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Der Orient · 1849-12-15 · 50 (15.12.1849) · p. Spalte 789-790

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
50 (15.12.1849)
Date
1849-12-15
Page
Spalte 789-790 (sequence 3)
Language
German
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789 Studien. Der Bibelkanon des Fl. Josefus. 790 zur Herausgabe vorbereitet. Außerdem hat er noch die pni? rDDjpn, dann ein ]ar6 HNisf, ans cilter Zeit (s. LB. d. Or. L847 Nr. 48). Ein cniD'a in 5 Kapiteln, als niJD.n^DDon Hirz Amsterdam all seinen Schwiegervater Mose Oppenheim, geschrieben von Hirsch (b. I. 8öw) Wanfriedon in Amsterdam 1815 hatte die Michael'sche Bibliothek (Ms. 483), wie sie auch ein ONIO n^'7 'zb ■ imya (ib.) gehabt. Voir Franco- Mendez ist ein HDUn fD. hinterlasseu worden, das zu dieser Literatur gehören soll (823.1. c ). Von A hr o n b. Abraham Offenbach aus Kassel ist noch eine Parodie des 3"' 7)?na für Puriin handschriftlich bei Sommerhauftn vorhanden, woraus das oms!? nir^a von Ben-Sr eb (Wiens, a. 8) entnommen ist. Das gedruckte ano# ja on^D 'a, erschienen: Sulzbach, 1814, 8, wie auch die ün'&b mn^O, erschienen, Breslau, s. a. 8, kann ich weiter nicht näher angeben, da ich sie nie gesehen, uufc es wird vielleicht ein Leser über Inhalt und Verfasser eine Notiz einschicken. Ein oniD 'a besitzt Dr. Sommerhauftn, das von Bablr sehr verschieden ist.- Faktisch haben wir also bereits 1) Parodien biblischer Stücke; 2) Parodien des babylonischen und palästinischen TalmudS; 3) Parodien der synagegalm Poesie und des Rituals, als mtsan, n3D85rn, niiTto, Dwr "MITO, mmyD u. s. w.; 4) schöngeistige Nachbildungen, als prrUN, aron para, jan nPx , jon^ nwif u. s. w. und cs wäre uns recht lieb, wenn irgend ein Leser uns eine vollständige Uebcrsicht Dieser Literatur geben möchte. Was mm die Arbeit S.'s aulangl, so ist sie stylistisch ausgezeichnet und dem Zwecke vollkommen entsprechend, und wir dürfen sie den Freunden hebräischer Lektüre 511t* Purim-Erheiterung empfehlen. 35) npna. Zwei Werkchen von Salomo Löwisohn, nämlich u) HW oder Gespräch im Reiche dcr Tobten, zwischen David Kimchi und Joel Löwe, in 3 Abschnitten über Gegenstände der hebräischen Grammatik und b) rpjs*n no, über sprachliche Erscheinungen tm Hebräischen , mit Bezug aus die Sprache der Mischna. Mit zahlreichen Anmerkugen bereichert von Neuem herausgegeben vcn 1. B. Lebensohn: Wilna, 1819, 8 (S. Ivv). 2m Jahre 1811 erschien zu Prag Löwisohn's .1 rpfc» niDK/JH unt> f^n rPH, welches letztere auch in der Mlschna-Ausgabe: Wien, 1825, 4 ausgenommen ist, und der neue Abdruck beider hier unter dem Namen npna bedürfte eigentlich keine nähere Besprechung« Da indeß jene alten 2 Werkchen Manchem vielleicht unbekannt geblieben, sind, so mögen bi er einige Worte darüber stehen. Das erste ist ein singirtcs Gespräch zwischen Dav. Kimchi und Joel Löwe.im Reiche der Todten über die Anwendung und den eigemhümlichen Charakter der Formen des Verdi und andere grammatische oder syntaktische Gegenstände/in 3 Abschnitten: der 1. Abschnitt besteht aus 17 §$. und erstreckt sich blos über das Verbum. Der 2. Abschnitt bespricht das Nomen mit seinem ei gen thümlichen Gebrauche in der poetischen Diktion. Der 3. Abschnitt behandelt die poetische Diktion an sich. Das zweite Werkchen Bet ha- Osef behandelt erstens Allgemeines über.gewisse Erscheinungen im Hebräischen, dann über gewisse verwandte Stämme als 'bs , '^'2 ) nJ1 , ruN , nru; Sn» , Vin , u. f. w. mit Bezug auf die Mischna-Sprache, von §. 18 an jedoch ausschließlich über die Mschna-Sprache, mit Besprechung der Grammatik derselben. Freilich haben wir in-der neuern Zeit bessere Arbeiten über diesen Gegenstand, aber immerhin ist diese Arbeit nicht zu verachten. Die Anmerkungen Lebenfohn's von S. 76—108. reichend, sind fast so umfänglich wie die Werkchen selbst und enthalten viel Interessantes. Der Herausgeber Jüdcl Be har (Iehuda bz Jechiel), der den Druck besorgte, fügte hinten noch 4 Seiten Anmerkungen an, worin er uns auf ein neues Werk: D»1 H', allgemeines hebräisches Wörterbuch, mit Aufnahme der Mischna- Wörter: Warschau, 1846, 8 aufmerksam macht, das wir aber noch nicht zu sehen bekomme» haben. Uebcr den Bibelkanou des Fl. Josefns. Erster Artikel. (Fortsetzung.) A. 2t. II, 17-20. (Esra I V, 8-14 ) 17. [8-11.92] BccgiXuAqzu^q^tj nvqlco ol Ticddtg gov, 'Pdft'VflOg 0 ZK 7CQOQTtC7tTOV‘ za,93 neu UcifithUog o littvsvg n<xi ol btzLXoltzoi zrjg ßovXijg avzcov nui nQizctl9* Jos. Kap« JI, §. 1. \dsGnozv, ol 7tcdösg Govf 'Pccfrviiog o 7wvza zu. tzqclz* zo^iivu ygatpeov, neu 23txi- Xiog o yQccfifiarevg nui ol zfja ßovXrjg zr\g h £vqIcx neu <$QLvinri nqnzuU 92) Die in [ ] gesetzten Zahlen zeigen die Berse der kanonischen Bücher an. — Heer sind die Verse 8—11 des chaldäischen Textes in einen zusammengezogen und abgekürzt, zuna Tdell stecken sie schon in dem vorhergehenden V. 16 des E. A. 93) Dieses ist sicher das cya b'J'ä, welches als Appellativ genoir.men ist; 1,X.X hat Balzex^, Nachher SB. 25 [17] steht tu ngogninz. ygutpcov, so daß dieses Wort hier ausgefallen ist oder hinzugedacht werden muß. Ebendaselbst steht neben zu ngogn. nach Beil zzftfiog, da ist also ^2 Dya doppelt übersetzt als Appellativ und als no»rn. propi'. 94) n.Qizeu ist die Uebersktzung von (Richter). E. A« hat offenbar alle folgenden Namen als Bezeichnungen von Acintern und Würden genommen und , da er sie nicht einzeln zu üb-rsetzen wußte, sie weggelassen. Das hier verkommende ist E. A- 6, 7 und 27, Eer. 5, 6 und 6, 6, wo dafür das ohne Zweifel identische steht, mit 77777- (idvtg übersitzt. LXX hat alle in 4, 9 und in den ähnlichen Stellen vorkommenden Namen als Bölkernamen gegeben. 50 *

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