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Der Orient · 1849-11-24 · 47 (24.11.1849) · p. Spalte 745-746

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
47 (24.11.1849)
Date
1849-11-24
Page
Spalte 745-746 (sequence 5)
Language
German
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745 Studien. Hebet' ein hebräisches Lexikon, von Dukes, 746 der der Stelle an unser Buch gedacht und mcht an ein verlorenes Lied. Darum ist aber nicht nöthig , daß er ganz auf diese Veranlassung bezogen habe, da dies bei den drei ersten Kapiteln dem flüchtigsten Leser ummöglich erscheinen müßte, wogegen es sich bei dem vierten Kapitel — vgl. den Midrasch — scholl eher hören läßt. — Als das zweite Buch Jeremias oben bei Ezech.) läßt sich nun rDW nicht nehmen; denn Jos. saßt es als ein Trauergedicht über Vergangenes, kann es also nicht wiederum auch eine Prophezeiung über Zukünftiges nennen; daß er es aber als ein prf-o vorher gedichtetes Trauerlied betrachten sollte, wie dies spätere Midraschim hier und öfter thun, iss eine Ansicht, die man zu Josefus Zeit nicht suchen wird. (Jos. 14 wird man damit nicht vergleichen wollen.)« Uebrigens ist schon der Zusammenhang der Stelle — sie steht unmittelbar vor jener bei Ezech. besprochenen — dagegen; es heißt: Jer. machte ein Trauergedicht — auch sagte er die Zuk-umft voraus — in zwei Büchern. Ob nun aber rp\S‘ nicht doch als Anhang zu einem der beiden Jeremiani schon Bücher gezählt werden können, oder ob wir drei B. Jer., resp. wenn wir bei Ezechiel zwei Bücher zählen, dem Jeremias doch zwei berechnen muffen, läßt sich hier noch nicht entscheideri.. (Fortsetzung folgt.) llcber ein hebräisches Lexikon des Josef b. David Ha-Jewam (des Griechen). Von Leopold Dukes». (Fortsetzung ) Diese Allegorien liegen außerhalb des Grammatik, weshalb hier nicht weiter davon die Rede iss, ein Geschichtschreiber der Philosophie aber wirddiese betrachten müssen, da in den Allegorien die ältesten Ideen der Geschichte der Menschheit liegen, obwohl sie keine Eigentliche lZckenntniß gewähren (vergl. unsere Anzeige -des rpD i-jjqjj in diesen Blättern 1848, Nr. 41, wo wir über diesen Gegenstand einige Andeutungen gegeben haben.) Citirt werden in dieser Grammatik außer einem Vers des Iehr, da Ha-Lewi^ auch noch das nDpin IDD des Isaak b ett (Slajav, mcld)ev hier unter dem Namen ton to prar angeführt Ejt.30 — Einige Blätter dieser Grammatik sind reichlich an den 29) S. 9 b lesen wir Mbn min' 'i oonn nro 'pi-, JWO Tl’l JDl i^„ "yipycy to to juyn xh - bpjffon moyo rinn y\j,n mm 30) S. 20 b lesen wir die Worte Rändern beschrieben, die Schrift ist zum Theil verlöscht und es ist nicht klar, ob diese Zusätze von dem Verfasser selbst oder von einem ehemaligen Besitzer herrühren. Es wird hierin das iVDEH “0D des Iehuda Charisi citirt. Diese Stelle selbst scheint uns aus dem eben angeführten HEpin iDD entnommen zu sein, weil dieses Buch, welches uns sonst nicht weiter vorgekommen ist, zuerst erwähnt wird»31 Folgendes Gedichtchen des Verfassers, welches sich zu Anfang des Buches findet, lassen wir, obwohl es nicht-viel Werth ist, dennoch der Seltenheitt des Buches wegen hier folgen. Ein Gedichtchen zu Anfang des Buches zu schreiben ist eine alte SchriftsteUersitte beü den spanisch-maurischen Juden, und bei denen die sich nach ihnen gebildet haben. to pn mnn i.nb -jto niN}_ b:& pyi um n« nto 12V ’IDN xba * “10O blOIPN HNI UNon tniJD idd Nipj w n toi rwn inonNO iin mmn hino minci a ny boi p)Di' mn Mim pjdin ]ii rjos tob n”n iwa tpo , m ii] ’ 32 noio nbij dieo ” nou N0 bv'F “um irr n ywb ronni neap lro nt« yto nn NM rrnnnb : um ton M’ - inmv ujoi Wir halten es für paffend dem Leser vorläufig hier einige Proben aus diesem seltenen Werk'e mirzutheilen, begleitet mit einigen litecaturhistorischen Bemerkungen. Später soll dasselbe in einem größern Zusammenhänge betrachtet werden. Wie der Leser aus den Proben ersehen wird, ist der Ausdruck des Verfaffers von seinem Buche PplX ]0 begründet. Hier die Proben: oro N-iiy \2 'i conm-nm □rpwnm pjyo nih 'ww nmw mdj) ’d jron nrnw noo ]?o mro^ n^2 man rum- N-'pjn mo2 'b22n i 7pn.L' ,m\ p3pcy non by - HDp-in 10 D aus welchem Werke wir bereits Proben w diesen Blättern c 1846, S. 706) niitgetheilc haben. Das dort erwähnte n' befindet sich auf der Bodleyanischen Bibliothek (Hunlrngton Nr. 477 bei Ure 486 anonym). Der Anfang des Buches fehlt zwar. Da aber der Vers, in diesem Werk (Art O0^) feines nupm 1EDD erwähnt, so war es leicht zu folgern, daß das -tf-p nOT Dor imö log. Iosef l,a-J e w ani unser Lexikograph ist vielleichr der einzigeSchriftsteller, welcher dies jüngere rjDpin IDD erwähnt. Die Bezcichnüng (der Babylonier) ist uns nicht klar. Es verdient übrigens hier bemerkt zu werden, daß Nabenu Tam in seinem 'Auche genannt ">20 auch einigemal einen ^G3«n Drn.2>: /-1 anführt, welcher kein anderer ist als Adra kam Jbn Esra. 31) Wir haben diese Stelle in der (Rote 30 angeführten Abhandlung) gegeben. 32) „Mit deu Geißel des Exils geschlagen^ tst hier das Hauptwort.

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