Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1849
- Issue
- 51 (22.12.1849)
- Date
- 1849-12-22
- Page
- Spalte 803-804 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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803 804 Studien. Der Bibelkanon -es Josefus. genomMn.ifei m mögenist nun bekannt. Morse. Rietst in einer Glosse zu seinem oyß icnpo sagt: rrpl^ mUT nDDi op^n 'b*5w idd nani , nwy nno^DD bn "pra anSDl D'pDDl DniN’ai flDWn. Die Römer I'ei. huda, Zidkijja und Binj am in haben also auch eine Sammlung solcher GA. veranstaitet.. %\ L.. vermutet, d.aß in dieser Sammlung^ auch> GW. von RKschi, G'erschom Mäor' Ha-Gole, Kalonymos und andern Lehrern ausgenommen waren. Es folgt dann hier ein Bericht über eine handschristsiche GA.-Sammlung der Geonim, die Hr. L. selbst besitzt; diese hat 3 Theiile, deren erster 394 Gutachten umfasst", und zwar nur von Geonim und einige von Chanoch und Jbn Abitur, Dieser. LH eil ist mit Scha'are Zedek, bis auf Variationen' und' Ausnahmen identisch, und die Scharre Zedek könnten danach korrigirt werden. Der z w e i t e Lheil hat 311 Gutachten, von denen die Meisten den Losasisten und Lehrern in Frankreich angehören, aber hier finden sich 83 Gutachten der Geonim (von Nr. 229—311), die noch nie gedruckt sind, ferner 5 von Sa^adja (Nr. 128. 130. 134. 152. 157), drei von Mose b. Chanoch in Spanien (Nr. 140. 179. 182). fünf noch von "Amram Gaon, 13 von Chanoch b. Mose, zwei von Josef b. Isaak Jbn Abitur (Nr. 124. 144) und es wäre sehr verdienstlich, wenn diese veröffentlicht würden. Dann giebt er noch Nachricht über eine andere Gutachten-Sammlung der Geonim, die er handschriftlich hat. Was nun Josef Tob-'Elern anlangt, so zählt Luz. zuerst seine Pijjutim auf, von denen 13 (14) Nummern gedruckt und 5 noch handschriftlich bei Luz. sind. Dann gedenkt er seiner Gutachten als berühmter Lehrer. Diese Gutachten werden anderweitig angeführt bei Raschi, Mardechai, Me. Rothenburg, Machasor Vitry u. 2t. Von den Werken, die Tob - Mem redigirt, sind: 1) ^snirr UT» DlplDD n^D 3 2) -fjD moDw Dwn; 3)’nfrnJ m^n; 4) noiNjn. nm^n, die ec sämmtlich redigirt, dann 5) ein ))pn, das er selbstständig geschrieben. — Ich schließe nun diese Anzeige mit dem Wunsche, daß Hr. L. aus den reichen Schätzen seiner Handschriften uns öfter Mittheilungen machen möge. Ueber den Bibelkanon des Fl. Josefus. Erster Artikel. (Fortsetzung.) F, E. A. 8, 9. 38. sEsr. 7,, Jos. Kap. V» §. 1. - 12 88.) 9. [12.] BocGiXevg 108 ’Ag- BaGtXevg ßaGiXscov j^eg^g za^sg^rjg "Ecdgu t(5 legst "Ecdga leget xai dvayvco~ 108) Aus Josefus ist zu ersehen, daß das ßaGiXscov (Wiho.^D) bei E. A. nur ausgefallen ist. I xaV-dva%vcc:GZ'fl109 von vopov Y.VQLOV %cUq£LV,U0 10. [L3-] Kal zd ioLldv- &'qco7icc iyat xgivag111 itgog- STcef-a zovg ßovXoftevovg örr toB E$vovi£'; zcov ’lovdaioiv aigtzifcöVzag*, 312 v.aC zcov , iegicov xal zcov Aevtzcov xal zcovlu iv zfj rhienega j3aoi- 4 XeCa^ cujiTtagsneö&btL cot elg ’legovccdrjp. 11. r,ÖGot ovv iv&vfiovv- ZlU 114 GVVSi-OQflUGfi'GOGaV, [14] xa&dnsQ Ösdoxzai iftot ze xal zolg e%zd cpiXotg avp,’ ßovXsvzaig. 12. "Chzcos113 imoxetycavxat zcc xazcc zrjv Tovöcdecv xal ’legovGaXzjfi dxoXovS’cog ca 8%et iv zco vöf.m xvgica. 13. [\D*] Kal d7C£V£QxeTv*1G Scoqdc zcp xvgica zov ’lGgccrjX, kzföröv dlMoVrflOliOV %cugstv. Tfjg ificevzov (piXav&Qcaitiag egyov. elvcct vofilcag zo zovg ßo'vXofiivovg ix zov 'lOVÖodcQV S&vOUg Ml ZOOV tegsmv x&Er.-Aevtzcov ovzcov' iv zft rjpetiga ßaGiXsta ovvanaigeiv elg za, ’IsqogoXvpta-i zovzo ttgogizaf-a. Kal 6 ßovXopevog anizcoj xa&d- 7tsg sdo^s aal efiol xal zolg- ETtza pov GV{ißovXotgf onayg zd xazci zr\v ’lovKatav1 *iiu* GXStjfüDVZai TCO VQflCü zov &eov dxoXcv&cag, xoil dizeviyxcoGt 860 qa zco ’lGQaTjXiuov frecp? an£Q rjv^dfiriv iyco ze xxl ol cptXoi * xal dgyvgtov xod %qvglov, ogov dv £VQ8'd''ji iv zij %c6ga zcov BaßjuXCQVLCOV COVOflCiGflSVOV zco zovzo Ttccv elg ’/s- 109) avayrcoGzrjS) Vorleser, so ist im E. A. im-' mer übersetzt, nstr das erstemal V. 3 [6] mit yQanpicczevg. HO) diese klassische Formel auch 6, 7 so, 7.) 111) Da die Phrase oyto ijq im <£. A. immer richtig übersetzt ist, hier auch in dem Ttgogeza^a steckt, so ist der Satz xal -xqlvccq ein rhetorischer Zusatz, sein Sinn möchtevielleicht erst aus Josefus klar werden. 112> Dies Wort ist überflüssige es ist nämlich demßovXo£ih>ovg synonym und beide entsprechen dem yünß. Das eine ist eine andere (Ranb-Mebersetzung, welchein den Text gekornmen ist, wie das in mehreren Büchern der L.XX außerordentlich häufig und auch im, C. A. mehrfach vorkommt. Aus Jos. ist zu ersehen, daß ec ßovloixivovg gelesen, wasauch jedenfalls die ursprüngliche Uebersetzung ist, der Jemand das speciellere cdgevl^ovTccg, als nach seiner Meinung dem- Keffer entsprechend, substituirte. (Bei Josefus ist hiee zu konstcuiren: vofitGag to 6vva%. z. ßovL, letzteres Wort absolut; nicht: zd z, ßov?„ gvvcctc , letzteres als von ßovl. abhängig.) 113) Hcd zcov. aal ist überflüßig z nach Jos. könnte man vielleicht ovzcov emendiren. 114) ogoi Ovrist recapitulirend zugesetzt^ 115) Hier ist im E. 2l. das Chald. anders konstruirb als nach den 2lcrenten. Bei ist nämlich ein Atnach zu denken, n^tir^p hj ist als Zwischensatz genommen und mpl1? auf yyi bezogen« Im Allgemeinen gäbe dies auch einen sehr passenden Sinn, nämlich: König und Räthe haben, beschlossen, die Juden ziehen zu lassen und diese mögen sich dann um Judäa kümmern; statt, nach dm Accenten: König, rc. haben beschlossen, hinzuschicken und untersuchen zu lassen. Nur paßt bann nidjt recht, daher rs auch im E. A. ganz allgemein mit öidoxzcct gegeben ist. — 116) LXX hat (Satt gelesen „aal risolxov ßoglov.lC -