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Der Orient · 1849-10-27 · 43 (27.10.1849) · p. Spalte 683-684

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Journal
Der Orient
Volume
1849
Issue
43 (27.10.1849)
Date
1849-10-27
Page
Spalte 683-684 (sequence 6)
Language
German
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683 Kritiken. Luzzatto's Bet Ha-Dzar. Scradja's sprachw. Arbeiten. 684 X, 5, 1. ' Josia's Ende aus 2 Ehr. 35. 20-25." — H, 3. Was dle Differenz zwischen 2 Chr. 36, 6 und 2 Reg. 24, 6 über das Ende Iojakims b-rtrifft, so glicht seine Erzählung jedenfalls mehr der Chronik, nur giebt er noch stärker an, daß Iojakim getödtet wird.^ ibid^. Iojachin regiert 3 M. 1 0 Tage^ wie 2 Chr. 36, 9 (cf. Reg. 24, 8). —. 8, 5. Der Hohepriester «ist dag. Pst Rasch!') Jozadak, Sohn Seraja's nach Babylon geführt aus 1 Chr. 5, 4L* *“ (Fortsetzung folgt.) Kurze Ueberfichte». 16) ‘v ttnpn )uj6 ’tnn W> nrra ~im , "isinh rP3 E?nQD 3D3 IW l'W ^3 bby '>31 1DNS)1? 'T vnn’pm ity 3^ i’-wi iits6,i mai^irn 3^31 nitopon 3wk« i'Mpi-i Dnp’ D'p'nj; D’>3D3i b>v3V' nrJiD~p3 rX N3Vi>. DDD Qpb. rc. (Fortsetzung von Nr. 33. 34. 35. 36.) Gegen die Angriffe (nwn) des Kritikers Jbn Librat auf Sa^adja, die wir, wie gesagt, nun noch handschriftlich haben, schrieb der geistreiche A 6r aha m Jb n r6fta eine Verlheidignng unter bem Namen 'D *in\ Jbn "Efta erzählt am Schluffe seines Gesät Jeter, daß er die by d^hn nwucr roen ])NJ1 'n$JD in Egypten gesunde» und sie so voller Schreibfehler waren, daß mein sie kau in verstehen konnte. Aber kein besseres Schicksal hatte später Jbu Esra's Vertheidigungs - Schrift, gegenwärtig ans 161 Nummern bestehend, da sie nicht nur ursprünglich bedeutend umfänglicher war, sondern auch das Erhaltene ist an vielen' Stellen sehr defekt Indem ich hier zum ersten Male die sprachwissenschaftlichen Arbeiten Saadja'S mit den Schriften für und gegen ihn zusammengestellt, bemerke ich zugleich, daß in der Schrift Luzzatto's nichts von dem allen steht und ich nur durch die gelegentlichen zerstreuten Notizen zu diesem Einschiebse! bei der Anzeige dieses Buches angeregt worden bin. Sa adja, den Jbn "Esra als den ersten der i£npn ji&s6 \)pi bezeichnet und als DlpD bj2 ünznon charakteristrt, verdient aber in der 43) Siehe auch weiter unten zu den Kläglich. 44) Siehe weiter unten zum B. Jerem. 45) Auch bei Io jach in giebt er (Kap. 5 §. 2) 3 Monate 10 Lage an, was aber nur ein Fehler ist, wie aus der Ausammenrechnung Kap. 8, 4 um 9 ersichtlich. — *) Iosefus hat den Ausdruck nicht genau genommen, wie er öfter „Hohepriester" ungenau hat (<ck. Largum rO'X im Anfang wo auch Ierem. ungemru #21 *oro genannt ist). 46) Daselbst §. 7 giebt er atu, daß Iozaoak freigelasten wird, was sich nirgends findet. That eineDarstellung nach seinen sprachwissettschaftlichen Werken, da diese sprachlichen Leistungen, wie gering wir auch ihren wahren wissenschaftlichen Werth anschlagen, jedenfalls den Beginn einet* neuen Zcit für Babylonien bezeichneten. Und bei aller Gurtst, die gerade Sa^adja in der neuen Zeit erfahret:, und ungeachtet Rapaport, Munk., Geiger, Dukes, Ewald, Haneberg u. A. zur Aufhellung der Arbeiten Sa^adja's so Manches beigetragen, obgleich seine Religionsphilosophie übersetzt (Fürst) und über seine exegetischen Arbeiten Vieles mitgetheilt worden ist (Paulus, Munk, Ewald, Dukes), obgleich endlich über seine Polemik gegen den KaräiSinns so manche werthvvlle Notizen gesammelt sind (Munk, Geiger), so hat man doch über Scsadja lus jetzt weder eine erschöpfende und gründliche Charakteristik seiner religionsphilosophischen , polemisch - apologetischen , talmndischcn, liturgisch-poetischen Arbeiten, noch auch seiner Arbeiten auf dem Gebiete der Exegese und deren Hilfswissenschaften itaub von seinen sprachtvissenschasllichen Leistungen hat nicht einmal eine vollständige literarhistorische Notiz gesprocheit. Ich stelle nun die sprachwissenschaftlichen Arbeiten S/adja's nach obiger Ermittelung summarisch zusammen: I. G r a m m a t i s ch e A r b e i t e u 3ro , ]ia6n nso, auch cmrsy 'd). Diese zerfallen in folgende Hauptwerke: A. nnsy |H26 'd, aus einer Reihe von grammatischen Abhandlungen bestehend. Sämmtliche grammatischen Abhandlungen bildeten nur oder onDND dieses großen grammatischen Werkes, und es gab bereu folgende: a) (nrnwn k) yn''rKS‘ nwiN c) D'Dibn.i d) -npjn e) nsn? ^en ny'T *w. ■f) utow “iyi£f). g) Hvxnpn nyty. lfl i D'Dnani i) (n'/D^n -ly&y). k) nrrmv nyp). Die cmgeklammerten sind noch nicht durch Citate ermittelt. 8. p vmnn by m^n. Widerlegungen' und Kritiken über das Werk des des'Ahron b. Mose Ben-Ascher ans Tabarijja, abgesaßt in schwerfälliggereimten Versen, wie auch das Werk des Ben-Ascher in solcher Weise abgefaßt war. Diese Teschubot waren hebräisch abgefaßt. II. Lexikalische Arbeiten (pjN , D^nnS;D). Diese Arbeiten waren: A) -jnJN. “)DD, auch n^D h ^nno 'd genannt, ein Wörterbuch der hebr. Sprache in alfabetischer Ord-

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