itdvrsg Sgol ■ccv xagaßaivcaGi zov vofiov rov. &sov gov y.al zov ßatrt- Xikoz, htifisXriig ri0 xoXac&T}- govtcu, sav te Kal ‘d’avazcp, sdv zs Kal zi^cogla,122 rj dgyvgiKfj fcr)i.zia,123 rj dnaycoyzj. zoig tsgsvGi Kal Asvizmg Kal hgotydXzaig Kal &vqg>- golg Kal IsgoßovXoig uai ygafifjuazsvGL zov isgov [ijjzs epogovg S7tizd£r}zs , urfzs äXXo nr}8sv ETxlßovXov rj epogziKoy sig avzovg ysvr\zau — iva, av zig zcov bfiasd'- veov gov UL TCcegaßaivT] zov ZOV ‘d’SOV VOflOV 7] zov ßccglXikov, vizo 6%y zi{icogiav, edg ov Kaz dyvoiav Ttcf^ccßdivöfv, all’ <ag STZiGzdfiEVog [u,ev zoX^gcog 8s itaganovcov Kai KazucpQovoov " KoXao- %"r\Govzai 8h rj navazeo 7} ^7]fifa XQViUcczt%V ' "Eggtengo» Durch diefe Parallelstücke wäre nun gewiß bewiesen, daß Josefus den griechischen E. A. vor sich gehabt und benutztdas wäre nun an sich nicht sehr wichtig, wir haben aber oben auch behauptet, daß er ihn ausschiließlich benutzt, und den kano-nischen Esra-Nehemia ganz vernachlässigt oder gar — nicht gekannt. Um dies zu beweisen, erinnern wir Werst daran, daß wir oben, bei den früheren biblischen Büchernrmmikr gefunden,m daß Josefus. a uch da, wo er die LXX offenbar benutzt, doch nebenher wernigstens, auch den hebräischen Text verglichen, zu Rathe-gezogen hat, oder umgekehrt, daß er das Hebräische benutzt und die LXX verglichen. Hier aber finden wir nichts Achnliches; ev weicht weder irgend einmal von dem E. 2t.'in der Art ab, daß man auch nur verrnuthen könnte, er Habe das hebräische Buch vorgenommeri, noch haben ihn die offenbaren chronologischen Widerspruche im E. 2t. veranlaßt, in der echten Quelle nachzusehen, wo er Mehreres offenbar richtiger gesunden haben würde. 119) smßovXrj (Nachstellung) hat schon Josefus g-elesen, sonst würde man wohl sTtißo Xrj (Auflage) als dem Sinn und dem Original angemeffener kovjekturiren. 120) i^XX har dies Wort (^O^ddh) izoCficog (bereitwillig) Übersicht und zum Vordersatz gezogen. 121) zcBv op. gov hat Josefus mit Recht zugcsetzt; von da ab bis zum Ende des Briefes har er rhetorische Ftoskeln eingeschobendergleichen finden sich sonst bei ihm mbeva-ll und es ist ganz beispiellos, daß cr ein so großes Stück so getreu wü'dergiebt. 122) 7rcr/.,§x/'crz beide haben mur g'erathe.w. 123) l.XX ftäfä: griftia zov ßvov, 124) Die Belege darüber -sind wir freilich noch schuldig; s. Anm. 27. 125) ES kann davon , wie -scho?n 'bemerkt, erst später im Zusammenhänge gehandelt werden, 51'

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.